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	<title>Neuseeland Blog &#187; Auswandern &amp; Einwandern</title>
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	<description>Das Blog zum Einwandern und Auswandern nach Neuseeland</description>
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		<title>WWOOFER &amp; Aupairs &#8211; Working Holiday Visa für Weltenbummler</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 21:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>
		<category><![CDATA[Auswandern & Einwandern]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen & Abenteuer]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Working Holiday Visa für all die jungen Erwachsenen, die Auslandserfahrung sammeln und ein Jahr in Neuseeland verbringen wollten, gibt es in dieser Form erst seit dem Jahr 2000. Anfangs war jedoch die Quote der Visa, die pro Jahr pro Land ausgestellt werden konnten, begrenzt. Erst seit 2005 ist jeder junge Deutsche berechtigt, ein Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Working Holiday Visa für all die jungen Erwachsenen, die Auslandserfahrung sammeln und ein Jahr in Neuseeland verbringen wollten, gibt es in dieser Form erst seit dem Jahr 2000. Anfangs war jedoch die Quote der Visa, die pro Jahr pro Land ausgestellt werden konnten, begrenzt. Erst seit 2005 ist jeder junge Deutsche berechtigt, ein Jahr in Neuseeland zu arbeiten und zu leben, wenn er den Antrag vor dem vollendeten 30. Lebensjahr bei Immigration Neuseeland einreicht. Dies kann sowohl von Deutschland aus über die neuseeländische Botschaft in Berlin geschehen, als auch, wenn man sich bereits in Neuseeland aufhält. Dann reicht man den Antrag direkt bei Immigration New Zealand ein.<span id="more-5261"></span></p>
<p>Sobald der Antrag genehmigt ist, hat der Betroffene ein Jahr Zeit, bis er die Reise antritt. „Das Einjahresvisum wird dann sozusagen mit der Einreise aktiviert, so dass die Working Holiday-Reisenden dann tatsächlich 365 Tage Zeit haben, um sich das Land, die Kultur und den Alltag Neuseelands anzusehen“, erklärt Peter Hahn die Prozedur. Diese Art von Visa kann man jedoch nur einmal im Leben beantragen. Wo noch vor einigen Jahren die Bestimmung galt, dass die Visa-Halter nur für drei Monate bei dem gleichen Betrieb arbeiten dürfen, gibt es heute keine Einschränkung mehr.  „Dennoch ist das Visum vorrangig dafür gedacht, das Land zu bereisen und sich nur mit Gelegenheitsjobs finanziell über Wasser zu halten.“</p>
<p>Reisende unter 31 streben deshalb in diesem Jahr in Neuseeland eine Mischung aus Urlaub und Arbeit an. „Hierbei ist es ganz entscheidend zu wissen, dass man als Working Holiday Visa-Holder offiziell auch in Neuseeland arbeiten darf. Typische Gelegenheitsjobs sind das Kellnern in Cafés, das Mithelfen auf einer Farm oder die Arbeit als Babysitter und Aupair“, erklärt Peter Hahn den normalen Ablauf nach Visaantritt. „Was jedoch immer noch von vielen Betroffenen angenommen und im Internet verbreitet wird ist, dass jemand, der als Tourist durch das Land reist, also nur ein Besuchervisum hat, auch auf einer Farm gegen Kost und Logie arbeiten darf! Dies ist nicht richtig. Das so genannte WOOFING, „Willing Workers on Organic Farms“ beispielsweise, ist mit Working Holiday Visa eine geeignete Tätigkeit, mit einem normalen Touristenvisum jedoch illegal!, gibt der Immigrations-Experte zu bedenken.</p>
<p>Razzien auf Kiwifarmen während der Erntezeit sind dabei keine Seltenheit. Wer also nur zum Urlaubmachen eingereist ist, arbeitet illegal, selbst wenn er dabei keinen Geld-Verdienst hat. „Immigration New Zealand definiert Arbeit als jedwede Aktivität für die man Geld oder eine andere Art von Entlohnung erhält, wie beispielsweise beim WOOFING, wo man arbeitet und im Gegenzug die Unterkunft und drei Mahlzeiten gestellt bekommt!“</p>
<p>WOOFING ist mittlerweile zum geflügelten Wort geworden und viele Reisenden sprechen von WOOFING obwohl es sich bei dem Arbeitgeber nicht um den Betreiber einer organischen Farm handelt. Eine ähnliche Rechtslage bezüglich Arbeitsvisum existiert beispielsweise auch bei einem Aupair aus Deutschland. „Nachdem das Aupair meist bei einer Familie im Haus wohnt und ißt, gilt dies bereits als Entlohnung für die Dienste und wird als Arbeit angesehen, erklärt Peter Hahn die Auslegungsweise von Immigration. „Auch freiwillige Helfer sind für Immigration Arbeitskräfte. Für den Arbeitgeber natürlich auch billige Arbeitskräfte. Doch wer illegal arbeitet und erwischt wird, muss mit einer Verwarnung, Geldstrafe oder sogar dem Landesverweis rechnen.“</p>
<p>Die Statistik zeigt, Neuseeland kämpfte im vergangenen Jahr mit über 15.000 so genannten„Overstayern“,  Menschen, die sich illegal in Neuseeland aufhielten. 360 davon wurden ausfindig gemacht und deportiert.</p>
<p>Wer als Praktikant nach Neuseeland kommt, sollte vorsichtig sein, denn bei dieser Art der Tätigkeit handelt es sich um eine Grauzone. „Sobald der Praktikant bezahlt wird, benötigt er ein Arbeitsvisum, auch kostenfreie Unterkunft oder Verpflegung zählen hier rein rechtlich als Bezahlung!</p>
<p>Eine Ausnahme gibt es jedoch in dieser Kategorie. Wer als Student ein unbezahltes Praktikum im Studiengang vorgeschrieben hat, bekommt ein gesondertes Arbeitsvisum für die Dauer der Tätigkeit in Neuseeland. Jurastudenten und Rechts-Referendare benötigen sogar gar kein Arbeitsvisum, dürfen mit dem Touristenvisum für die Dauer ihres Praktikums einreisen und tätig werden.</p>
<p>Wer in Neuseeland arbeitet, muss bei IRD, der Steuerbehörde des Landes, auch eine Steuernummer, die IRD-Number beantragen. Heute muss dabei immer die Arbeitserlaubnis, also der Visastatus nachgewiesen werden. „Früher war der Irrglaube weit verbreitet, dass man mit einer IRD Nummer automatisch die Arbeitserlaubnis im Land erhält. Das ist natürlich nicht richtig.“</p>
<p>Früher war das &gt;&gt;Honesty Box&lt;&lt;-Prinzip in Neuseeland generell noch sehr ausgeprägt. Nach dem „Ehrlichkeitsprinzip“ vertraute man einfach auf die Aufrichtigkeit der Menschen, egal ob bei der Green Fee für den Golfclub, dem Kauf von Obst- und Gemüse an Straßenständen, in der Bank bei der Eröffnung eines Kontos oder dem Antrag auf eine IRD-Nummer bei der Steuerbehörde. Diese Mentalität hat sich schon verändert. Heute wird fast überall mehr geprüft und kontrolliert“, berichtet der Neuseeland-Fachmann vom Wandel in der Gesellschaft.</p>
<p>Das Working Holiday Visa ist die perfekte Möglichkeit um selbst neuseeländischen Alltag zu schnuppern und über einen Urlaub hinaus das fantastische Land am anderen Ende der Welt zu entdecken. Ein wichtiger Tipp: Jeder sollte für die Dauer seines Neuseelandaufenthaltes auch eine Auslandskrankenversicherung abschließen, für den Fall der Fälle.</p>
<p>„Für einige, die bereits planen, nach Neuseeland auszuwandern, ist das Working Holiday Visum auch eine gute Chance, erste Arbeitskontakte zu knüpfen und eine Festanstellung zu suchen“, verrät Peter Hahn. „Im Laufe des Jahres kann dann unter gewissen Voraussetzungen sogar ein Residence Visa beantragt werden, wenn man so genanntes „skilled employment“ gefunden hat. Man kann das Working Holiday Visa in einigen Fällen folglich als eine Art Joker im Ärmel sehen, als Eintrittskarte für die spätere Einwanderung!“</p>
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		<title>Ingenieure und Elektrotechniker haben es künftig leichter &#8211; Neue Skill Shortage Liste veröffentlicht</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 01:43:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>
		<category><![CDATA[Auswandern & Einwandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle sechs Monate erarbeitet das neuseeländische Arbeitsministerium eine neue Skill Shortage Liste, auf der Berufe stehen, für die ausländisches Fachpersonal gesucht wird. Mit der gezielten Einwanderungspolitik soll nicht nur die Wirtschaft angekurbelt werden, sondern auch den Arbeitgebern im Land die erfolgreiche Suche und Anstellung von Spezialisten erleichtert werden. Dabei soll jedoch kein Neuseeländer selbst ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle sechs Monate erarbeitet das neuseeländische Arbeitsministerium eine neue Skill Shortage Liste, auf der Berufe stehen, für die ausländisches Fachpersonal gesucht wird. Mit der gezielten Einwanderungspolitik soll nicht nur die Wirtschaft angekurbelt werden, sondern auch den Arbeitgebern im Land die erfolgreiche Suche und Anstellung von Spezialisten erleichtert werden. Dabei soll jedoch kein Neuseeländer selbst ohne Anstellung bleiben. Die Aufgabe der so genannten „Review officer“ besteht nun darin, eine Liste zu erstellen, auf der alle aktuell gesuchten Berufe für die es keine Fachkräfte in Neuseeland selbst gibt, aufgeführt sind.<span id="more-5249"></span></p>
<p>Ab Anfang Dezember tritt nun diese aktuelle Skill Shortage Liste in Kraft. „Für Einwanderungsinteressierte bedeutet das, wenn ihr Beruf auf der Long Term Skills Shortage Liste steht, können sie unter gewissen Umständen, auch ohne ein Job offer die Residency bekommen“, erklärt Immigrations-Experte Peter Hahn. „Der Umkehrschluß heißt jedoch nicht, dass jemand ohne gesuchten Beruf auf der Liste, überhaupt nicht einwandern kann!“ Die Long Term Skill Shortage Liste beinhaltet eine Tabelle aus Berufsgruppen, den dazugehörigen gesuchten Berufen und den entsprechenden Qualifikationsvoraussetzungen. Peter Hahn bemängelt jedoch, dass die Berufe auf den Listen, nicht immer der tatsächlichen Arbeitsmarktsituation entsprechen. „Berufsgruppen, Verbände und Kammern betreiben hier natürlich große Lobbyarbeit. Meine zynische Meinung ist, dass ein Unternehmen wie beispielsweise die neuseeländische Telecom, die einen Kommunikations-Spezialisten sucht, eher Erfolg hat, ihren Beruf auf die Liste zu bringen, als beispielsweise die kleine unbekannte Schustervereinigung“, gibt er zu bedenken. In den Medien sorgen immer wieder Fälle für Furore, bei denen Firmen klagen, sie finden partout keine geeigneten Angestellten, die Berufe stehen jedoch noch auf keiner Liste von Immigration.</p>
<p>Peter Hahn verfolgt die jeweilige Neuveröffentlichung der Skill Shortage Listen mit großem Interesse, denn für einige seiner Kunden, können selbst kleine Änderungen große Auswirkungen im Einwanderungsprozess haben. „Der zunächst interessant erscheinende Überblick über die Berufe, die nun nicht mehr vertreten sind und diejenigen, die neu hinzugekommen sind, haben meistens für deutsche Antragsteller kaum Relevanz. Interessant ist das Kleingedruckte! Ich hatte mal einen indischen Kunden, der ein Masters Degree Level 8 und ein Bachelor in Informatik Level 6 besaß. Immigration verlange jedoch Level 7, Fachhochschulabschluss anstelle des Level 8, Universitätsabschlusses. Dass der Antragsteller hier sogar mehr Qualifikationen besaß, als verlangt waren, spielte für Immigration keine Rolle. Sie hingen sich an der Zahl 7 und 8 auf, wirklich bürokratisch.“</p>
<p>Bei den aktuellen Änderungen sind nun beispielsweise der Seconday School Teacher und der Early Childhood Teacher von der Liste der gesuchten Berufe gestrichen worden. Dafür werden nun Genspezialisten, Umweltwissenschaftler und Wissenschaftler für Farmtechnik gesucht. „Für Deutsche interessante Listungen sind beispielweise die des Vermessungs-Experten, Universitätsdozenten, IT-ler, Elektrotechniker, Ingenieure, Schiffsoffiziere oder Autoelektriker. Bei Kategorien wie Dieselmotoren-Mechaniker oder Sozialarbeiter kann es dann schon wieder komplizierter werden. In Deutschland wird beispielsweise die Spezifizierung auf Dieselmechanik in der Ausbildung gar nicht vorgenommen, der Nachweis für die Immigrationsbehörden ist hier also dementsprechend schwierig. Die Sozialarbeiter in Deutschland haben meist keine akademische Ausbildung und wenn sie studiert haben, dann nennen sie sich nicht mehr Sozialarbeiter. Es kann also, selbst wenn der eigene Beruf zunächst auf der Liste zu finden ist, im Verfahren zu Komplikationen kommen. Ein Antrag für alle gesuchten Berufe im Gesundheitsbereich, wie Ärzte, Krankenschwestern und sämtliche Spezialisten im Gesundheits-, Pharmaziebereich und Veterinärwesen verläuft häufig ohne Erfolg. „Dies bedeutet zwar nicht, dass man dann die Einwanderung vergessen kann aber die Privilegien über die Skill Shortage Liste unkompliziert und schnell immigrieren zu können, sind dahin“, berichtet Peter Hahn aus seiner jahrelangen Erfahrung als Immigrationsberater. Denn in diesen Berufszweigen benötigt der Antragsteller eine neuseeländische Berufs-Zulassung. Diese beinhaltet je nach Sparte, zusätzliche Prüfungen, Testverfahren und, meist alles entscheidend, einen akademischen Englischtest. Und hier scheitern fast alle Kunden. Selbst mit sehr gutem Englisch sind die akademischen Ziele mit 7,5 Punkten Gesamtergebnis und mindestens 7,0 in allen Einzeltests des IELTS kaum zu schaffen. Wer also nicht schon jahrelang im englisch-sprachigen Ausland gelebt hat oder ein Sprachgenie ist, wird diese Hürde nur schwer nehmen.</p>
<p>Wer allerdings von der Neuerscheinung der aktuellen Long Term Skill Shortage Liste profitiert, sind Ingenieure und Elektrotechniker. „Hier geht es um die Änderungen in den Qualifikationsanforderungen, also das Kleingedruckte. Bislang war die Einwanderung für die wenigsten Antragsteller, die eine Ausbildung im Elektronikbereich gemacht hatten aber heute im IT- Bereich arbeiten, kompliziert. Ihr Problem war oft die fehlende akademische Ausbildung im IT-Bereich, denn Elektrotechnik ist eben nicht IT! Man muss wissen, dass die Immigrations-Bearbeiter wirklich sehr pedantisch sind und Formulierungen absolut wörtlich nehmen. Der eigentlich bestehende Ermessensspielraum wird selten genutzt. Gerade ältere Antragsteller hatten jedoch keine Ausbildung im IT-Wesen, da es zu ihrer Zeit schlichtweg noch keine Studiengänge dafür gab! Sie haben sich jedoch heute zu absoluten IT-Spezialisten weiterentwickelt, können dennoch die von Immigration New Zealand gefragte Ausbildung nicht nachweisen. Jetzt haben sie dieses winzige Detail endlich geändert und so bestimmte Voraussetzungen geschaffen, daß Ingenieuren und Elektrotechnikern der Zugang zur Shortage Liste geebnet wird.“ Ob Chemie-Ingenieur, Bauingenieur oder Elektroingenieur – bislang musste man einen „Washington Accord accredited Engineering degree“ vorweisen, um in den Genuß der Privilegien der Shortage Liste zu kommen. Deutschland und die meisten Länder Europas ist zur Zeit jedoch dem Washington Abkommen noch nicht beigetreten. Ab Anfang Dezember reicht nun in den meisten Fällen ein Diploma (Bachelor Degree) und entsprechende Berufserfahrung aus. Ingenieure und Elektrotechniker sind also die eindeutigen Gewinner der neuen Shortage Skill Liste, auch wenn man das als Laie nirgendwo lesen kann! Und den eigenen Beruf auf der Liste zu finden, bedeutet noch nicht gleich, dass man in Neuseeland auch ohne Schwierigkeiten tatsächlich einen Job findet! Der Weg zur Einwanderung kann lang sein. Man sollte sich auf jeden Fall vor der Antragstellung genau informieren.</p>
<p>Autorin: Anja Schönborn, Wellington</p>
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		<title>Was bedeutet die Wiederwahl von National für die Einwanderungspolitik Neuseelands?</title>
		<link>http://www.neuseeland-blog.com/bedeutet-die-wiederwahl-von-national-fr-die-einwanderungspolitik-neuseelands/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 20:31:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hahn</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Auswandern & Einwandern]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag, den 26. November wurde in Neuseeland das 50. Parlament des Landes gewählt. John Key und die National Party haben die Wahlen mit fast absoluter Mehrheit gewonnen.  Seit den vergangenen Wahlen in 2008 leitet Premierminister John Key mit seiner National Party die Regierung. Ende November wurden 120 neue Parlamentsmitglieder in die einzige bestehende Kammer, das New [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag, den 26. November wurde in Neuseeland das 50. Parlament des Landes gewählt. John Key und die National Party haben die Wahlen mit fast absoluter Mehrheit gewonnen.  Seit den vergangenen Wahlen in 2008 leitet Premierminister John Key mit seiner National Party die Regierung. Ende November wurden 120 neue Parlamentsmitglieder in die einzige bestehende Kammer, das New Zealand House of Representatives, gewählt . In Neuseeland herrscht seit 1996 das gemischte Verhältniswahlrecht. Dies bedeutet, dass die Mitglieder durch eine Mischung aus Persönlichkeits- und Verhältniswahl bestimmt werden. Das neuseeländische Wahlsystem ist dem deutschen Wahlsystem sehr ähnlich.</p>
<p><span id="more-5246"></span>Bislang wurde das Thema Einwanderung gerne zum Wahlthema erkoren, da es die Bevölkerung polarisiert. In vorangegangenen Wahlen wurde es zum regelrechten Spielball der Parteien, doch bei dieser Parlamentswahl 2011 schien die Einwanderungspolitik das erste Mal keine große Relevanz zu haben. „Das lag wohl  daran, dass das Wahlergebnis wohl schon vorher so gut wie sicher erschien, denn John Key erfreut sich großer Beliebtheit in Neuseeland&#8221;, erklärt Immigrations-Experte Peter Hahn. „Außerdem gibt es zwischen den beiden großen Parteien, Labour und National,  keine große Diskrepanz hinsichtlich des Ausländerrechts. In Europa und in den USA ist es ja tendenziell meist so, dass die Linken der Einwanderung eher offener gegenüberstehen als die Rechten. Deren Ansichten sind weitaus kritischer. Hier in Neuseeland ist es eigentlich genau umgekehrt. Die rechte Partei National mit John Key befürwortet eine positive und aktive Einwanderungspolitik, die die Wirtschaft ankurbeln soll. Die eher linksgerichtete Labour Partei hat eine ähnliche Grundtendenz, steht aber hinter der Arbeiterklasse und möchte primär sicher stellen, dass den Neuseeländern selbst durch Einwanderer keine Arbeitsplätze weggenommen werden.“</p>
<p>Wie sieht wird also die Einwanderungspolitik der National Party von John Key in Zukunft aussehen? Es ist davon auszugehen, dass weiterhin die gleiche Strategie gefahren wird.  Hauptziel ist es, „business migrants“ sowie Investoren anzuziehen. Dafür ist die Partei auch bereit, aktiv nach geeigneten Einwanderern zu suchen. Zudem plant Key für den strategischen Wiederaufbau Christchurchs den Fachkräftemangel im Land zu identifizieren und Personal, welches nicht in Neuseeland gefunden werden kann, gezielt nach Canterbury zu holen. Grundsätzlich kann man festhalten, dass es in der nächsten Legislaturperiode keine schwerwiegenden Änderungen der Richtlinien in der Einwanderungspolitik Neuseelands geben wird.</p>
<p>„Manche Kunden kommen mit Gerüchten zu mir und befürchten, dass ihnen beispielsweise der Residency Status aberkannt werden könnte, wenn sie für mehr als zehn Jahre nicht in Neuseeland gelebt haben. Für diese Art der Änderung gibt es aber momentan überhaupt keine Anzeichen!“, beruhigt der Immigrations-Experte. „Anfang der 90er Jahre wurde aus den Return Residence Visa nach einigen Jahren ein indefinite Residence Visa für alle, die sich die entsprechend vorgegebene Zeit in Neuseeland befanden. Und daran wird sich auch so schnell nichts ändern. Diejenigen, die also ein Indefinite Residence Visa im Pass haben (oder nach neuer Terminologie: ein Permanent Residence Visa), müssen nichts befürchten.“ Der einzige Unterschied zur Citizenship ist dann nur noch, dass man keine Aufenthaltsgenehmigung in Australien hat und nicht Premierminister werden kann. Sonst haben die Bürger mit Aufenthaltsgenehmigung in Neuseeland die gleichen Rechte wie Kiwis selbst, dürfen folglich an den nächsten Parlamentswahlen in drei Jahren teilnehmen.</p>
<p><em>Autorin: Anja Schönborn, Wellington</em></p>
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		<title>Unbedachte Fehler bei der Einwanderung</title>
		<link>http://www.neuseeland-blog.com/peter-hahn-kennt-viele-beispiele-unbedachte-fehler-bei-der-einwanderung/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 00:16:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auswandern & Einwandern]]></category>
		<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer mit dem Gedanken spielt, nach Neuseeland auszuwandern, sollte sich vorher genau informieren. Denn viele kleine Regeln und Richtlinien, Paragraphen und Sonderfälle können bei Unwissen den Einwanderungstraum schnell zerplatzen lassen. „Viele Deutsche meinen immer, ach die Neuseeländer sind ja alles so nett, entspannt und freundlich. Leider zeigt meine Erfahrung oft, daß die entsprechenden Sachbearbeiter aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer mit dem Gedanken spielt, nach Neuseeland auszuwandern, sollte sich vorher genau informieren. Denn viele kleine Regeln und Richtlinien, Paragraphen und Sonderfälle können bei Unwissen den Einwanderungstraum schnell zerplatzen lassen. „Viele Deutsche meinen immer, ach die Neuseeländer sind ja alles so nett, entspannt und freundlich. Leider zeigt meine Erfahrung oft, daß die entsprechenden Sachbearbeiter aber trotzdem vieles haarklein prüfen und oft der Entscheidungsspielraum extrem klein oder überhaupt nicht vorhanden ist!“, berichtet der langjährige Einwanderungsberater aus Erfahrung. „Die Regeln, die den Beamten vorgeschrieben sind, werden richtig ernst genommen, deshalb sollte man so ein Antragsverfahren nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern stets bedacht handeln.“</p>
<p><span id="more-5236"></span></p>
<p>Schon am 21. November tritt wieder eine neue winzige Änderung bei der Bearbeitung von <em>temporary Visa</em>, wie beispielsweise <em>work visa</em> in Kraft, wenn sie ausserhalb Neuseelands eingereicht werden. „Bislang haben die entsprechenden <em>officer</em> kurz vor der Ablehnung eines Antrags einen so genannten <em>PPI-letter</em> an den Antragsteller geschickt, um ihn vorzuwarnen und ihm noch eine letzte Chance zu geben, zur Sachlage Stellung zu nehmen oder weitere Unterlagen nachzureichen. PPI heißt <em>Potentially Prejudicial Information</em> und bedeutet soviel wie, Informationen, die von dritter Seite an die Sachbearbeiter herangetragen wurden, jedoch nicht öffentlich sind und der Antragsteller so nichts davon wissen kann“, erklärt Peter Hahn die Details. „Jetzt wo dieser PPI-letter sozusagen aus Zeitersparnis abgeschafft wird, heißt das jedoch für einige Antragsteller, dass sie nun ohne Vorwarnung eine Ablehung ihres Visas bekommen. Auf der anderen Seite muss man jedoch sagen, gibt es rein juristisch gesehen, das Fairness-Prinzip. So wäre beispielsweise in vielen Fällen Fairness geboten und die Antragsteller sollten eine Vorwarnung bekommen, eine letzte Chance, PPI hin oder her.“</p>
<p>Der eigentliche Grund für diese zunächst winzig scheinende Änderung ist für den Außenstehenden nicht offensichtlich, liegt aber am Bestreben der Behörde, die Bearbeitungsdauer für Anträge zu verkürzen. „Das ist ja eigentlich etwas positives aber wo gehobelt wird, da fallen Späne“, erläutert Peter Hahn die Auswirkungen. „Der Erfolg des Managers aller Beamten wird nun zukünftig unter anderem daran gemessen werden, wieviel Bearbeitungszeit durch diese neue Regelung eingespart wird. So könnten auch weniger Vorwarnungen aus Fairness verfasst werden, weil schlichtweg keine Zeit mehr dafür ist. Vermutlich könnte sich diese Änderung auch bald auf <em>residence visa</em> ausweiten.“</p>
<p>Für den Antragsteller bedeutet das, er muß alle Unterlagen noch gründlicher zusammenstellen und mit höherer Sorgfalt an den Prozess herangehen. Denn bei einer Ablehnung gibt es keine spätere zweite Gelegenheit mehr, Zusatzinfos nachzureichen. Es bleibt dann nur noch die Möglichkeit, den Antrag noch einmal zu stellen &#8211; mit dem damit verbundenen Zeit- und Kostenaufwand.</p>
<p> Ein weiterer Aspekt, auf den Peter Hahn immer wieder stößt, ist die Leichtfertigkeit, mit der viele potentielle Einwanderer oft mit Beamten von Immigration oder Zoll sprechen. „Da wird oft schnell mal etwas dahingesagt, was man dann nur ganz schwer wieder gerade biegen kann.“ Der Immigrationsexperte berichtet von dem Fall eines Europäers, dessen Bekannte auf einer europäisch geleiteten Farm in Neuseeland arbeitet. Sie riet ihrem Freund, der ebenfalls in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Europa tätig war, einfach nach Neuseeland zu kommen und sich das Umfeld erst einmal selbst anzusehen. Sie bezahlte das Flugticket für ihn. Als der Mann jedoch am Flughafen in Neuseeland eintraf, wurde er sofort von den Behörden aus der Schlange gezogen und mußte sich mehrstündigen Befragungen unterziehen. „Es geht hier ganz klar um den Status, bona fide zu sein, was soviel bedeutet, mit welchen Absichten jemand einreist“, erklärt Peter Hahn die Sachlage. Dieser vermeintliche Urlauber reiste offiziell mit Touristenvisum ein. Seine Gepäckstücke bei der Kofferdurchsuchung zeigten jedoch spezielle landwirtschaftliche Bücher und typische Farmer Arbeitsstiefel. Seine Absichten schienen folglich zweifelhaft, arbeiten darf er als Tourist nicht! Und dann hatte nicht er, sondern seine Bekannte den Flug für ihn von Neuseeland aus bezahlt. Das könnte in den Augen der Beamten der zukünftige Arbeitgeber sein. Besonders das aus Neuseeland bezahlte Flugticket war somit ein großer unbedachter Fehler! Die Beamten hatten diese Information von der Fluglinien erhalten. Die Zusammenarbeit mit den Airlines ist hier Gang und Gebe“, weiß der Immigrationsberater aus Erfahrung.</p>
<p>Die Einreise des Mannes nach Neuseeland wurde nach mehrstündiger Befragung mit entsprechenden Übersetzern dennoch akzeptiert. Wenige Wochen später jedoch, stellte er dann tatsächlich den Antrag auf ein <em>work visa</em>, welches aufgrund seines bona fide Status und der Vorgeschichte schlichtweg abgelehnt wurde. „Schlechter Charakter, Unehrlichkeit und vorgetäuschte Tatsachen sind dann die Begründung für die Ablehnung des Antrages“, erklärt Peter Hahn. Mittlerweile war das Touristenvisum abgelaufen, das <em>work visa</em> abgelehnt, der Mann befand sich somit illegal im Land, zählt zu den so genannten <em>overstayern</em>. In Neuseeland befinden sich im Schnitt gut 15.000 Menschen illegal im Land. Die Behörden agieren aktiv, ermitteln und deportieren soviele illegale Einwanderer wie möglich.</p>
<p>„Wer es erst einmal so weit kommen läßt, gefährdet dadurch seine Chancen erfolgreich einzuwandern! Dieser Europäer bat mich schließlich in genau dieser Situation um Rat“, beendet Peter Hahn das Negativbeispiel.</p>
<p>Bei anderen Nationalitäten wie Indern, Chinesen oder Philippinern würde es erst gar nicht soweit kommen, denn sie müssen vor der Einreise nach Neuseeland einen Visa-Anstrag stellen, in dem ihr bona fide Status bereits geklärt wird. „Nachdem Deutschland, die Schweiz und viele andere europäische Staaten jedoch zu den visafreien Ländern zählen, wird das Besucher- oder Touristenvisum erst am Flughafen bei der Ankunft in Neuseeland ausgestellt. Es ist also wirklich ganz entscheidend, was man den Beamten dann erzählt. Wer beispielsweise mit einem <em>Work-and-Holdiay-Visa</em> einreist aber bereits mit dem Gedanken spielt, nach dem einen Jahr Aufenthalt weiter in Neuseeland zu bleiben, ist rein rechtlich nicht bona fide! Als Tourist oder mit <em>Work-and-Holiday-Status</em> kann man natürlich beispielsweise Freunde besuchen und dann nach einigen Wochen seine Absichten ändern. Vieles ist dann Auslegungssache aber in pure Erklärungsnot sollte man gar nicht erst kommen, geschweige denn, leichtfertig im netten Plausch mit den Beamten reden!“, warnt Peter Hahn deutlich vor den unbedachten Fehlern, die später zum Desaster führen können. „Genau diese unbedachten Fehler sind es oft, die dann später zur Ablehnung in einem Verfahren führen können.“</p>
<p>Und dann gibt es noch einiges zwischen den Zeilen zu verstehen, oft winzige wörtliche Auslegungen beispielsweise bei den Berufen, die auf der Shortage Skills Liste stehen. „Auch so etwas kann für ein individuelles Verfahren ganz entscheidend sein. Und die Immigrationsbeamten sind derart fixiert auf ihre Regeln, dass sie häufig keinerlei Spielraum mehr für Auslegungen lassen.“</p>
<p>Jeder sollte folglich sämtlich <em>policies</em> verstehen und die genauen rechtlichen Voraussetzungen für seinen individuellen Fall kennen. Oft ist es schwer anfänglich abzuschätzen, ob man in eine der vorgefertigen Schablonen von Immigration passt oder nicht. Sich gut informieren ist eine Sache aber im Zweifelsfall sollte man lieber früher professionelle Hilfestellung und Ratschläge einholen, als zu spät.</p>
<p><em>Autorin: Anja Schönborn, Wellington</em></p>
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		<title>Neuseeland als Neuanfang?: Ein Blick auf Neuseeland’s Wirtschaft</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 21:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hahn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die neuseeländische Regierung hat ein komplexes Einwanderungssystem geschaffen, um die gut zu integrierenden Einwanderer in das Land zu lassen. Ihre Zielgruppe sind Antragsteller, die der neuseeländischen Wirtschaft von Nutzen sein können. Anhand eines komplexen Punktesystems wird versucht, alle Einwanderungsinteressierten zu filtern. Doch funktioniert dieses System tatsächlich? Einwanderungsberater Peter Hahn hat zahlreiche Kunden, die in Neuseeland [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neuseeländische Regierung hat ein komplexes Einwanderungssystem geschaffen, um die gut zu integrierenden Einwanderer in das Land zu lassen. Ihre Zielgruppe sind Antragsteller, die der neuseeländischen Wirtschaft von Nutzen sein können. Anhand eines komplexen Punktesystems wird versucht, alle Einwanderungsinteressierten zu filtern. Doch funktioniert dieses System tatsächlich?</p>
<p><span id="more-5225"></span>Einwanderungsberater Peter Hahn hat zahlreiche Kunden, die in Neuseeland noch einmal von vorne anfangen möchten, oft auch beruflich. „Ob IT oder Baugewerbe, viele meiner Kunden möchten einfach den Lifestyle in Neuseeland genießen und sich hier selbst verwirklichen. So wird hier aus dem Zweiradmechaniker ein Vermögensberater und aus einem IT-ler ein erfolgreicher Veranstaltungstechniker. In Neuseeland ist so ein Neuanfang durchaus realistisch“, erklärt der Experte. „Das liegt schon unter anderem daran, dass es in Neuseeland wirklich einfach ist, ein eigenes Geschäft zu gründen.“ Weniger Paragraphen, kaum erforderliches Grundkapital und eine unvoreingenommene Gesellschaft bieten hierfür die beste Grundlage. Auch der „Doing Business Report 2011“ der International Finance Corporation (IFC) und der Weltbank bestätigen diesen Faktor. Neuseeland rangiert unter 181 Ländern weltweit auf Platz 3. „Für Neuseeland-Interessierte stellt sich häufig die Frage, was sie dann letztendlich für wirtschaftliche Möglichkeiten im neuen Land vorfinden. Natürlich wissen die meisten, dass Landwirtschaft und Tourismus die beiden Hauptwirtschaftsfaktoren sind. Aber das ist nicht alles“, weiß Peter Hahn. „Auch die Konzentration auf geschäftliche Nischen hat sich in vielen Bereichen als Erfolgsgeschäft entpuppt.“ So werden derzeit beispielsweise immer mehr internationale Spezialisten im Bereich der Forschung gesucht. In Neuseeland hat schon der ein oder andere findige Geschäftsmann ein Plastikdosen-Business oder neue Offroad-Skates zum internationalen Erfolg geführt. „Wo sich die Deutschen eher mit Zuverlässigkeit und Effizienz schmücken, sehen die Kiwis sich als äußerst erfindungsfreudig. Schon durch seine isolierte geografische Lage aber auch durch ein anderes Schulsystem werden selbst die Kleinsten dazu angehalten, den Geist zu nutzen, um Neues zu kreieren“, so der Neuseeland-Fachmann. „Das führt zu einem ganz eigenen Entrepreneurtum. Viele kleine Geschäftsideen werden zunächst ohne große Investitionen einfach ausprobiert. Die Gesellschaft steht dieser Art des Unternehmertums dabei offen und unvoreingenommen gegenüber. So starten unzählige neuseeländische Erfolgsgeschichten in der Garage oder dem eigenen Hinterhof.“ Geschäftsbesprechungen finden tagtäglich in Cafés statt, kaum ein mittelständisches Unternehmen besitzt einen Konferenzraum. Und ob man erfolgreich ist oder nicht zeigt definitiv nicht der Porsche vor der Tür, der neuste Designeranzug des Bosses oder ein glitzerndes Firmen-Logo. „Auch wenn man keinen Meisterbrief vorlegen kann aber gute Arbeit leistet, wird man in Neuseeland akzeptiert“, erklärt Peter Hahn die Mentalität der Kiwis. So machte der holländische Einwanderer Daan Kolthoff beispielsweise einfach sein Hobby zum Beruf und stellt heute erfolgreich Baskenmützen her. „Wir haben das Business zunächst mit einem Blog getestet und das Resultat war wirklich beeindruckend. Ein so hohes Interesse hatten wir nicht erwartet. Viele Leute wissen einfach nicht, wo sie die wohl auszusterben scheinenden Kopfbedeckungen in guter Qualität herbekommen.“ Heute verkauft er über 1.000 Baskenmützen im Jahr in alle Welt. Der zum „Neuseeländer des Jahres 2010“ gekürte Wissenschaftler und Erfinder Sir Ray Avery brachte die Situation erst kürzlich treffend auf den Punkt: „Wir Neuseeländer sind hervorragend im Erfinden, nur mit der Vermarktung tun wir uns schwer. Wir waren die ersten die geflogen sind, haben die Mikrowelle erfunden, usw. Nur andere Nationen waren einfach geschickter dies publik zu machen und die Erfindungen dann auch finanziell zu nutzen und zu Geld zu machen!“ Ein Teil der neuseeländischen Firmen schafft es auf diese Weise tatsächlich zum Erfolg, doch großes Aufsehen erregen die wenigsten. „Oft benötigen dann genau diese Unternehmen letztendlich Spezialisten, die sie im eigenen Land nicht finden können und im Ausland rekrutieren. Oder die Geschäftsidee erfordert eine finanzielle Investition, welche die Kiwis selbst nicht leisten können. So werden dann so genannte „Angel-Investments“ gesucht, sprich Investoren, die auf eigenes Risiko in diese Idee Geld stecken – das sind dann manchmal auch Geldgeber aus dem Ausland.“ Die neuseeländische Mentalität und die Faktoren im Land können so letztendlich auch für Einwanderer wieder interessant werden. Neuseeland als kleine Nation kann oft den steigenden Bedarf an Spezialisn alleine nicht decken. Der Einkauf in ein neuseeländischen Unternehmen könnte der erste Schritt zur Einwanderung bedeuten. Ist Neuseeland also das geeignete Ziel, sich selbst zu verwirklichen? „Wer aus beruflichen Gründen hierher kommt, um Lücken zu füllen, kommt mit der neuseeländischen Einwanderungspolitik vielleicht leichter ins Land. Allerdings werden diese Einwanderer nicht immer glücklich hier. Diejenigen hingegen, welche genau die Freiheiten Neuseelands suchen, sich verändern wollen und sich gut integrieren könnten, haben es jedoch einwanderungstechnisch oft schwierig“, kritisiert Peter Hahn die neuseeländische Einwanderungspolitik. „Es ist natürlich leichter, einem Antragsteller mit geradlinigem Lebenslauf und einem in Neuseeland gesuchten Beruf zur Residency zu verhelfen, als einem Schuhverkäufer, der sich in Neuseeland als Farmer versuchen möchte“, erläutert Peter Hahn seine Erfahrungen. Dennoch findet der Einwanderungsberater oft Wege, auch den nach Freiheit suchenden Deutschen zur Auswanderung zu verhelfen. „Jeder Fall ist wirklich sehr individuell. Wir haben aber schon einigen Kunden beim Auswandern helfen können, die, nachdem sie die Residency hatten, dann mit etwas ganz anderem noch einmal von vorne angefangen haben. Sie konnten sich so auch in fortgeschrittenem Alter ihren langjährigen Traum erfüllen!“ Und der wohl entscheidende Punkt – sie haben sich in Neuseeland hervorragend integriert und sind rundum glücklich. Wenn man auf Umwegen zum Ziel gelangen kann, funktioniert das System dann doch?</p>
<p><em>Autorin: Anja Schönborn, Wellington</em></p>
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		<title>Änderungen in der Skilled Migrant Category: „Bewertungsmaßstäbe im Interview könnten strenger werden&#8230;“</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 00:27:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auswandern & Einwandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Ende Juli gab es erneut Änderungen im Einwanderungsrecht der neuseeländischen Regierung. In der Skilled Migrant Category wurde die Punkteverteilung für diverse Berufskategorien angepasst und eine Option, direkt nach abgeschlossenem Studium die Residency zu bekommen, gestrichen. „Diese neuen Regelungen sind wirklich minimal und haben auf die Mehrzahl aller Auswanderfälle aus Deutschland keinerlei Auswirkungen“, beruhigt Peter Hahn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende Juli gab es erneut Änderungen im Einwanderungsrecht der neuseeländischen Regierung. In der Skilled Migrant Category wurde die Punkteverteilung für diverse Berufskategorien angepasst und eine Option, direkt nach abgeschlossenem Studium die Residency zu bekommen, gestrichen. „Diese neuen Regelungen sind wirklich minimal und haben auf die Mehrzahl aller Auswanderfälle aus Deutschland keinerlei Auswirkungen“, beruhigt Peter Hahn alle Einwanderungs-Interessierten. „Ich kann mir allerdings vorstellen, dass sich in Zukunft die Bewertungsmaßstäbe etwas verschärfen werden, da unter Umständen noch mehr Fokus auf die individuellen Arbeitsmarktchancen gelegt werden wird.“ Das Einwanderungssystem in Neuseeland ist anhand von Punkten geregelt, die beispielsweise für bestimmte Qualifikationen, für Alter, Berufserfahrung oder Chancen auf dem neuseeländischen Arbeitsmarkt vergeben werden. Eine Einwanderung nach Neuseeland läuft in drei Phasen ab.</p>
<p><span id="more-5209"></span>Zunächst wird die „Expression of interest“ ausgefüllt und eingereicht. Wird der Antrag dann in der zweiwöchentlichen Ziehung aufgrund der Punkteanzahl aus dem Pool gezogen, geht es eine Stufe weiter. In Phase zwei überprüft Immigration New Zealand den Antrag und alle eingereichten Dokumente. Nur wer ein Arbeitsangebot vorweisen kann oder in Neuseeland ein Master Degree oder einen PhD-Kurs erfolgreich abgeschlossen hat, kann die Residency erhalten, ohne Phase 3 durchlaufen zu müssen. Alle anderen Antragsteller müssen zum so genannten „further assessment“, zum Interview. Das Interview dient dazu nachzuweisen, ob man integrationsfähig ist und welche tatsächlichen Chancen man auf dem Arbeitsmarkt hat. „Man kann sich sehr gut auf das Interview mit dem „Case Officer“ vorbereiten und hat dann auch meistens kaum Probleme, diese weitere Hürde zu bestehen“, erklärt Peter Hahn aus seiner langjährigen Erfahrung. „Ich hatte in meiner Laufbahn noch keinen Fall, bei dem der Antragsteller aufgrund des Interviews abgelehnt worden ist.“ Peter Hahn bereitet seine Kunden jedoch auch ausgiebig auf die Interviewsituation vor, was seine hohe Erfolgsrate erklärt. Der mögliche Fragenkatalog wird mit den Kunden durchgesprochen, ebenso wie die besten Antworten und die Fehler, die man nicht machen sollte. In den meisten Fällen dauert das Interview eine halbe Stunde bis Stunde und wird telefonisch geführt, da sich die Antragsteller häufig noch in Deutschland befinden. Zunächst werden die Personaldaten abgeglichen. Dann fragt der Immigration Officer häufig nach dem derzeitigen Arbeitsplatz, warum man ausgerechnet nach Neuseeland möchte, ob man schon einmal im Land war. Der Schwierigkeitsgrad der Fragen nimmt dann im Laufe des Gesprächs zu. Eine der beliebten Fragen ist beispielsweise, ob man sich schon für eine Stelle beworben hat oder welchen Verdienst man denn in seiner gewünschten Position erwartet. Besonders gegen Ende des Gespräches sollte man tunlichst einige Fehler vermeiden, beispielsweise bei der Frage: „Was machen Sie denn, wenn Sie keinen Job finden?“ – Peter Hahn erklärt seinen Kunden stets, dass man sich im Gespräch eher der neuseeländischen als der deutschen Mentalität anpassen sollte. „Antworten wie, „das passiert mir bestimmt nicht, ich habe immer einen Arbeitsplatz gefunden“, sind taktisch nicht so geschickt. Sich in Widersprüche zu verstricken auch nicht. „Wir plädieren immer dafür, dass man durchaus zugibt die Problematik zu erkennen und dann eher von der Freude an neuen Herausforderungen sprechen sollte. Mit ein bisschen Strategie kann man sich einen Joker im Ärmel behalten, von Spezialgebieten oder anderen Fähigkeiten erzählen, die man bewusst vorher noch nicht erwähnt hat“, so der Tipp von Peter Hahn. Nach dem Interview dauert es etwa zwei bis sechs Wochen, bis der Einwanderungs-Beamte in Absprache mit einer zweiten Person eine Entscheidung trifft. Es gibt drei mögliche Ausgänge: Entweder dem Antrag wird stattgegeben, der Antragsteller erhält zunächst ein neunmonatiges Work to Residence Arbeitsvisum oder der Antrag wird abgelehnt. „Das neunmonatige Workvisum dient dann dazu, beweisen zu können, dass man tatsächlich einwanderungsfähig ist und eine feste Anstellung finden kann. Und die Jobsuche mit einem Workvisum ist natürlich wesentlich leichter als mit einem Touristenvisum. Ich hatte nur einen Kunden, der über diesen kleinen Umweg gehen musste. Er hat dann aber innerhalb der Frist tatsächlich eine Arbeitsstelle gefunden. Mit diesem Arbeitsangebot hat er dann schließlich auch die Residency bekommen“, erklärt der erfolgreiche Auswanderberater das Prozedere. „Wir streben natürlich immer möglichst gleich den Residency-Status an, denn die Vorteile dafür liegen klar auf der Hand: Der Stempel im Pass bietet das Idealszenario, denn dann kann man sich irgendeinen Job suchen oder sich sogar gleich selbstständig machen. Man ist nicht mehr an die Ausbildung und den eigentlich ausgeübten Beruf gebunden. Einer meiner IT-ler hat dann beispielsweise einen Eventverleih in Neuseeland aufgemacht. Hinzu kommen die strategischen Vorteile. Man hat die planerische Flexibilität, dass man sich circa dreieinhalb Jahre Zeit lassen kann, um dann tatsächlich nach Neuseeland umzusiedeln. Eine wertvolle Vorbereitungszeit, um Geld anzusparen und alles Organisatorische in Ruhe zu regeln.“ Wer also vorhat, in den nächsten Jahren nach Neuseeland auszuwandern, kann diesen Weg schon jetzt in kleinen Schritten sinnvoll vorbereiten und sich den Weg ebnen.</p>
<p><em>Autorin: Anja Schönborn, Wellington</em></p>
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		<title>Änderung im Einwanderungsrecht: Bedingungen für Studenten-Visa werden verschärft</title>
		<link>http://www.neuseeland-blog.com/nderung-im-einwanderungsrecht-bedingungen-fr-studentenvisa-werden-verschrft/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Jun 2011 22:22:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auswandern & Einwandern]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung & Lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bildungssektor ist einer der fünf Top-Exportmärkte Neuseelands, der dem Land jährlich etwa 2,3 Millliarden Dollar einbringt und 32.000 Arbeitsplätze sichert. Ähnlich dem Schema in der Business-Category will Neuseeland nun auch die Einnahmen des Bildungsmarktes weiter steigern. Deshalb wird es stufenweise Änderungen bei der Vergabe von Studenten-Visa geben. „Wir wollen ausländische Studenten anziehen, die sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bildungssektor ist einer der fünf Top-Exportmärkte Neuseelands, der dem Land jährlich etwa 2,3 Millliarden Dollar einbringt und 32.000 Arbeitsplätze sichert.</p>
<p>Ähnlich dem Schema in der Business-Category will Neuseeland nun auch die Einnahmen des Bildungsmarktes weiter steigern. Deshalb wird es stufenweise Änderungen bei der Vergabe von Studenten-Visa geben. „Wir wollen ausländische Studenten anziehen, die sich an den Universitäten in Neuseeland ausbilden wollen – und damit meine ich wirklich bilden und nicht nur einschreiben“, erklärt Einwanderungs-Minister Jonathan Coleman. „Den besten Abgängern wird es dann auch leichter möglich sein, im Zuge der „skilled migration“ in Neuseeland zu bleiben und unserer Wirtschaft echte Vorteile zu bringen!“</p>
<p>Die neuen Gesetze beinhalten sowohl Verschärfungen bei der Visa-Vergabe als auch Vereinfachungen für den Übertritt in ein Arbeitsleben in Neuseeland nach erfolgreichem Abschluss des Studiums.</p>
<p><span id="more-5160"></span></p>
<p>Die Konditionen für die Vergabe der Visa werden künftig an den wirklichen Lernerfolg und ein regelmäßiges Erscheinen gebunden sein. Zusätzlich muss beim Antrag bereits nachgewiesen werden, dass entsprechende Mittel zur Finanzierung des Studiums vorliegen. Die neuen Regulierungen werden nun den Nachweis eines höheren Kapitals mit sich bringen. Es muss sicher gestellt werden, dass die laufenden Gebühren gedeckt werden können. Eine Mindeststudienzeit von zwei Jahren wird dann für ein „Study to Work-Visa“ Voraussetzung sein, es sei denn man bringt Vor-Qualifikationen mit, die anerkannt und angerechnet werden.</p>
<p>„Einige Fortbildungsinstitute schreiben Studenten ein, die einfach nicht in der Lage sind, ihre Kurse erfolgreich abzuschließen, sehr schwache Leistungen zeigen oder erst gar nicht zu den Vorlesungen erscheinen“, begründet der Minister die geplanten Änderungen. „Dieser Fakt hat einen negativen Effekt auf unseren Ruf als Land in dem die Ausbildung eine hohe Qualität hat und diese Studenten blockieren anderen potenziellen Auszubildenden, die wirklich hervorragendes Wissen mitbringen, den Weg.“</p>
<p>Erlangen erfolgreiche Abgänger mit einem Bachelor-Abschluss ein einjähriges „Graduate Work Visa“, finden jedoch kein „skilled employment“, so haben sie die Möglichkeit, danach ein weiteres zweijähriges „Graduate Work Visa“ zu beantragen.</p>
<p>Doch was bedeuten diese Änderungen nun für Deutsche, die in Neuseeland studieren wollen? „Der grundsätzliche Tenor ist immer noch der gleiche. Man versucht nur die Leute jetzt besser zu sortieren. Diese Detailänderungen haben jedoch für die meisten Deutschen keine großen Auswirkungen – zumindest nicht im negativen Sinne“, kommentiert Einwanderungs-Experte Peter Hahn die neuen Gesetze. „Für viele deutsche Kunden jeden Alters wird der Weg über ein Student-Visa nach Neuseeland zu gelangen immer interessanter. Beispielsweise eine 50jährige Chemikerin studiert in Neuseeland noch einmal in eine Spezialrichtung. Danach hätte sie nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit, ein einjähriges „Graduate Work Visa“ zu bekommen. Das ist natürlich dann eine ganz andere Voraussetzung mit Work Visa nach einem Job zu suchen, als mit Besucher-Visum aus Deutschland! Es ist wie eine Art Eintrittskarte zu sehen, zumindest erst einmal eine vorübergehende“, erklärt Peter Hahn.</p>
<p>Der Einwanderungsberater stellt noch ein weiteres Beispiel in den Raum: „Ein 45 Jahre alter Krankenpfleger möchte nach Neuseeland, schafft jedoch die hohen Anforderungen beim sehr akademischen Englisch-Test nicht und bekommt somit keine neuseeländische Krankenpfleger-Registrierung. Er hat etwa 20.000 Dollar gespart und ist interessiert, sich fortzubilden, in seine Zukunft zu investieren. Er schreibt sich für den Studiengang „Bachelor of Nursing“ ein. Krankenpflegepersonal steht auf der „long-term shortage skills Liste“, die Aussicht auf eine Anstellung nach erfolgreichem Abschluss sind folglich sehr gut. So hat der Krankenpfleger die Möglichkeit, neuseeländische Luft zu schnuppern, sich in seinen Fachbereich in Neuseeland einzuarbeiten bevor er dann im Berufsleben im fremden Land durchstartet. Mit seinen Vorkenntnissen wäre das vermutlich nur ein weiteres Jahr Studium. Viele mögen meinen, dass sein Alter bei der Berufssuche später hinderlich wäre, im Gegensatz zu jüngeren Uni-Abgängern. Das ist nicht richtig. Nachdem er in Deutschland bereits 20 Jahre Berufserfahrung gesammelt hat, wird man ihn hier mit Kusshand nehmen. Er kann mit seinem Bachelor-Abschluss nicht nur das „Graduate Work Visa“ beantragen, um gleich arbeiten zu dürfen, sondern sogar sofort die „Residency“ mit beantragen, denn sein Beruf steht auf der „long-term shortage skills list“.</p>
<p>Auch beispielsweise Wirtschaftler haben über diese Schiene eine Chance, wenn sie sich in Buchhaltung (engl. „Accounting“) hier fortbilden und ein Bachelor Degree als Abschluss anstreben. Normalerweise würden sie in Neuseeland keine Anstellung finden. Bilden sie sich jedoch entsprechend weiter und erhalten ihren neuseeländischen Uni-Abschluss, kann das manche Türen öffnen.“</p>
<p>Wo Deutschland oft neuen Karrieren besonders im Alter skeptisch gegenüber steht, sind in Neuseeland keine künstlichen Hindernisse vorhanden. Wer also nach Veränderung sucht und etwas Kapital für die Ausbildung mitbringt, für den könnte ein Student Visa den Weg nach Neuseeland öffnen.</p>
<p>Die Änderungen für Studenten Visa werden mit einigen Ausnahmen bereits im Juli 2011 in Kraft treten. Derzeit studieren etwa 90.000 Ausländer an neuseeländischen Hochschulen.</p>
<p><em>Autorin: Anja Schönborn</em></p>
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		<title>Studenten-Visum als Einreisemöglichkeit?</title>
		<link>http://www.neuseeland-blog.com/studentenvisum-als-einreisemglichkeit-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 23:43:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[360° Neuseeland News]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>
		<category><![CDATA[Auswandern & Einwandern]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung & Lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst kürzlich ging der Fall einer chinesischen Studentin in Neuseeland durch die Presse. Sie studierte zunächst Englisch, später Betriebswirtschaftslehre an der Auckland University of Technology, zahlte 40.000 Dollar Gebühren, bis die Einwanderungsbehörde heraus fand, dass sie gar kein Student Visa besaß und sich illegal in Neuseeland aufhielt. Nun steht sie ohne Abschluss kurz vor der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst kürzlich ging der Fall einer chinesischen Studentin in Neuseeland durch die Presse. Sie studierte zunächst Englisch, später Betriebswirtschaftslehre an der Auckland University of Technology, zahlte 40.000 Dollar Gebühren, bis die Einwanderungsbehörde heraus fand, dass sie gar kein Student Visa besaß und sich illegal in Neuseeland aufhielt. Nun steht sie ohne Abschluss kurz vor der Ausweisung.</p>
<p><span id="more-5048"></span></p>
<p>„Die Universitäten werben hier um ausländische Studenten. Bildung ist ein Exportschlager in Neuseeland“, erklärt Neuseeland-Experte Peter Hahn die Sachlage. „Student-Visa sind relativ einfach zu bekommen, wenn man aus dem richtigen Land kommt und etwas Geld mitbringt. Durchschnittlich kostet ein Studienjahr etwa 12.000 NZ$, je nach Fachrichtung. Es gibt keine offizielle Altersbegrenzung. Für Universitäten sind ausländische Studenten ein wirtschaftlicher Aspekt. Allerdings muss man natürlich auch die finanziellen Mittel haben, um die Studiengebühren bezahlen zu können. „Um hier an den Universitäten zu studieren braucht man kein Abitur. Grundlegende Englisch-Kenntnisse müssen jedoch nachgewiesen werden.“, gibt der Einwanderungsanwalt mit auf den Weg. Im Normalfall bedeutet dies das Bestehen des international anerkannten IELTS-Tests. Wer aus einem Visa-freien Land wie Deutschland kommt, hat kaum Schwierigkeiten gegen Bezahlung in Neuseeland zu studieren. Die Studiengebühren liegen für Non-Residents allerdings höher als für Kiwis selbst.</p>
<p>Peter Hahn kennt die Problematik die oft bei asiatischen Studenten vorliegt: „In  fast 99 Prozent aller Fälle ist hier für die Studenten von vornherein klar, dass sie über diesen Weg die Aufenthaltsgenehmigung in Neuseeland anstreben. Sie bekommen dann im Optimalfall ein Student Visa für die Zeit ihrer Ausbildung. In dieser Zeit darf man sogar bis zu 20 Stunden pro Woche arbeiten. Ein Nebenjob, der einem den Unterhalt finanziert, ist also möglich. Im Anschluss wird ein graduate work visa für ein Jahr beantragt und danach das residence visa, wenn man so genanntes  skilled employment gefunden hat. Es macht ja auch durchaus Sinn, die im Land ausgebildeten Fachkräfte danach auch zu beschäftigen.“</p>
<p>Peter Hahn kennt aus seiner Erfahrung Fälle, bei denen oft ältere Kunden noch Studieren wollen aber nach dem Studium aufgrund ihres Alters in Deutschland keine Berufsaussichten hätten. „In Neuseeland spielt das Alter meist nicht so eine große Rolle“ So könnte beispielsweise auch ein 47jähriger ein Studenten-Visum nutzen, einen Aufbaukurs zur Ausbildung belegen und sich über diesen Umweg seine Tür nach Neuseeland öffnen. „Jeder Fall ist sehr individuell. Und in Einzelfällen gibt es kaum eine andere Möglichkeit als über ein Studium das Residence Visa zu bekommen. Wichtig ist, dass man im Vorfeld überlegt, welches Studium einwanderungstechnisch sinnvoll ist, was einem liegt und im Optimalfall auch zum vorherigen Beruf passen könnte. Ist einer beispielsweise in der Gastronomie tätig und belegt hier ein Studium als Chefkoch, wo gerade Köche auf der Liste der gesuchten Berufe stehen, könnte er mit einem Student Visa Erfolg haben.</p>
<p>Neben dem Studium 20 Stunden pro Woche in einem Lokal zu arbeiten, das ist dann schon der Fuß in der Tür. Nach dem Abschluss des Studiums ist ein Graduate Work Visa als Koch in einem Lokal möglich, und so weiter. Das ist keine ganz billige, aber dafür in manchen Fällen eine durchaus sinnvolle Prozedur. Wer sich sowieso weiterbilden möchte und im schlimmsten Fall nach dem Studium mit der gewonnenen Auslandserfahrung wieder nach Deutschland zurück kehrt, für den ist ein Student Visa eine gute Möglichkeit neuseeländische Luft zu schnuppern.“</p>
<p>(Autorin: Anja Schönborn, Wellington)</p>
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		<title>Traumhaus</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 10:41:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Boevers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag & Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Auswandern & Einwandern]]></category>
		<category><![CDATA[klimakonzept]]></category>
		<category><![CDATA[kuppelhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
		<category><![CDATA[traunhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Traumhaus &#8211; natürlich in Neuseeland. Gebaut von einem Österreicher. A Dome In Peka Peka from livlin productions on Vimeo. Das Wohnhaus besteht aus drei Kuppeln und verblüfft mit einem natürlichen Klimakonzept. Bepflanzung, Architektur und eine ausgetüftelte Luftzirkulation sorgen für ein angenehmes Raumklima. Den Herrn Eisenhofer würde ich fragen, wenn ich vor hätte ein Haus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Traumhaus &#8211; natürlich in Neuseeland. Gebaut von einem Österreicher.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/20550614?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ffffff" width="400" height="300" frameborder="0"></iframe>
<p><a target="_blank" href="http://vimeo.com/20550614">A Dome In Peka Peka</a> from <a target="_blank" href="http://vimeo.com/livlinproductions">livlin productions</a> on <a target="_blank" href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Das Wohnhaus besteht aus drei Kuppeln und verblüfft mit einem natürlichen Klimakonzept. Bepflanzung, Architektur und eine ausgetüftelte Luftzirkulation sorgen für ein angenehmes Raumklima.</p>
<p>Den Herrn Eisenhofer würde ich fragen, wenn ich vor hätte ein Haus in Neuseeland zu bauen <img src='http://www.neuseeland-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt="icon smile Traumhaus" class='wp-smiley' title="Traumhaus" /> </p>
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		<title>Was scheren mich die Schafe</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 15:37:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Boevers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auswandern & Einwandern]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen & Abenteuer]]></category>

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		<description><![CDATA[Buchvorstellung Anke Richter &#8220;Was scheren mich die Schafe&#8221;: Wo all die Reality-Dokus über Auswanderer aufhören, geht mein Mockumentary los. ‚WAS SCHEREN MICH DIE SCHAFE‘ handelt von Goretex-Germanen, die in Wohnmobilen im Land der langen weißen Wolke einfallen, von Engländern in Pickelhauben beim Oktoberfest, von Surfern, Veganer und Maori. Es geht um Immigrantenparanoia, Herkunftstrauma und Abgründe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Buchvorstellung Anke Richter &#8220;Was scheren mich die Schafe&#8221;:<br />
Wo all die Reality-Dokus über Auswanderer aufhören, geht mein Mockumentary los. ‚WAS SCHEREN MICH DIE SCHAFE‘ handelt von Goretex-Germanen, die in Wohnmobilen im Land der langen weißen Wolke einfallen, von Engländern in Pickelhauben beim Oktoberfest, von Surfern, Veganer und Maori. Es geht um Immigrantenparanoia, Herkunftstrauma und Abgründe, die nicht nur aus Gletscherspalten bestehen. Um Fettnäpfchen und Verständigungspannen. Um deutsche Serienstars zwischen Südsee und Antarktis. Um ungeahnte Dimensionen des Fremdschämens und unausrottbare teutonische Klischees.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&#038;location=https%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fs%3Fie%3DUTF8%26ref_%3Dnb_sb_ss_c_1_27%26field-keywords%3Dwas%2520scheren%2520mich%2520die%2520schafe%26url%3Dsearch-alias%253Dstripbooks%26sprefix%3Dwas%2520scheren%2520mich%2520die%2520schafe&#038;site-redirect=de&#038;tag=neuseblog-21&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=19454">>> Zum Buch <img src="http://www.neuseeland-blog.com/wp-content/uploads/2011/03/Schafe.jpg" title="Was scheren mich die Schafe" alt="Schafe Was scheren mich die Schafe" /></a><img src="https://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=neuseblog-21&#038;l=ur2&#038;o=3" width="1" height="1" border="0" alt=" Was scheren mich die Schafe" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Was scheren mich die Schafe" /></p>
<p>Lesungen:</p>
<p>19. März – LEIPZIG, Buchmesse, taz-Stand in Halle 5 (D 412), 13 Uhr, und Schille, Otto-Schill-Str. 7 , 18 Uhr</p>
<p>22. März – MENDEN, Buchhandlung Daub</p>
<p>27. März – KÖLN, Stadtgarten, Venloer Str. 40, 20 Uhr</p>
<p>28. März – BERLIN, taz-Café, Rudi-Dutschke-Straße 23, 19 Uhr</p>
<p>2. April    – KIEL, Hansa 48, Hansastraße 48, 20 Uhr</p>
<p>6. April    – MARBURG, Waggonhalle, Rudolf-Bultmann-Str. 2, 20 Uhr</p>
<p>8. April    – HAMBURG, Dr. Götze Land &amp; Karte, Alstertor 14 – 18, 19 Uhr</p>
<p>Der Film zum Buch:</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/2b5pzgUtJo4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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