<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Neuseeland Blog &#187; Allgemeine News</title>
	<atom:link href="http://www.neuseeland-blog.com/category/allgemeine-news/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.neuseeland-blog.com</link>
	<description>Das Blog zum Einwandern und Auswandern nach Neuseeland</description>
	<lastBuildDate>Thu, 19 Jan 2012 22:05:44 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Die Entwicklung der Einwanderung &#8211; Historie, Statistik und Aussicht</title>
		<link>http://www.neuseeland-blog.com/die-entwicklung-der-einwanderung-historie-statistik-und-aussicht-2/</link>
		<comments>http://www.neuseeland-blog.com/die-entwicklung-der-einwanderung-historie-statistik-und-aussicht-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 22:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neuseeland-blog.com/?p=5271</guid>
		<description><![CDATA[Bereits 1843 begann die Auswanderung von Deutschen nach Neuseeland. Im 19. Jahrhundert machten wir Deutschen, mal abgesehen von den Briten, die größte Einwanderungsgruppe in Neuseeland aus. Heute könnten etwa geschätzte 200.000 Kiwis der 4,1 Millionen Einwohner Aotearoas von Deutschen abstammen. „Ich bekomme oft die Frage gestellt, wieviele Deutsche leben denn nun heute in Neuseeland?“, erzählt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits 1843 begann die Auswanderung von Deutschen nach Neuseeland. Im 19. Jahrhundert machten wir Deutschen, mal abgesehen von den Briten, die größte Einwanderungsgruppe in Neuseeland aus. Heute könnten etwa geschätzte 200.000 Kiwis der 4,1 Millionen Einwohner Aotearoas von Deutschen abstammen.<span id="more-5271"></span></p>
<p>„Ich bekomme oft die Frage gestellt, wieviele Deutsche leben denn nun heute in Neuseeland?“, erzählt Einwanderungsberater Peter Hahn. „Doch so einfach wie viele glauben, läßt sich diese Frage gar nicht beantworten. Es gibt in Neuseeland kein Meldesystem und nur ungefähre Statistiken. Wo man in Deutschland bei jedem Umzug sein Auto ummelden muss, werden hier die Einwohner nur alle fünf Jahre zu allgemeinen Volkszählungen aufgerufen. Da wird dann aber auch nur nach gebürtig Deutschen gefragt, also welcher Bevölkerunsgruppe man sich zugehörig fühlt. Beispielsweise die gesamte zweite Generation an deutschen Kindern in Neuseeland, kann somit teilweise gar nicht mehr erfasst werden. Folglich sind die Zahlen nur Schätzwerte.</p>
<p>In der letzten Volkszählung von 2006 gaben 10.917 Menschen in Neuseeland an, deutschstämmig zu sein. „Dies ist ein guter Anhaltspunkt, wobei ich vermute, dass die Zahlen seither weiter leicht gestiegen sein dürften“,  berichtet Peter Hahn. Durch das Erdbeben in Christchurch im vergangenen Jahr wurde die Zählung von 2011 auf März 2013 verschoben. „Grundsätzlich kann man aus den Statistiken lesen, dass über die letzten Jahre ein Durchschnitt von etwa 600 Deutschen pro Jahr in Neuseeland die Residency bekommen.“</p>
<p> <strong>Die Geschichte der Auswanderung</strong></p>
<p>Zwischen 1843 und 1914 wanderten über 10.000 Deutsche nach Neuseeland aus. Vor allem Norddeutsche aus Mecklenburg, Hamburg, Bremen, Hannover, Hessen, Holstein und Westpreussen zog es ans andere Ende der Welt. Vor allem für Arbeiter in der Landwirtschaft war die Situation um 1840 in Deutschland schwierig. Aristokratische Landbesitzer herrschten, viele Bürger waren an ihren Lehnsherren gebunden. Wenn sie sich loslösen wollten, verloren sie das Recht auf dem Land zu leben. Emigration schien für viele die einzige sinnvolle Lösung. Doch auch die gut gebildete Mittelklasse strebte nach Unabhängigkeit, Freiheit, zivilen Rechten und der Befürwortung von Denk- und Redefreiheit, welche in Neuseeland schon damals vorherrschte. Viele Wissenschaftler, Musiker, Künstler, Geschäftsleute und Missionare immigrierten so im 19. Jahrhundert erfolgreich nach Neuseeland.</p>
<p>„Ab 1870 gab es dann breits gezielte Versuche der neuseeländischen Regierung unter dem Premierminister Julius Vogel, Arbeiter aus Europa für Neuseeland zu werben. Dies resultierte dann auch in einigen deutschen Siedlungen in Neuseeland, beispiesweise in der Hawkes Bay, in Wellington, Canterbury oder Otgo. Doch heute ist oft nicht mehr viel vom deutschen Ursprung dort übrig“, weiß Neuseeland-Experte Peter Hahn. Schon damals wurde der Grundstein der neuseeländischen Einwanderungspolitik gelegt, der sich bis heute erhalten hat – Neuseeland sucht gezielt nach Arbeitskräften, welche die Wirtschaft ankurbeln und für das Land gewinnbringend sind.</p>
<p>Die beiden Weltkriege stoppten dann die Einwanderungswelle, viele deutschstämmige Arbeiter in Neuseeland wurden als Kriegsfeinde auf  Somes Island und Motuihe Island verbannt. Einige gebildete jüdischstämmige Akademiker und Künstler fanden jedoch auch vor dem Naziregime im zweiten Weltkrieg Zuflucht am anderen Ende der Welt.</p>
<p> <strong>Zahlen und Statistik</strong></p>
<p>Die größte Einwanderungswelle von Deutschen nach Neuseeland fand sicherlich im 19. Jahrhundert statt. 1858 bei der Volkszählung gaben noch 463 Bürger an, in Deutschland geboren zu sein, während es 1901 bereits 4217 waren. Durch die Weltkriege ging die Zahl der deutschen Einwanderer bis 1976 allerdings auf 3.656 Menschen zurück. „Ich würde sagen seit den 90ger Jahren ist sowohl die Einwanderungspolitik als auch die Anzahl der Deutschen die jährlich nach Neuseeland kommen, relativ konstant. Im Jahr 2004 gab es jedoch noch mal einen größeren Schub, als die so genannte Expression of Interest eingeführt wurde und nun bestimmte Berufe bevorzugt behandelt wurden. War es vorher meist nur möglich mit Job-Offer einzuwandern, wurde jetzt mit der Etablierung der Long Term Skill Shortage Liste, gezielt nach bestimmten qualitfizierten Arbeitskräften gesucht. Deutsches Personal wurde interessant für den neuseeländischen Staat. Damals, wie auch heute noch, konnten beispielsweise viele IT-ler auch ohne Joboffer die Residency bekommen. Mit der bevorstehenden Änderung im Einwanderungsrecht war die Messlatte im Punktesystem zunächst so hoch angesetzt, dass sich kein Antragsteller mehr qualifizierte, daraufhin wurde die Punktegrenze soweit gesenkt, dass ich damals einen ganzen Schwung von Deutschen relativ einfach nach Neuseeland bringen konnte“, erinnert sich Peter Hahn. „Hinzu mag wohl auch eine allgemeine Deutschland-Müdigkeit und Auswanderbereitschaft in Deutschland selbst gekommen sein. Der Stern widmete damals sogar die Aufmachergeschichte des Magazins unter dem Titel „Flucht aus Deutschland“ diesem Phänomen.“</p>
<p>Laut der aktuellen Statistiken von Immigration New Zealand erweitert sich die Zahl der deutschen Residents in Neuseeland seit 2005 um 600 bis 800 Neubürger pro Jahr. „Würde man mal die theoretische Hochrechnung seit der letzten Volkszählung 2006 durchführen, käme man nach den neusten Zahlen bis 15. Januar 2012 auf eine Zahl von knapp 15.000 Deutschen in Neuseeland. Allerdings nimmt man bei dieser Rechnung an, dass auch alle Eingewanderten tatsächlich in Neuseeland geblieben sind, was natürlich sehr unwahrscheinlich ist.“</p>
<p> <strong>Trend und Aussicht</strong></p>
<p>„Für das Jahr 2012 erwarte ich keine schwerwiegenden Änderungen im Einwanderungsrecht in Neuseeland. Die Quote ist nach wie vor auf 50.000 Immigranten pro Jahr festgesetzt, welche sich aus verschiedenen Einwanderungs-Streams zusammensetzt – Skilled Migrants, Refugees, Familienzusammenführung, usw. Allerdings ist, wie zu jedem Jahresbeginn, momentan die Punktegrenze relativ hoch angesetzt, was es schwieriger macht, ohne Job Offer einzuwandern“, wiegelt Peter Hahn die momentane Situation ab.</p>
<p>Doch der Immigrationsberater kann einen deutlichen Trend bei den Arten der Einwanderung feststellen: „Früher waren viele meiner Kunden Handwerker. Heute gehen beispielsweise viele Fälle von Schweizer Landwirten über meinen Tisch, die in Neuseeland leicht Arbeit finden und meist auch Land kaufen und Farmen betreiben wollen. In den letzten Monaten haben zudem immer mehr Unternehmer Interesse auszuwandern, die ein bisschen Geld mitbringen. Auch Immigrationswillige, die über die Investor-Category ins Land kommen können, werden häufiger. Und ich erwarte zukünftig auch wesentlich mehr Anträge von Ingenieuren, die durch winzige Änderungen im Einwanderungsrecht in den kommenden Monaten nun die Chance bekommen könnten, über die Skill Shortage Liste auch ohne Joboffer erfolgreich zu immigrieren!“</p>
<p><em>Autorin: Anja Schönborn, Wellington</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neuseeland-blog.com/die-entwicklung-der-einwanderung-historie-statistik-und-aussicht-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Working Holiday Abkommen mit Neuseeland unterzeichnet &#8211; Work &amp; Travel nun auch für junge Österreicher</title>
		<link>http://www.neuseeland-blog.com/working-holiday-abkommen-mit-neuseeland-unterzeichnet-work-travel-nun-auch-fr-junge-sterreicher/</link>
		<comments>http://www.neuseeland-blog.com/working-holiday-abkommen-mit-neuseeland-unterzeichnet-work-travel-nun-auch-fr-junge-sterreicher/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 21:56:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neuseeland-blog.com/?p=5266</guid>
		<description><![CDATA[Im Sommer 1980 wurde das erste bilaterale Abkommen für so genannte „Work &#38; Travel-Aufenthalte“ im jeweils anderen Land zwischen Japan undAustralien abgeschlossen. Schnell folgten diesem Erfolg weitere Länder. Seit dem 4.07.2005 darf nun sogar eine unbegrenzte Anzahl deutscher Staatsbürger zwischen 18 und 30 Jahren in Neuseeland mit dem Working Holiday Visum für ein Jahr lang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Sommer 1980 wurde das erste bilaterale Abkommen für so genannte „Work &amp; Travel-Aufenthalte“ im jeweils anderen Land zwischen Japan undAustralien abgeschlossen. Schnell folgten diesem Erfolg weitere Länder.</p>
<p>Seit dem 4.07.2005 darf nun sogar eine unbegrenzte Anzahl deutscher Staatsbürger zwischen 18 und 30 Jahren in Neuseeland mit dem Working Holiday Visum für ein Jahr lang reisen und arbeiten. Das Visum, welches tausende junge Deutsche in Anspruch nehmen, eignet sich hervorragend, um mit etwas Arbeit den Urlaub und die Auslandserfahrung in Neuseeland selbst zu finanzieren.</p>
<p>Bislang gab es jedoch kein Work &amp; Travel Visum für Österreicher und Schweizer. Zumindest für junge Österreicher wird dieser Traum nun Realität: Nach langen Verhandlungen wurde am 15. Dezember 2011 ein Working Holiday Abkommen zwischen Neuseeland und Österreich in Wien unterschrieben, welches im März 2012 in Kraft treten wird. Das Working Holiday Visum erlaubt dann jungen Österreichern und Neuseeländern im Alter zwischen 18 und 30 Jahren im jeweils anderen Land zu leben, zu arbeiten und Bildungskurse zu besuchen. Die Dauer des Visums beschränkt sich aufgrund der österreichischen Arbeitsgesetzgebung jedoch auf nur 6 Monate.</p>
<p><em>Autorin: Anja Schönborn</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neuseeland-blog.com/working-holiday-abkommen-mit-neuseeland-unterzeichnet-work-travel-nun-auch-fr-junge-sterreicher/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>WWOOFER &amp; Aupairs &#8211; Working Holiday Visa für Weltenbummler</title>
		<link>http://www.neuseeland-blog.com/wwoofer-aupairs/</link>
		<comments>http://www.neuseeland-blog.com/wwoofer-aupairs/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 21:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>
		<category><![CDATA[Auswandern & Einwandern]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen & Abenteuer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neuseeland-blog.com/?p=5261</guid>
		<description><![CDATA[Das Working Holiday Visa für all die jungen Erwachsenen, die Auslandserfahrung sammeln und ein Jahr in Neuseeland verbringen wollten, gibt es in dieser Form erst seit dem Jahr 2000. Anfangs war jedoch die Quote der Visa, die pro Jahr pro Land ausgestellt werden konnten, begrenzt. Erst seit 2005 ist jeder junge Deutsche berechtigt, ein Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Working Holiday Visa für all die jungen Erwachsenen, die Auslandserfahrung sammeln und ein Jahr in Neuseeland verbringen wollten, gibt es in dieser Form erst seit dem Jahr 2000. Anfangs war jedoch die Quote der Visa, die pro Jahr pro Land ausgestellt werden konnten, begrenzt. Erst seit 2005 ist jeder junge Deutsche berechtigt, ein Jahr in Neuseeland zu arbeiten und zu leben, wenn er den Antrag vor dem vollendeten 30. Lebensjahr bei Immigration Neuseeland einreicht. Dies kann sowohl von Deutschland aus über die neuseeländische Botschaft in Berlin geschehen, als auch, wenn man sich bereits in Neuseeland aufhält. Dann reicht man den Antrag direkt bei Immigration New Zealand ein.<span id="more-5261"></span></p>
<p>Sobald der Antrag genehmigt ist, hat der Betroffene ein Jahr Zeit, bis er die Reise antritt. „Das Einjahresvisum wird dann sozusagen mit der Einreise aktiviert, so dass die Working Holiday-Reisenden dann tatsächlich 365 Tage Zeit haben, um sich das Land, die Kultur und den Alltag Neuseelands anzusehen“, erklärt Peter Hahn die Prozedur. Diese Art von Visa kann man jedoch nur einmal im Leben beantragen. Wo noch vor einigen Jahren die Bestimmung galt, dass die Visa-Halter nur für drei Monate bei dem gleichen Betrieb arbeiten dürfen, gibt es heute keine Einschränkung mehr.  „Dennoch ist das Visum vorrangig dafür gedacht, das Land zu bereisen und sich nur mit Gelegenheitsjobs finanziell über Wasser zu halten.“</p>
<p>Reisende unter 31 streben deshalb in diesem Jahr in Neuseeland eine Mischung aus Urlaub und Arbeit an. „Hierbei ist es ganz entscheidend zu wissen, dass man als Working Holiday Visa-Holder offiziell auch in Neuseeland arbeiten darf. Typische Gelegenheitsjobs sind das Kellnern in Cafés, das Mithelfen auf einer Farm oder die Arbeit als Babysitter und Aupair“, erklärt Peter Hahn den normalen Ablauf nach Visaantritt. „Was jedoch immer noch von vielen Betroffenen angenommen und im Internet verbreitet wird ist, dass jemand, der als Tourist durch das Land reist, also nur ein Besuchervisum hat, auch auf einer Farm gegen Kost und Logie arbeiten darf! Dies ist nicht richtig. Das so genannte WOOFING, „Willing Workers on Organic Farms“ beispielsweise, ist mit Working Holiday Visa eine geeignete Tätigkeit, mit einem normalen Touristenvisum jedoch illegal!, gibt der Immigrations-Experte zu bedenken.</p>
<p>Razzien auf Kiwifarmen während der Erntezeit sind dabei keine Seltenheit. Wer also nur zum Urlaubmachen eingereist ist, arbeitet illegal, selbst wenn er dabei keinen Geld-Verdienst hat. „Immigration New Zealand definiert Arbeit als jedwede Aktivität für die man Geld oder eine andere Art von Entlohnung erhält, wie beispielsweise beim WOOFING, wo man arbeitet und im Gegenzug die Unterkunft und drei Mahlzeiten gestellt bekommt!“</p>
<p>WOOFING ist mittlerweile zum geflügelten Wort geworden und viele Reisenden sprechen von WOOFING obwohl es sich bei dem Arbeitgeber nicht um den Betreiber einer organischen Farm handelt. Eine ähnliche Rechtslage bezüglich Arbeitsvisum existiert beispielsweise auch bei einem Aupair aus Deutschland. „Nachdem das Aupair meist bei einer Familie im Haus wohnt und ißt, gilt dies bereits als Entlohnung für die Dienste und wird als Arbeit angesehen, erklärt Peter Hahn die Auslegungsweise von Immigration. „Auch freiwillige Helfer sind für Immigration Arbeitskräfte. Für den Arbeitgeber natürlich auch billige Arbeitskräfte. Doch wer illegal arbeitet und erwischt wird, muss mit einer Verwarnung, Geldstrafe oder sogar dem Landesverweis rechnen.“</p>
<p>Die Statistik zeigt, Neuseeland kämpfte im vergangenen Jahr mit über 15.000 so genannten„Overstayern“,  Menschen, die sich illegal in Neuseeland aufhielten. 360 davon wurden ausfindig gemacht und deportiert.</p>
<p>Wer als Praktikant nach Neuseeland kommt, sollte vorsichtig sein, denn bei dieser Art der Tätigkeit handelt es sich um eine Grauzone. „Sobald der Praktikant bezahlt wird, benötigt er ein Arbeitsvisum, auch kostenfreie Unterkunft oder Verpflegung zählen hier rein rechtlich als Bezahlung!</p>
<p>Eine Ausnahme gibt es jedoch in dieser Kategorie. Wer als Student ein unbezahltes Praktikum im Studiengang vorgeschrieben hat, bekommt ein gesondertes Arbeitsvisum für die Dauer der Tätigkeit in Neuseeland. Jurastudenten und Rechts-Referendare benötigen sogar gar kein Arbeitsvisum, dürfen mit dem Touristenvisum für die Dauer ihres Praktikums einreisen und tätig werden.</p>
<p>Wer in Neuseeland arbeitet, muss bei IRD, der Steuerbehörde des Landes, auch eine Steuernummer, die IRD-Number beantragen. Heute muss dabei immer die Arbeitserlaubnis, also der Visastatus nachgewiesen werden. „Früher war der Irrglaube weit verbreitet, dass man mit einer IRD Nummer automatisch die Arbeitserlaubnis im Land erhält. Das ist natürlich nicht richtig.“</p>
<p>Früher war das &gt;&gt;Honesty Box&lt;&lt;-Prinzip in Neuseeland generell noch sehr ausgeprägt. Nach dem „Ehrlichkeitsprinzip“ vertraute man einfach auf die Aufrichtigkeit der Menschen, egal ob bei der Green Fee für den Golfclub, dem Kauf von Obst- und Gemüse an Straßenständen, in der Bank bei der Eröffnung eines Kontos oder dem Antrag auf eine IRD-Nummer bei der Steuerbehörde. Diese Mentalität hat sich schon verändert. Heute wird fast überall mehr geprüft und kontrolliert“, berichtet der Neuseeland-Fachmann vom Wandel in der Gesellschaft.</p>
<p>Das Working Holiday Visa ist die perfekte Möglichkeit um selbst neuseeländischen Alltag zu schnuppern und über einen Urlaub hinaus das fantastische Land am anderen Ende der Welt zu entdecken. Ein wichtiger Tipp: Jeder sollte für die Dauer seines Neuseelandaufenthaltes auch eine Auslandskrankenversicherung abschließen, für den Fall der Fälle.</p>
<p>„Für einige, die bereits planen, nach Neuseeland auszuwandern, ist das Working Holiday Visum auch eine gute Chance, erste Arbeitskontakte zu knüpfen und eine Festanstellung zu suchen“, verrät Peter Hahn. „Im Laufe des Jahres kann dann unter gewissen Voraussetzungen sogar ein Residence Visa beantragt werden, wenn man so genanntes „skilled employment“ gefunden hat. Man kann das Working Holiday Visa in einigen Fällen folglich als eine Art Joker im Ärmel sehen, als Eintrittskarte für die spätere Einwanderung!“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neuseeland-blog.com/wwoofer-aupairs/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ingenieure und Elektrotechniker haben es künftig leichter &#8211; Neue Skill Shortage Liste veröffentlicht</title>
		<link>http://www.neuseeland-blog.com/ingenieure-und-elektrotechniker-haben-es-knftig-leichter-neue-skill-shortage-liste-verffentlicht/</link>
		<comments>http://www.neuseeland-blog.com/ingenieure-und-elektrotechniker-haben-es-knftig-leichter-neue-skill-shortage-liste-verffentlicht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 01:43:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>
		<category><![CDATA[Auswandern & Einwandern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neuseeland-blog.com/?p=5249</guid>
		<description><![CDATA[Alle sechs Monate erarbeitet das neuseeländische Arbeitsministerium eine neue Skill Shortage Liste, auf der Berufe stehen, für die ausländisches Fachpersonal gesucht wird. Mit der gezielten Einwanderungspolitik soll nicht nur die Wirtschaft angekurbelt werden, sondern auch den Arbeitgebern im Land die erfolgreiche Suche und Anstellung von Spezialisten erleichtert werden. Dabei soll jedoch kein Neuseeländer selbst ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle sechs Monate erarbeitet das neuseeländische Arbeitsministerium eine neue Skill Shortage Liste, auf der Berufe stehen, für die ausländisches Fachpersonal gesucht wird. Mit der gezielten Einwanderungspolitik soll nicht nur die Wirtschaft angekurbelt werden, sondern auch den Arbeitgebern im Land die erfolgreiche Suche und Anstellung von Spezialisten erleichtert werden. Dabei soll jedoch kein Neuseeländer selbst ohne Anstellung bleiben. Die Aufgabe der so genannten „Review officer“ besteht nun darin, eine Liste zu erstellen, auf der alle aktuell gesuchten Berufe für die es keine Fachkräfte in Neuseeland selbst gibt, aufgeführt sind.<span id="more-5249"></span></p>
<p>Ab Anfang Dezember tritt nun diese aktuelle Skill Shortage Liste in Kraft. „Für Einwanderungsinteressierte bedeutet das, wenn ihr Beruf auf der Long Term Skills Shortage Liste steht, können sie unter gewissen Umständen, auch ohne ein Job offer die Residency bekommen“, erklärt Immigrations-Experte Peter Hahn. „Der Umkehrschluß heißt jedoch nicht, dass jemand ohne gesuchten Beruf auf der Liste, überhaupt nicht einwandern kann!“ Die Long Term Skill Shortage Liste beinhaltet eine Tabelle aus Berufsgruppen, den dazugehörigen gesuchten Berufen und den entsprechenden Qualifikationsvoraussetzungen. Peter Hahn bemängelt jedoch, dass die Berufe auf den Listen, nicht immer der tatsächlichen Arbeitsmarktsituation entsprechen. „Berufsgruppen, Verbände und Kammern betreiben hier natürlich große Lobbyarbeit. Meine zynische Meinung ist, dass ein Unternehmen wie beispielsweise die neuseeländische Telecom, die einen Kommunikations-Spezialisten sucht, eher Erfolg hat, ihren Beruf auf die Liste zu bringen, als beispielsweise die kleine unbekannte Schustervereinigung“, gibt er zu bedenken. In den Medien sorgen immer wieder Fälle für Furore, bei denen Firmen klagen, sie finden partout keine geeigneten Angestellten, die Berufe stehen jedoch noch auf keiner Liste von Immigration.</p>
<p>Peter Hahn verfolgt die jeweilige Neuveröffentlichung der Skill Shortage Listen mit großem Interesse, denn für einige seiner Kunden, können selbst kleine Änderungen große Auswirkungen im Einwanderungsprozess haben. „Der zunächst interessant erscheinende Überblick über die Berufe, die nun nicht mehr vertreten sind und diejenigen, die neu hinzugekommen sind, haben meistens für deutsche Antragsteller kaum Relevanz. Interessant ist das Kleingedruckte! Ich hatte mal einen indischen Kunden, der ein Masters Degree Level 8 und ein Bachelor in Informatik Level 6 besaß. Immigration verlange jedoch Level 7, Fachhochschulabschluss anstelle des Level 8, Universitätsabschlusses. Dass der Antragsteller hier sogar mehr Qualifikationen besaß, als verlangt waren, spielte für Immigration keine Rolle. Sie hingen sich an der Zahl 7 und 8 auf, wirklich bürokratisch.“</p>
<p>Bei den aktuellen Änderungen sind nun beispielsweise der Seconday School Teacher und der Early Childhood Teacher von der Liste der gesuchten Berufe gestrichen worden. Dafür werden nun Genspezialisten, Umweltwissenschaftler und Wissenschaftler für Farmtechnik gesucht. „Für Deutsche interessante Listungen sind beispielweise die des Vermessungs-Experten, Universitätsdozenten, IT-ler, Elektrotechniker, Ingenieure, Schiffsoffiziere oder Autoelektriker. Bei Kategorien wie Dieselmotoren-Mechaniker oder Sozialarbeiter kann es dann schon wieder komplizierter werden. In Deutschland wird beispielsweise die Spezifizierung auf Dieselmechanik in der Ausbildung gar nicht vorgenommen, der Nachweis für die Immigrationsbehörden ist hier also dementsprechend schwierig. Die Sozialarbeiter in Deutschland haben meist keine akademische Ausbildung und wenn sie studiert haben, dann nennen sie sich nicht mehr Sozialarbeiter. Es kann also, selbst wenn der eigene Beruf zunächst auf der Liste zu finden ist, im Verfahren zu Komplikationen kommen. Ein Antrag für alle gesuchten Berufe im Gesundheitsbereich, wie Ärzte, Krankenschwestern und sämtliche Spezialisten im Gesundheits-, Pharmaziebereich und Veterinärwesen verläuft häufig ohne Erfolg. „Dies bedeutet zwar nicht, dass man dann die Einwanderung vergessen kann aber die Privilegien über die Skill Shortage Liste unkompliziert und schnell immigrieren zu können, sind dahin“, berichtet Peter Hahn aus seiner jahrelangen Erfahrung als Immigrationsberater. Denn in diesen Berufszweigen benötigt der Antragsteller eine neuseeländische Berufs-Zulassung. Diese beinhaltet je nach Sparte, zusätzliche Prüfungen, Testverfahren und, meist alles entscheidend, einen akademischen Englischtest. Und hier scheitern fast alle Kunden. Selbst mit sehr gutem Englisch sind die akademischen Ziele mit 7,5 Punkten Gesamtergebnis und mindestens 7,0 in allen Einzeltests des IELTS kaum zu schaffen. Wer also nicht schon jahrelang im englisch-sprachigen Ausland gelebt hat oder ein Sprachgenie ist, wird diese Hürde nur schwer nehmen.</p>
<p>Wer allerdings von der Neuerscheinung der aktuellen Long Term Skill Shortage Liste profitiert, sind Ingenieure und Elektrotechniker. „Hier geht es um die Änderungen in den Qualifikationsanforderungen, also das Kleingedruckte. Bislang war die Einwanderung für die wenigsten Antragsteller, die eine Ausbildung im Elektronikbereich gemacht hatten aber heute im IT- Bereich arbeiten, kompliziert. Ihr Problem war oft die fehlende akademische Ausbildung im IT-Bereich, denn Elektrotechnik ist eben nicht IT! Man muss wissen, dass die Immigrations-Bearbeiter wirklich sehr pedantisch sind und Formulierungen absolut wörtlich nehmen. Der eigentlich bestehende Ermessensspielraum wird selten genutzt. Gerade ältere Antragsteller hatten jedoch keine Ausbildung im IT-Wesen, da es zu ihrer Zeit schlichtweg noch keine Studiengänge dafür gab! Sie haben sich jedoch heute zu absoluten IT-Spezialisten weiterentwickelt, können dennoch die von Immigration New Zealand gefragte Ausbildung nicht nachweisen. Jetzt haben sie dieses winzige Detail endlich geändert und so bestimmte Voraussetzungen geschaffen, daß Ingenieuren und Elektrotechnikern der Zugang zur Shortage Liste geebnet wird.“ Ob Chemie-Ingenieur, Bauingenieur oder Elektroingenieur – bislang musste man einen „Washington Accord accredited Engineering degree“ vorweisen, um in den Genuß der Privilegien der Shortage Liste zu kommen. Deutschland und die meisten Länder Europas ist zur Zeit jedoch dem Washington Abkommen noch nicht beigetreten. Ab Anfang Dezember reicht nun in den meisten Fällen ein Diploma (Bachelor Degree) und entsprechende Berufserfahrung aus. Ingenieure und Elektrotechniker sind also die eindeutigen Gewinner der neuen Shortage Skill Liste, auch wenn man das als Laie nirgendwo lesen kann! Und den eigenen Beruf auf der Liste zu finden, bedeutet noch nicht gleich, dass man in Neuseeland auch ohne Schwierigkeiten tatsächlich einen Job findet! Der Weg zur Einwanderung kann lang sein. Man sollte sich auf jeden Fall vor der Antragstellung genau informieren.</p>
<p>Autorin: Anja Schönborn, Wellington</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neuseeland-blog.com/ingenieure-und-elektrotechniker-haben-es-knftig-leichter-neue-skill-shortage-liste-verffentlicht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was bedeutet die Wiederwahl von National für die Einwanderungspolitik Neuseelands?</title>
		<link>http://www.neuseeland-blog.com/bedeutet-die-wiederwahl-von-national-fr-die-einwanderungspolitik-neuseelands/</link>
		<comments>http://www.neuseeland-blog.com/bedeutet-die-wiederwahl-von-national-fr-die-einwanderungspolitik-neuseelands/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 20:31:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>
		<category><![CDATA[Auswandern & Einwandern]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neuseeland-blog.com/?p=5246</guid>
		<description><![CDATA[Am Samstag, den 26. November wurde in Neuseeland das 50. Parlament des Landes gewählt. John Key und die National Party haben die Wahlen mit fast absoluter Mehrheit gewonnen.  Seit den vergangenen Wahlen in 2008 leitet Premierminister John Key mit seiner National Party die Regierung. Ende November wurden 120 neue Parlamentsmitglieder in die einzige bestehende Kammer, das New [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag, den 26. November wurde in Neuseeland das 50. Parlament des Landes gewählt. John Key und die National Party haben die Wahlen mit fast absoluter Mehrheit gewonnen.  Seit den vergangenen Wahlen in 2008 leitet Premierminister John Key mit seiner National Party die Regierung. Ende November wurden 120 neue Parlamentsmitglieder in die einzige bestehende Kammer, das New Zealand House of Representatives, gewählt . In Neuseeland herrscht seit 1996 das gemischte Verhältniswahlrecht. Dies bedeutet, dass die Mitglieder durch eine Mischung aus Persönlichkeits- und Verhältniswahl bestimmt werden. Das neuseeländische Wahlsystem ist dem deutschen Wahlsystem sehr ähnlich.</p>
<p><span id="more-5246"></span>Bislang wurde das Thema Einwanderung gerne zum Wahlthema erkoren, da es die Bevölkerung polarisiert. In vorangegangenen Wahlen wurde es zum regelrechten Spielball der Parteien, doch bei dieser Parlamentswahl 2011 schien die Einwanderungspolitik das erste Mal keine große Relevanz zu haben. „Das lag wohl  daran, dass das Wahlergebnis wohl schon vorher so gut wie sicher erschien, denn John Key erfreut sich großer Beliebtheit in Neuseeland&#8221;, erklärt Immigrations-Experte Peter Hahn. „Außerdem gibt es zwischen den beiden großen Parteien, Labour und National,  keine große Diskrepanz hinsichtlich des Ausländerrechts. In Europa und in den USA ist es ja tendenziell meist so, dass die Linken der Einwanderung eher offener gegenüberstehen als die Rechten. Deren Ansichten sind weitaus kritischer. Hier in Neuseeland ist es eigentlich genau umgekehrt. Die rechte Partei National mit John Key befürwortet eine positive und aktive Einwanderungspolitik, die die Wirtschaft ankurbeln soll. Die eher linksgerichtete Labour Partei hat eine ähnliche Grundtendenz, steht aber hinter der Arbeiterklasse und möchte primär sicher stellen, dass den Neuseeländern selbst durch Einwanderer keine Arbeitsplätze weggenommen werden.“</p>
<p>Wie sieht wird also die Einwanderungspolitik der National Party von John Key in Zukunft aussehen? Es ist davon auszugehen, dass weiterhin die gleiche Strategie gefahren wird.  Hauptziel ist es, „business migrants“ sowie Investoren anzuziehen. Dafür ist die Partei auch bereit, aktiv nach geeigneten Einwanderern zu suchen. Zudem plant Key für den strategischen Wiederaufbau Christchurchs den Fachkräftemangel im Land zu identifizieren und Personal, welches nicht in Neuseeland gefunden werden kann, gezielt nach Canterbury zu holen. Grundsätzlich kann man festhalten, dass es in der nächsten Legislaturperiode keine schwerwiegenden Änderungen der Richtlinien in der Einwanderungspolitik Neuseelands geben wird.</p>
<p>„Manche Kunden kommen mit Gerüchten zu mir und befürchten, dass ihnen beispielsweise der Residency Status aberkannt werden könnte, wenn sie für mehr als zehn Jahre nicht in Neuseeland gelebt haben. Für diese Art der Änderung gibt es aber momentan überhaupt keine Anzeichen!“, beruhigt der Immigrations-Experte. „Anfang der 90er Jahre wurde aus den Return Residence Visa nach einigen Jahren ein indefinite Residence Visa für alle, die sich die entsprechend vorgegebene Zeit in Neuseeland befanden. Und daran wird sich auch so schnell nichts ändern. Diejenigen, die also ein Indefinite Residence Visa im Pass haben (oder nach neuer Terminologie: ein Permanent Residence Visa), müssen nichts befürchten.“ Der einzige Unterschied zur Citizenship ist dann nur noch, dass man keine Aufenthaltsgenehmigung in Australien hat und nicht Premierminister werden kann. Sonst haben die Bürger mit Aufenthaltsgenehmigung in Neuseeland die gleichen Rechte wie Kiwis selbst, dürfen folglich an den nächsten Parlamentswahlen in drei Jahren teilnehmen.</p>
<p><em>Autorin: Anja Schönborn, Wellington</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neuseeland-blog.com/bedeutet-die-wiederwahl-von-national-fr-die-einwanderungspolitik-neuseelands/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Auswirkungen der Eurokrise: Wird die Einwanderung nach Neuseeland jetzt schwieriger?</title>
		<link>http://www.neuseeland-blog.com/auswirkungen-der-eurokrise-wird-die-einwanderung-nach-neuseeland-jetzt-schwieriger/</link>
		<comments>http://www.neuseeland-blog.com/auswirkungen-der-eurokrise-wird-die-einwanderung-nach-neuseeland-jetzt-schwieriger/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 20:18:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neuseeland-blog.com/?p=5215</guid>
		<description><![CDATA[Das Euro-Debakel scheint kein Ende zu nehmen. Nach Griechenland, Irland und Portugal kommen nun auch Italien und Spanien zunehmend unter Druck. Griechenland, Italien und Irland gehören zu den zehn am höchsten verschuldeten Staaten der Welt. Ihre Verbindlichkeiten sind höher als ihre jährliche Wirtschaftsleistung. Die europäische Gemeinschaftswährung ist angeschlagen, viele der Euro-Länder sind überschuldet, die meisten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Euro-Debakel scheint kein Ende zu nehmen. Nach Griechenland, Irland und Portugal kommen nun auch Italien und Spanien zunehmend unter Druck. Griechenland, Italien und Irland gehören zu den zehn am höchsten verschuldeten Staaten der Welt. Ihre Verbindlichkeiten sind höher als ihre jährliche Wirtschaftsleistung. Die europäische Gemeinschaftswährung ist angeschlagen, viele der Euro-Länder sind überschuldet, die meisten leiden an den Spätfolgen der weltweiten Finanzkrise.<br />
Um die Pleitekandidaten vor dem Bankrott zu retten haben die EU und der IWF nun einen Rettungsschirm gespannt. Doch die Krise stellt die Staatengemeinschaft vor eine Bewährungsprobe und erzeugt bei vielen Deutschen eine Angst um ihr Geld. „Mich hat neulich Nacht ganz aufgeregt ein Kunde aus Deutschland angerufen, der sofort sein Vermögen nach Neuseeland transferieren wollte“, erzählt der neuseeländische Einwanderungsberater Peter Hahn. „Auch ein amerikanischer Wirtschaftsprofessor aus Dallas ist verunsichert, möchte so schnell wie möglich nach Neuseeland kommen.“</p>
<p>Nichts wie weg – und das auf dem schnellsten Wege, scheinen sich viele Deutsche zu denken. Ihre Angst um das Geld kombiniert mit dem langjährigen Traum auszuwandern verstärkt die Aktivitäten, nach Neuseeland zu immigrieren. „Neuseeland ist ein kleines Land, isoliert vom Rest der Welt“, erklärt Peter Hahn die Gedankengänge vieler seiner Kunden. „Hier wägen sich viele in Sicherheit. Keine der neuseeländischen Banken war an der ersten Wirtschaftskrise beteiligt. Es ist schon richtig, dass das Land isoliert ist. Auf der anderen Seite ist es jedoch durch seine extrem kleine Wirtschaft stark vom Weltmarkt abhängig“, gibt der Experte zu bedenken. „Einige Kunden aus Europa und den USA haben es jetzt aufgrund der Krise besonders eilig, ihre Auswanderung zu organisieren. Sie denken, dass jeder so denkt wie sie, weg will und dann Neuseeland als Ziel wählt. Und somit würde die Anzahl der Einwanderungsanträge so stark zunehmen, dass Neuseeland irgendwann reagiert und die Türen womöglich schließt, so ihre Befürchtung.“</p>
<p><span id="more-5215"></span></p>
<p>Der starke Neuseeland-Dollar scheint der Welt eine starke neuseeländische Wirtschaft zu suggerieren. „Da ist auch was dran, denn Neuseeland hat als Agrar-Exporteur mit seiner Milchwirtschaft und Agrarindustrie in den letzten Jahren gut verdient – aber wie lange das noch so weitergeht, ist ungewiss“, gibt Peter Hahn zu bedenken. In anderen nicht landwirtschaftlichen Exportmärkten hat der hohe Dollar zu schweren Einbrüchen geführt. Der Wirtschaftsexperte des Institutes of Economic Research Shamubeel Eaqub erklärt deutlich, dass sich das Land momentan wirtschaftlich nur langsam durch den Wiederaufbau von Christchurch nach den beiden verheerenden Erdbeben erholen würde. Der Rugby World Cup würde Neuseeland nicht zu großem Aufschwung verhelfen, denn dort wo die Einnahmen durch Touristen zunehmen würden, wären die Kiwis selbst dazu geneigt, woanders weniger Geld auszugeben. Das würde sich gegenseitig aufheben.</p>
<p>Doch trotz der nicht ganz so rosigen wirtschaftlichen Situation in Neuseeland ist das Interesse an einer Einwanderung nach Neuseeland nach wie vor groß. „Wenn ich nur von meinem Geschäft ausgehe, habe ich zwar nicht mehr Anfragen von Auswanderungs-Interessenten als sonst, aber die Anfragen speziell in der Investor Kategorie und der Entrepreneur Kategorie haben zugenommen“, erläutert Peter Hahn. „Wo ich noch vor einigen Jahren viele Handwerker betreut habe, die kaum finanzielle Mittel zur Verfügung hatten, bekomme ich heute viele Anfragen von Auswanderungs-Interessenten, die mehr finanzielle Mittel haben und dann versuchen über das Studentenvisa, Investitionen in Neuseeland oder den Aufbau eines Geschäftes nach Neuseeland auszuwandern. Viele haben Panik vor einer neuen Weltwirtschaftskrise, wollen vorausschauend reagieren und Deutschland verlassen.“</p>
<p>Wo deutsche Geschäftsleute, die schon lange von einer Auswanderung träumten sich noch vor Jahren durch ihr Business gezwungen sahen, in Deutschland zu bleiben, scheint die Bereitwilligkeit zum Geschäftsverkauf nun zugenommen zu haben. „Ein Geschäft verkaufen, Angestellte entlassen, die Steuern regeln, Aufträge abwickeln – das ist ein langwieriger und schwieriger Prozess. Doch einige meiner Kunden haben jetzt genau das, was als kaum durchführbar angesehen wurde, getan. Sie haben ihr Geschäft verkauft obwohl es gut läuft, weil sie aus Deutschland weg wollen. Nun haben sie Bargeld auf der Hand und wollen das schnellstmöglich nach Neuseeland bringen“, berichtet Peter Hahn von seinem Alltag als Einwanderungsberater. Und Neuseeland ist auch ein Land, wo man noch einmal neu anfangen kann. Hier ist alles etwas schnelllebiger, Immobilienkauf und –verkauf, der Verkauf von landwirtschaftlichen Betrieben oder von einem Unternehmen. Ich hatte erst kürzlich einen ehemaligen deutschen Einwanderer, der sich ein gut gehendes Dachdeckerunternehmen in Northland aufgebaut hatte, was er nun weiterverkaufen wollte. Auch ein schweizerisch-deutscher Lebensmittelgroßhändler, der Waren importierte, wollte sein Geschäft auf den Markt bringen. Selbst deutsche Einwanderer nehmen den neuseeländischen Lebensstil an und probieren eben verschiedene Dinge aus. Das ergibt einen regen und interessanten Markt. Doch die Entrepreneur-Kategorie ist aufgrund hoher Investitionen kombiniert mit einem unsicheren Ausgang im Einwanderungsprozess nicht meine bevorzugte Methode, wenn es um eine Einwanderung nach Neuseeland geht“, schließt Peter Hahn den Gedankengang.</p>
<p>Der Kauf eines Unternehmens im fremden Land sei jedoch im Normalfall einfacher, als selbst ein neues eigenes Geschäft zu gründen, wo das Wissen über das andere wirtschaftliche Umfeld und die wichtigen Kontakte im neuen Land noch fehlen. „Die Formalitäten bei einer Firmengründung sind extrem einfach hier, doch darüber hinaus wirklich Geschäfte zu machen, kann ganz schön schwierig sein!“, gibt Peter Hahn zu bedenken.</p>
<p>Die alles entscheidende Frage bleibt jedoch, ob sich das verstärkte Interesse an Neuseeland aufgrund der Eurokrise auf die Einwanderungsbestimmungen auswirken wird. „Kurzfristig hat dieser Trend noch keine Auswirkungen auf die Einwanderungsrichtlinien gehabt, die messbar wären“, beruhigt der Experte. „Die Punkte in der Investor-Kategorie sind sogar etwas nach unten gegangen. Es ist jedoch zum jetzigen Zeitpunkt schwer abzusehen, ob es mittel- bis langfristig aufgrund verstärkter Nachfrage nach Einwanderung zu Veränderungen im Einwanderungsrecht kommen wird. Wenn man davon ausgehen würde, dass die so genannten Expatriates, die geschätzten eine Million Neuseeländer die momentan im Ausland leben, alle aufgrund der Krise in die Heimat zurück kehren und zusätzlich noch mehr Einwanderungsanträge eingereicht werden, könnte sich dies logischerweise negativ auswirken. Die momentane Quote von 50.000 Einwanderern pro Jahr würde sich dann vermutlich reduzieren.“</p>
<p>Peter Hahn plädiert zum jetzigen Zeitpunkt dennoch nicht auf eine überstürzte Reaktion bei Auswanderungsvorhaben. „Dieses Szenario ist momentan wirklich reine Spekulation!“</p>
<p><em>Autorin: Anja Schönborn, Wellington</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neuseeland-blog.com/auswirkungen-der-eurokrise-wird-die-einwanderung-nach-neuseeland-jetzt-schwieriger/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Trends, Tricks und Termine zur Einwanderung: Immigration New Zealand veröffentlicht neue Listen mit gesuchten Berufen</title>
		<link>http://www.neuseeland-blog.com/trends-tricks-und-termine-zur-einwanderung-immigration-zealand-verffentlicht-neue-listen-mit-gesuchten-berufen/</link>
		<comments>http://www.neuseeland-blog.com/trends-tricks-und-termine-zur-einwanderung-immigration-zealand-verffentlicht-neue-listen-mit-gesuchten-berufen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 01:37:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neuseeland-blog.com/?p=5180</guid>
		<description><![CDATA[Ganz allmählich erholt sich die neuseeländische Wirtschaft vor allem in Bereichen wie dem Produktionssektor und der Bauindustrie. Das Vertrauen in die Zukunft, die Investitionsbereitschaft und Einstellung von neuen Arbeitskräften ist laut der aktuellen Umfragen gestiegen. Doch die so genannte Netto-Migration schreibt in den letzten drei Monaten negative Zahlen – das ist die Anzahl der abgewanderten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz allmählich erholt sich die neuseeländische Wirtschaft vor allem in Bereichen wie dem Produktionssektor und der Bauindustrie. Das Vertrauen in die Zukunft, die Investitionsbereitschaft und Einstellung von neuen Arbeitskräften ist laut der aktuellen Umfragen gestiegen.</p>
<p>Doch die so genannte Netto-Migration schreibt in den letzten drei Monaten negative Zahlen – das ist die Anzahl der abgewanderten Neuseeländer plus die Zahl der eingewanderten Personen. Dies bedeutet, es haben mehr Personen Neuseeland verlassen, als neue Einwanderer nach Neuseeland gekommen sind.</p>
<p>„Neuseeland hat einen strukturell bedingten Mangel an Arbeitskräften, da die Auswanderung von Kiwis in andere Länder so einfach ist. Besonders der Weg nach Australien liegt vielen Angestellten zu Füßen, weil dort meist mehr Gehalt gezahlt wird“, erklärt ANZ Wirtschaftswissenschaftler Sharon Zollner die Lage. „Qualifizierte Arbeitskräfte wandern ab, viele machen sich selbstständig und dann entsteht ein Mangel an ausgebildetem Fachpersonal. Und genau diese Lücke soll dann von Einwanderern aus dem Ausland gefüllt werden“, weiß Einwanderungs-Experte Peter Hahn.</p>
<p><span id="more-5180"></span></p>
<p>Erst kürzlich veröffentlichte Immigration New Zealand die neuen Zahlen über ihre geplante Einwanderung bis zum Jahr 2014. So wie auch schon im vergangenen Jahr werden circa 50.000 Anträge auf Residency pro Jahr bewilligt. Das offizielle Programm sieht zwischen 135.000 und 150.000 Einwanderer für die nächsten drei Jahre vor. Der Anteil des Skilled Migrant Streams liegt dabei weiterhin bei 60 Prozent.</p>
<p>Pünktlich im Sechs-Monats-Turnus wurden auch die neue Immediate Skill Shortage Liste und die überarbeitete Long Term Skill Shortage Liste veröffentlicht.</p>
<p>„In der Immediate Skill Shortage Liste stehen alle Berufsgruppen, die momentan auf dem Arbeitsmarkt unterbesetzt sind. Diese Liste dient den Unternehmen, schnell und unkompliziert auf dem internationalen Markt nach Arbeitskräften suchen zu können. Für Deutsche bedeutet das nur, dass sie leichter ein Arbeitsvisum in Neuseeland in diesen Berufen bekommen können. Mit der Residency hat diese Liste nichts zu tun. Auf der Long Term Skill Shortage Liste jedoch stehen die Berufe, die langfristig mit qualifizierten Einwanderern besetzt werden sollen“, erklärt Peter Hahn die Unterschiede.</p>
<p>Doch viel verändert hat sich bei der Neuerung der beiden Listen nicht. „Neben Automechanikern stehen nun auch Motorradmechaniker auf der Immediate Skill Shortage Liste. Dafür ist der Beruf des Augenoptikers herunter genommen worden“, liest Peter Hahn aus den neuen Tabellen. „Wenn man zurückblickt auf die Weltwirtschaftskrise, in dieser Zeit wurden fast alle Handwerksberufe wie Tischler, Klempner, Dachdecker, und so weiter in Neuseeland gesucht. Dann verschwanden diese Berufe fast alle und jetzt, so langsam, kehren einige handwerklichen Berufe wieder auf die Listen zurück.“</p>
<p>Auch auf der Long Term Skill Shortage Liste hat sich inhaltlich nicht viel seit der letzten Bewertung Anfang des Jahres verändert. „Es ist eigentlich nur eine neue Berufssparte zur Liste hinzu gekommen, Statistiker im Bereich Fischereiwesen. Dafür  wurde der Beruf des Narkose-Technikers herunter genommen. Das sind keine großen Neuerungen“, resümiert der Einwander-Berater die neuen Richtlinien.</p>
<p>Doch was bedeuten die aktuellen Listen für Deutsche, die sich für eine Einwanderung nach Neuseeland interessieren, nun konkret? „Grundsätzlich muss man sagen, dass niemand dazu überredet werden sollte, nach Neuseeland zu kommen. Ich würde meinen Kunden niemals Chancen einreden, wenn sie keine haben. Das ist, denke ich, sehr wichtig. Mit der richtigen Erwartungshaltung ist so ein Einwanderungs-Prozess wesentlich einfacher. Und die Listen sind für mich gute Richtlinien. Wenn ich also die Berufssparte, das Alter und die Arbeitserfahrung von jemandem ansehe, kann man relativ schnell sagen, ob eine Antragsstellung sinnvoll ist oder nicht. Die Jobsuche von Deutschland aus ist beispielsweise sehr schwierig. Und selbst wenn jemand eine Arbeitsstelle findet, heißt das noch nicht, dass er auch eine Arbeitserlaubnis oder gar die Residency bekommt. Jeder Fall ist sehr individuell“, gibt Peter Hahn zu bedenken. „Oft muss man sehr strategisch vorgehen, denn wer einen Beruf auf der Immediate Skill Shortage List ausübt und ein zeitlich befristetes Work Visa bekommen hat, kann sich nicht unbedingt darauf verlassen, auch ein Residence Visa zu bekommen. Eine Anstellung in Neuseeland eignet sich nur dann für einen Residence-Antrag, wenn der Job auch als so genanntes „Skilled Employment“ von der Einwanderungsbehörde bewertet wird. Die Unterschiede zwischen skilled und unskilled sind oft sehr fein. Ich hatte beispielsweise mal einen Fall eines Fahrradmechanikers, dessen Beruf damals auf der Immediate Skill Shortage Liste stand. Erst nachdem nachgewiesen werden konnte, dass er neben der Tätigkeit des Fahrradmechanikers auch andere Tätigkeiten allgemeinerer Art ausübte, gelang der Residence Visa Antrag.</p>
<p>Jetzt sind auf der neuen Long Term Skill Shortage Liste unter anderem Berufe in der Baubranche, Universitäts-Dozenten, Elektro-Ingenieure, Sozialarbeiter, Sprach-Therapeuten, Tierärzte, IT-Fachkräfte, Köche, Autoelektriker, Mechaniker für Dieselmotoren, Schiffsoffiziere und Kapitäne zu finden. „In einigen Berufen ist es dennoch schwierig, das Residency-Verfahren erfolgreich durchzuführen, denn gerade im Gesundheitssektor werden beispielsweise neuseeländische Registrierungen verlangt. Die bedeuten dann Nachprüfungen oder Zusatzausbildungen. Oft scheitern Bewerber wie beispielsweise Elektriker auch bei der Voll-Zulassung. Für viele Kandidaten ist es schwierig, den IRLTS-Englisch-Sprachtests, auf dem oft erforderlichen academic level zu bestehen. Das ist, wie die Erfahrung gezeigt hat, wirklich nicht einfach!“</p>
<p>Für einige Einwanderinteressierten scheint Neuseeland auch aufgrund der niedrigeren Bezahlung oder geringerer Karrierechancen nicht wirklich Sinn zu machen. Peter Hahn kennt jedoch ein sehr gutes Beispiel für eine sinnvolle Umsiedlung – Landwirte: „In diesem Bereich kann man in verschiedenen Schritten Einiges erreichen. In diesem Sektor werden beispielsweise offiziell Farm-Manager gesucht. Viele meiner Kunden aus der Schweiz und aus Deutschland haben beispielsweise als Assistant Farm Manager angefangen. Dieser Beruf steht auf der Immediate Skill Shortage Liste, so bekamen sie unkompliziert erst einmal ein Workvisa. Die nächste Anstellung war dann durch die vorhandenen Kontakte und die erzielte Berufserfahrung bereits ein Job als Farm Manager in einem Betrieb. Dieser Beruf wird im Gegensatz zum Assistant Farm Manger als skilled Employment anerkannt, was ihnen die Tür zu einem Residency Verfahren öffnete. Als Resident haben sie sich dann als so genannter Sharemilker selbstständig gemacht – das bedeutet, dass ihnen das Vieh gehört, das Land auf dem die Tiere stehen ist jedoch nicht ihr Eigentum. So konnten sie sich ein gutes Leben aufbauen und letztendlich eine Finanzierung hinbekommen, die es ihnen ermöglicht hat, eine eigene Farm zu kaufen. Und Landwirtschaft in Neuseeland kann richtig lukrativ sein. Farming hat den größten Anteil an der neuseeländischen Wirtschaft. Deshalb ist der Neuseeland-Dollar auch trotz Wirtschaftskrise nach wie vor relativ stark. Das interessante bei diesem Werdegang ist, dass meine ehemaligen Kunden diese Karriere in Europa aufgrund verschiedener Umstände nie hätten hinlegen können. Und Landwirtschaft in Neuseeland bedeutet nicht nur Saisonarbeit, sondern ist wirklich das ganze Jahr über ein Fulltime-Job!“</p>
<p>Die neuen Listen mit den gesuchten Berufen treten ab dem 11. Juli 2011 offiziell in Kraft.</p>
<p><em>Autorin: Anja Schönborn, Wellington</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neuseeland-blog.com/trends-tricks-und-termine-zur-einwanderung-immigration-zealand-verffentlicht-neue-listen-mit-gesuchten-berufen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>KiwiSaver &#8211; oder Sparen auf Neuseeländisch!</title>
		<link>http://www.neuseeland-blog.com/kiwisaver-oder-sparen-auf-neuseelndisch/</link>
		<comments>http://www.neuseeland-blog.com/kiwisaver-oder-sparen-auf-neuseelndisch/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 19:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neuseeland-blog.com/?p=5169</guid>
		<description><![CDATA[KiwiSaver ist eine Initiative des neuseeländischen Staates um langfristiges Sparen und private Altersvorsorge anzuregen. Kiwis sind, anders als Deutsche, notorisch schlechte Sparer und KiwiSaver soll das ändern. Die Akzeptanz nach der Einführung 2007 übertraf alle Erwartungen der Regierung , mittlerweile sind weit über 1 Million KiwiSaver in Neuseeland registriert. KiwiSaver ist ein Investment im Namen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>KiwiSaver ist eine Initiative des neuseeländischen Staates um langfristiges Sparen und private Altersvorsorge anzuregen. Kiwis sind, anders als Deutsche, notorisch schlechte Sparer und KiwiSaver soll das ändern. Die Akzeptanz nach der Einführung 2007 übertraf alle Erwartungen der Regierung , mittlerweile sind weit über 1 Million KiwiSaver in Neuseeland registriert.</p>
<p>KiwiSaver ist ein Investment im Namen des Sparers – Gelder gehen also nicht „in einen Topf“ wie das im staatlichen deutschen Rentensystem der Fall ist.<br />
Der Staat übernimmt allerdings auch keine Verantwortung bezüglich der spezifischen Investments, diese liegt beim Investor. Die Regierung prüft potentielle Anbieter von KiwiSaver Fonds und ein enges Regelwerk schafft Sicherheit für Investoren.<br />
Der Anleger hat die Wahl zwischen mittlerweile Dutzenden von Anbietern mit jeweils mehreren Fonds im Angebot. Die National Party hat nach dem Wahlsieg 2008 einige Änderungen vorgenommen, die am 1.4.2009 in Kraft traten, diese sind in der folgenden Beschreibung bereits wiedergegeben.</p>
<p>Die Details:<br />
<span id="more-5169"></span> Beitreten können Neuseeländer und Immigranten mit einer Permanent Residence, auch Kinder unter 18 Jahren mit einer Steuer-Nummer. Für Kinder unter 18 Jahren zahlt der Staat lediglich das Startkapital von $1,000, aber nicht die jährlichen Zuschüsse.</p>
<p>Angestellte zwischen dem 18. Und 65. Lebensjahr werden automatisch vom Arbeitgeber bei Anstellung eingetragen. Bei bestehendem Arbeitsvertrag muss der Arbeitnehmer selbst beitreten und einen entsprechenden Antrag stellen.</p>
<p>Angestellte zahlen mindestens 2% ihres Brutto-Gehaltes, dieser Betrag kann freiwillig auf 4% oder 8% erhöht werden.<br />
Selbstständige, die kein Gehalt durch PAYE beziehen, können ihre Beiträge selbst wählen.</p>
<p>Der Staat zahlt für jedes neue KiwiSaver Mitglied $1,000 Startkapital und zahlt weiterhin jährlich bis zu $ 521.43 zu den Beiträgen hinzu. Um diesen Zuschuss zu erhalten, muss ein KiwiSaver Mitglied mindestens $ 1,042.86 pro Jahr einzahlen.<br />
Für Angestellte kommt der Pflicht-Beitrag des Arbeitgebers in Höhe von 2% des Brutto-Gehaltes hinzu. Arbeitgeber können ebenfalls freiwillig höhere Beiträge zahlen.</p>
<p>Beiträge werden automatisch durch das PAYE System abgezogen und durch die IRD an den entsprechenden Anbieter weitergeleitet. Für neue Mitglieder hält die IRD die Beiträge für 3 Monate bevor diese weitergeleitet werden.</p>
<p>Die Investments sind mit maximal 30% versteuert, Angestellte mit einer Steuerrate von 19.5% zahlen nur 19.5% Steuern auf steuerpflichtige Einnahmen der KiwiSaver Fonds.</p>
<p>Nach 12 Monaten kann jedes Mitglied einen „Beitrags-Urlaub“ nehmen, d.h. die Zahlung stilllegen ohne die bis dahin gezahlten Beiträge zu reduzieren.</p>
<p>Die Auszahlung erfolgt zum 65. Lebensjahr oder nach 5 Jahren – je nachdem welcher Fall zuerst eintritt. Eine Auszahlung der Beiträge kann nur bei nachgewiesenen finanziellen Schwierigkeiten nach Ermessen der IRD oder bei permanenter Auswanderung erfolgen. In diesem Fall werden nur die selbst gezahlten Beiträge, Arbeitgeberbeiträge du das $1,000 Startkapital zurückerstattet, die staatlichen Zuschüsse verfallen.<br />
Nach 3 Jahren kann man die eigenen Beiträge auszahlen lassen um das 1.Haus zu erwerben, falls alle Bedingungen erfüllt werden, zahlt Housing New Zealand $1,000 pro Beitragsjahr bis maximal $5,000 zu.<br />
Beispiel: ein Paar, beide im Angestelltenverhältnis, zahlt pro Jahr jeweils $2,000 ein, erhält $521.43 vom Staat und $2,000 vom Arbeitgeber, kann nach 5 Jahren die eigenen Beiträge =$20,000 auszahlen lassen und erhält 2x$5,000 von Housing New Zealand zum 1. Haus dazu. Die staatlichen und Arbeitgeberzuschüsse verbleiben im KiwiSaver.</p>
<p>Beispiel für KiwiSaver:<br />
Alter 30 Jahre, angestellt, $60,000 Jahreseinkommen (zur Vereinfachung wird ein gleichbleibendes Gehalt angenommen) durchschnittliche Verzinsung im Fond 7%<br />
Der Jahresbeitrag ist $1,200 (2%), der Staat zahlt $ 521.43 zu, der Arbeitgeber zahlt weitere $1,200 zu.<br />
Der Fond zahlt nach heutiger Gesetzeslage im Alter von 65 Jahren $ 414,525.94 aus, die eigenen eingezahlten Beiträge belaufen sich auf lediglich $42,000.<br />
Das Beispiel verdeutlicht, das KiwiSaver als zusätzliche Altersvorsorge in fast allen Fällen Sinn macht.<br />
Die obigen Erläuterungen stellen keinesfalls eine Empfehlung dar. Vor einer Teilnahme am KiwiSaver sollte auf jeden Fall qualifizierte Beratung bezüglich der individuellen Situation gesucht werden.</p>
<p>Juli 2011<br />
Die National Regierung hat Pläne zur Kürzung der staatlichen Zuschüsse veröffentlicht. Die Minimum Beiträge für Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollen ab 1.4.2013 auf 3% erhöht werden, während die jährlichen staatlichen Zuschüsse am 1.7. 2011 auf $ 521.43 gesenkt wurden.<br />
Auch nach dieser Umstellung betrachten wir KiwiSaver, besonders für Angestellte, als derzeit beste Sparform für Altersvorsorge in NZ.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neuseeland-blog.com/kiwisaver-oder-sparen-auf-neuseelndisch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nach Neuseeland auswandern und dann?: Chancen und Nutzen einer kleinen Wirtschaft</title>
		<link>http://www.neuseeland-blog.com/nach-neuseeland-auswandern-und-dann-chancen-und-nutzen-einer-kleinen-wirtschaft/</link>
		<comments>http://www.neuseeland-blog.com/nach-neuseeland-auswandern-und-dann-chancen-und-nutzen-einer-kleinen-wirtschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 03:48:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neuseeland-blog.com/?p=5166</guid>
		<description><![CDATA[„Ich bin richtig stolz“, erklärt Brendan Lindsay als er erfahren hat, dass sein Produkt als Gewinner der „Auckland Exporters of the Year Awards 2011“ gewählt worden ist. „Das ist für eine Firma wie uns wirklich aufregend!“ Der Neuseeländer stellt in seinem Unternehmen Plastikbehälter her, Vorratsdosen, Gefrier- und Mikrowellengefäße. Jeder neuseeländische Haushalt benutzt sie, doch nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Ich bin richtig stolz“, erklärt Brendan Lindsay als er erfahren hat, dass sein Produkt als Gewinner der „Auckland Exporters of the Year Awards 2011“ gewählt worden ist. „Das ist für eine Firma wie uns wirklich aufregend!“<br />
Der Neuseeländer stellt in seinem Unternehmen Plastikbehälter her, Vorratsdosen, Gefrier- und Mikrowellengefäße. Jeder neuseeländische Haushalt benutzt sie, doch nur wenige wissen, dass sie auch in Neuseeland produziert werden, genauer gesagt in Penrose, einem Stadtteil von Auckland. „Als wir anfingen, suchte ich nach einem Namen, der nach tollem europäischen Design klingt und so kamen wir auf „Sistema“, den italienischen Begriff für System“, erzählt Brendan rückblickend. Europäischer Trend als Verkaufsstrategie? Der Kiwi wurde über die Jahre eines Besseren belehrt.</p>
<p><span id="more-5166"></span></p>
<p>Den Mythos, Plastik müsse aus Asien kommen, hat er längst widerlegt. Sein Werdegang lässt sich sehen. Jedes Jahr konnte sein Unternehmen einen Gewinnzuwachs von gut 20 Prozent verzeichnen, in den letzten beiden Jahren sogar 80 Prozent. „Unser Hauptmarkt ist schon lange nicht mehr Neuseeland. Wir liefern in die Vereinigten Staaten, nach England, Kanada, Südamerika aber erstaunlicherweise auch in asiatische Länder wie Japan, die Philippinen oder Thailand“, berichtet der neuseeländische Unternehmer stolz.</p>
<p>Was an seinem Werdegangs am interessantesten ist: nicht der italienische Name „Sistema“ hat überzeugt, sondern der Fakt, dass die Waren „Made in New Zealand“ sind!</p>
<p>Neuseeland-Experte Peter Hahn kennt diesen Faktor und zahlreiche Bespiele, die genau das bestätigen. „Made in New Zealand ist es, was neuseeländische Unternehmen auf dem Weltmarkt beliebt macht, ein Image. Diese positive Assoziation mit Neuseeland ist ein hervorragendes Branding für Produkte“, erklärt er. „Neuseeland ist weder historisch noch in der Gesellschaft mit irgendwelchen negativen Klischees behaftet.&#8221;</p>
<p>Aus diesem Grund gilt das Land als attraktiver Standort vor allem für kleinere Unternehmen. Viele Firmen suchen sich ihre Hauptmärkte dann außerhalb des Landes. „Neuseeland hat eine sehr kleine Wirtschaft. Das müssen viele Europäer die hierher kommen erst lernen. Hier ist „small business big business“. Etwa 85 Prozent aller Unternehmen des Landes haben weniger als fünf Angestellte und circa 96 Prozent haben weniger als 20 Angestellte. Da fängt in Deutschland der Mittelstand erst an“, gibt Peter Hahn zu bedenken. Nur ungefähr ein Prozent aller Firmen hat über 100 Angestellte, wie Sistema.</p>
<p>Doch was zeichnet die neuseeländische Wirtschaft aus? Fast jeder weiß, dass die Hauptwirtschaftsfaktoren Landwirtschaft und Tourismus ausmachen. Doch das ist noch nicht alles. „Im Doing Business Report von 2011, der von der International Fincance Corporation IFC und der Weltbank herausgegeben wird, rangiert Neuseeland im Vergleich von 183 Ländern auf Platz drei“, verrät Peter Hahn. „Das bedeutet, hier kann man ein Unternehmen so unkompliziert gründen und führen wie fast nirgendwo sonst auf der Welt. Mit nur einem Dollar Startkapital kann man hier rein theoretisch eine Ltd. vergleichbar einer deutschen GmbH gründen.  Das hat natürlich viele Vorteile auch für Einwanderer.“</p>
<p>Doch was bedeuten diese Faktoren für potenzielle Einwanderer nach Neuseeland?</p>
<p>Die Regierung hat ein komplexes Einwanderungssystem geschaffen, um mit Hilfe der Einwanderer die hiesige Wirtschaft anzukurbeln, zu unterstützen. „Einwanderer müssen sich nicht nur integrieren können, sondern in irgendeiner Form für den Staat von Nutzen sein“, erklärt Einwanderungsberater Peter Hahn die Lage.</p>
<p>Deshalb starten viele Immigranten als Angestellte in Firmen, ihr Ziel ist es jedoch, langfristig selbst ein Unternehmen zu gründen und sich selbstständig zu machen. Und nicht nur die gesetzlichen Richtlinien machen das zunächst recht einfach, auch die Tatsache, dass es wenig große Arbeitgeber gibt. Und da starten dann einige Erfolgsgeschichten. „Das heißt natürlich nicht, dass jeder, der hier ein Geschäft aufmacht, auch Erfolg hat. Innovation, Geschäftssinn und das nötige Fingerspitzengefühl gehört sicherlich dazu. Man muss sich geschickt von internationalen und großen Firmen abgrenzen“, betont Peter Hahn.</p>
<p>So stolperte der damals 24 Jahre alte Kiwi Jeremy über die Produkte eines neuseeländischen Merino-Schaf-Farmers. Heute ist seine Firma Icebreaker international vertreten und bekannt für komfortable Outdoor-Bekleidung aus weicher strapazierfähiger Wolle, die direkt auf der Haut getragen werden kann.</p>
<p>„Wenn wir eine Liste mit kleinen Unternehmen aufstellen würden, die richtig erfolgreich geworden sind, fallen mir zig Beispiele ein“, so der Neuseeland-Experte. „Für Ausländer ist es allerdings noch einmal einen Schritt schwieriger, hier Fuß zu fassen. Alles ist neu – ein neuer Markt, andere Gepflogenheiten, ein neues Rechts- und Steuersystem, keine Beziehungen.“</p>
<p>Die meisten erfolgreichen Karrieren von deutschen Auswanderern haben deshalb erst nach zahlreichen Jahren Aufenthalt in Neuseeland begonnen. „Viele meiner Kunden waren bereits zehn oder mehr Jahre in Neuseeland, bevor sie den Markt richtig kannten und es dann gewagt haben, sich selbstständig zu machen.“</p>
<p>Die Entrepreneur Category als Einwanderungsmethode, also sich mit einem Unternehmen in Neuseeland selbstständig zu machen, sieht Peter Hahn nur in seltenen Fällen als Ideallösung. „Dort gibt es viele Auflagen und alle Investitionen stellen ein gewisses Risiko dar. Visa werden zunächst nur temporär ausgestellt. Wenn es irgendeine andere Möglichkeit der Einwanderung gibt, würde ich die in der Regel bevorzugen“, erzählt der langjährige Einwanderungsberater aus Erfahrung.</p>
<p>Was in Neuseeland sicher auch eine nicht unwichtige Rolle spielt – jeder, egal welchen Alters hat gleiche Voraussetzungen. Die Produktpalette auf dem inländischen Markt ist noch nicht voll ausgereizt. „In Neuseeland kann jeder sich noch einmal neu erfinden. Viele starten irgendwann etwas völlig anderes, als sie in Deutschland gemacht haben!“ Sich neu erfinden und noch einmal von vorne anfangen zu können – dafür bietet Neuseeland die richtigen Voraussetzungen.</p>
<p>Die Erfolgsgeschichte von Brendon Lindsay von Sistema ist nur eine von vielen. Doch anders als bei vielen Unternehmen in Europa möchte er die Produktion auch in Zukunft in Auckland platziert sehen. „Klar könnte ich das Produkt einfach 30 Prozent billiger anbieten und in Asien herstellen lassen. Aber darum geht es nicht. Mir ist Neuseeland, meine Heimat, als Produktionsstandort und unser Label „proudly made in New Zealand“ wichtig und meine 300 Angestellten wären sonst auch arbeitslos. Solange ich lebe, bleibt Sistema in Neuseeland!“</p>
<p>Autorin: Anja Schönborn</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neuseeland-blog.com/nach-neuseeland-auswandern-und-dann-chancen-und-nutzen-einer-kleinen-wirtschaft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Einwanderung nach Neuseeland könnte einfacher werden</title>
		<link>http://www.neuseeland-blog.com/der-trend-geht-weiter-einwanderung-nach-neuseeland-knnte-einfacher-werden/</link>
		<comments>http://www.neuseeland-blog.com/der-trend-geht-weiter-einwanderung-nach-neuseeland-knnte-einfacher-werden/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 21:15:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neuseeland-blog.com/?p=5072</guid>
		<description><![CDATA[„Die Anzahl der Expressions of Interest im Pool von Immigration Neuseeland hat sich in etwa halbiert und steht derzeit bei nur 572 Anträgen – Tendenz weiter fallend“, bemerkt Einwanderungs-Experte Peter Hahn. „Diesen Trend sieht man nun schon seit ein paar Wochen. Für mich wird es nun leichter zu deuten, dass die Qualität der Leute, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Die Anzahl der Expressions of Interest im Pool von Immigration Neuseeland hat sich in etwa halbiert und steht derzeit bei nur 572 Anträgen – Tendenz weiter fallend“, bemerkt Einwanderungs-Experte Peter Hahn. „Diesen Trend sieht man nun schon seit ein paar Wochen. Für mich wird es nun leichter zu deuten, dass die Qualität der Leute, die sich momentan im Pool befinden, niedriger liegt als noch vor einiger Zeit. Damit meine ich beispielsweise deren Ausbildung, Berufserfahrung, eben die Anzahl der Punkte, die sie nach dem System von Immigration erhalten. Das bedeutet natürlich auch für alle, die sich jetzt bewerben wollen, dass es momentan weniger Mitstreiter gibt!“</p>
<p><span id="more-5072"></span></p>
<p>Die so genannte Expression of Interest, die EOI, ist ein gut 40-seitiger Online-Antrag, der dazu dient, sich für die Immigration nach Neuseeland zu bewerben. Beispielsweise für das Alter, Berufsausbildung oder Berufserfahrung erhält man eine bestimmte Anzahl von Punkten. Jeder Antragsteller, der über 100 Punkte erzielt, kann seine EOI einreichen. Sie landet dann für sechs Monate in dem Pool von Immigration aus dem alle zwei Wochen derzeit ca. 550 Kandidaten gezogen werden.<br />
Es gibt keine Begrenzung für die Anzahl der Anträge im Pool – ob 500 oder 10.000 wird von der Anzahl der Antragsteller bestimmt. Befindet sich der Antrag bereits im Pool und die Kandidaten erhalten in der Zeit ein Jobangebot, kann dieses sogar nachgereicht werden.</p>
<p>„Bislang ist es so, dass bei der Auswahl natürlich Anträge mit Jobangebot bevorzugt gezogen werden. Danach werden die Personen selektiert, deren Berufe auf der so genannten Long Term Skill Shortage Liste stehen. „Interessant wird es, wenn sich der Trend der vergangenen Wochen noch weiter fortsetzt. Dann könnte es sogar sein, dass Kandidaten selektiert werden, deren Berufsgruppe nicht auf der Long Term Skill Shortage Liste steht und die auch kein Arbeitsangebot haben. Dafür simulieren wir einfach mal ein Rechenbeispiel: Die EOI wird von einem Paar ausgefüllt, bei dem beide Personen einen Uniabschluss haben. Dafür erhalten sie bereits 70 Punkte. Wenn beide gut Englisch sprechen und den vorgeschriebenen IRLTS-Test auf dem Level 6.5 bestehen und der Hauptantragsteller bereits 10 Jahre Berufserfahrung vorweisen kann, ergibt das schon 100 Punkte. Ist er 39 Jahre alt, bekommt er noch einmal 25 Punkte. Dieses Paar hätte dann wenn der Trend so weiter geht, durchaus Chancen, mit ihren 125 Punkten ohne Arbeitsangebot und ohne einen Beruf auszuüben, der auf der Liste steht, von Immigration ausgewählt zu werden“, stellt Peter Hahn ein erfundenes Beispiel in den Raum.</p>
<p>Im Laufe des Jahres 2009 ist das mehrfach eingetreten. Anfang November 2009 beispielsweise sank die Punktegrenze bei der Auswahl sogar auf nur 110 Punkte. So wurden Personen selektiert, die weder eine Ausbildung, noch Berufserfahrung in einer der Berufe der skill shortage- Liste vorweisen konnten und auch kein Jobangebot hatten.„Unter diesem Gesichtspunkt kann man natürlich gerade im Augenblick ein bisschen spekulieren“, verrät der Einwanderungsberater. Das ist ähnlich wie auf dem Aktienmarkt. Es könnte also durchaus sein, dass der Standard der EOIs weiter sinkt -  wenn auch nur für eine einzige Ziehung. Wer sich dann zu diesem Zeitpunkt im Pool befindet, hat eben das Glück, auch mit weniger Punkten gezogen werden zu können.“</p>
<p>Die Einwanderung nach Neuseeland wird mit einem Quotenmanagementsystem geregelt. Pro Finanzjahr sind 50.000 Einwanderer zugelassen. 60 Prozent davon, also 30.000 Kandidaten, stammen aus dem so genannten Skilled Migrant Stream. Darunter fallen auch die 300 Antragsteller der Investor Category. Die anderen 40 Prozent sind Einwanderer, die beispielsweise über die Familienzusammenführung ins Land kommen.</p>
<p>„Es ist schier unmöglich vorher zu sagen, weshalb genau die Anzahl der Anträge im Pool sinkt oder wann Immigration das Türchen ein bisschen weiter aufmacht. Spekulationen über die Gründe, wie beispielsweise die wirtschaftliche Lage oder das Beben in Christchurch, würde ich nicht unterschreiben. Ist jedoch die Quote von 50.000 am Ende des Jahres bei weitem noch nicht erfüllt oder durch die Abwanderung von Fachkräften herrscht beispielsweise eine große Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt und der Pool enthält momentan weniger Anträge, ist natürlich die Wahrscheinlichkeit ausgewählt zu werden, dementsprechend größer“, erklärt Peter Hahn.</p>
<p>Wie auch eine der auf IT-spezialisierten Recruitment-Firmen in ihrem letzten Report verlauten lässt, sind die Prognosen für gesuchte Fachkräfte der Branche gut. Unternehmen wie auch Regierung und Gemeinden planen in den nächsten sechs Monaten weitere Fachkräfte im IT-Bereich einzustellen. Die Nachfrage wird um etwa 10 Prozent ansteigen. Das betrifft dann beispielsweise Software-Entwickler, Projektmanager, Tester oder Web Design-Fachkräfte.</p>
<p>Auch die in Auckland ansässige erfolgreiche Firma PowerbyProxi sucht derzeit händeringend nach Ingenieuren. „Es gibt einen wahren Mangel an Personal. Und obwohl wir einige Uni-Abgänger haben, frage ich mich, wo sind die nur? Sicherlich nicht in Neuseeland!“, klagt Gründer und Mitinhaber Fadz Mishriki. Das Unternehmen hat sich in den drei Jahren seit der Gründung international hervorragend entwickelt und arbeitet derzeit beispielsweise mit Siemens an Windanlagen in Spanien.</p>
<p>„Auch Vermessungstechniker, Elektroniker, Sozialarbeiter, Tierärzte, Köche, Autoelektriker und Schiffsoffiziere werden derzeit gesucht. Und das ist nur ein Auszug aus der Liste“, gibt Peter Hahn bekannt.</p>
<p>Selektiert zu werden, bedeutet aber nicht gleich, auch die Residency zu bekommen. Die aus dem Pool gezogenen EOIs bekommen innerhalb von ein bis zwei Monaten die so genannte „Invitation to Apply“, eine Einladung, sich für ein Residencyverfahren zu bewerben. Vier Monate Frist hat man dann, um den Antrag auf Residency einzureichen. Nach einer weiteren Bearbeitungszeit von drei bis sechs Monaten gibt es dann eine Vorentscheidung und für Kandidaten ohne Arbeitsangebot gegebenenfalls die Einladung zum Interview. „Auf dieses Interview kann man sich mit der richtigen Hilfe sehr gut vorbereiten!“, beruhigt Peter Hahn. „Danach gibt es drei Entscheidungsmöglichkeiten: entweder der Antragsteller erhält ein work-to-residence-Visa, wird abgelehnt oder bekommt die Residency. Selbst nach dieser Entscheidung hat man dann noch sechs Monate Zeit, die Gebühren zu bezahlen und den Pass einzureichen. Und schließlich bleibt den neuen Residents ein Jahr, um tatsächlich nach Neuseeland umzusiedeln. Im Klartext &#8211; es vergeht noch jede Menge Zeit, bis man dann tatsächlich auswandert.“</p>
<p>Nachdem jedoch erfahrungsgemäß die Tür für die Einwanderung nach Neuseeland nur für kurze Zeit weiter offen steht, heißt es, jetzt schnell zu reagieren. Wer sich für die Immigration nach Neuseeland interessiert, für den wäre jetzt der geeignete Zeitpunkt, mit der Expression of Interest anzufangen.</p>
<p>Wird man in den sechs Monaten, in denen die EOI im Pool verbleibt, nicht selektiert, wird zwar die EOI ausgesondert, einem neuen Antrag steht jedoch nichts im Wege. So kann man jederzeit für 440 NZ$ eine neue EOI einreichen. Diese Option besteht unbegrenzt.</p>
<p>„Es ist eine Chance, den ersten Schritt nach Neuseeland zu gehen und viel verloren, ist dabei nicht. Wie lange die Zeichen für eine Einwanderung günstig stehen, kann keiner vorhersagen. Doch für einige meiner aktuellen Kunden mit niedriger Punktezahl, hat sich das Spekulationspiel bereits bezahlt gemacht!“</p>
<p>Peter Hahn und die Redaktion von 360° Neuseeland halten die Leser im Newsletter  weiter auf dem Laufenden.</p>
<p><em>Autorin: Anja Schönborn, Wellington</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neuseeland-blog.com/der-trend-geht-weiter-einwanderung-nach-neuseeland-knnte-einfacher-werden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

