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	<title>Neuseeland</title>
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	<description>Das Blog zum Einwandern und Auswandern nach Neuseeland</description>
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		<title>Wann kommt der große Knall? &#8211; Christchurch braucht Arbeitskräfte</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Nov 2012 21:46:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hahn</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Arbeiten & Geld verdienen]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Wessen erste Wahl ist momentan Christchurch, wenn es um die Wahl des neuen Wohnortes in Neuseeland geht. Früher war die „Garden City“ bekannt für ihr Rugby Team und die schöne britisch geprägte Innenstadt. Heute ist das Aushängeschild Christchurchs das Erdbeben. Genau so denken viele Immigranten und ebenso viele Neuseeländer selbst. Und genau das sorgt für [...]</p><p>The post <a href="http://www.neuseeland-blog.com/wann-kommt-der-groe-knall-christchurch-braucht-arbeitskrfte/">Wann kommt der große Knall? &#8211; Christchurch braucht Arbeitskräfte</a> appeared first on <a href="http://www.neuseeland-blog.com">Neuseeland</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wessen erste Wahl ist momentan Christchurch, wenn es um die Wahl des neuen Wohnortes in Neuseeland geht. Früher war die „Garden City“ bekannt für ihr Rugby Team und die schöne britisch geprägte Innenstadt. Heute ist das Aushängeschild Christchurchs das Erdbeben. Genau so denken viele Immigranten und ebenso viele Neuseeländer selbst. Und genau das sorgt für eine Personalknappheit in einer Stadt, die sich gerade im Wiederaufbau befindet und in einer kurzen Zeitspannte ad hoc mehr Arbeitskräfte benötigt, als je zuvor.<span id="more-5437"></span></p>
<p>Nach über zehn Jahren ist nun eine neue Phase bei der Personalsuche eingetreten. „Früher wollten wir einen neuen Studio-Leiter einstellen und kaum hatte sich das herum gesprochen, liefen die besten Bewerber uns auch schon die Türen ein“, klagt ein Firmenbesitzer sein Leid. „Jetzt ist das ganz anders. Wir bekommen noch nicht mal Bewerbungen und das, wo wir das erste Mal in unserer Unternehmensgeschichte eine Stellenanzeige geschaltet haben!“</p>
<p>In den vergangenen Monaten wurde viel über den baldigen Arbeitskräftemangel gesprochen und veröffentlicht. Aber letztendlich wurde die Debatte immer vertagt. Der Wiederaufbau Christchurchs befindet sich bereits in vollem Zuge und der Druck scheint immer größer zu werden. Das Finanzministerium sprach von ungefähr 20.000 Handwerkern, die bald zusätzlich benötigt würden. Doch was ist mit Anwälten, Buchhaltern oder der Gastronomie, welche diese Arbeiter beim Leben in Christchurch unterstützen? Peter Townsend, Vorsitzender der Arbeitgebervereinigung „<em>Employers’ Chamber of Commerce</em>“ in Canterbury sieht die Situation als drastisch an, eine Bombe, die irgendwann platzt. „Diese Situation ist vergleichbar mit einer kleinen Stadt, die man einfach in die Mitte von Christchurch setzt, etwa einen Ort wie Wanaka mit einer Population von rund 7000 Bürgern. Und dafür braucht man dann natürlich den entsprechenden Versorgungsapparat. Der Bausektor ist ja nur die Spitze des Eisberges. Aber der Rattenschwanz dahinter, um die wirtschaftlichen Aktivitäten zu stützen, das sind ja nicht nur Handwerker. Sie wollen alle essen, irgendwo wohnen und müssen rundum versorgt werden!“ Peter Townsend sieht deshalb dringenden Handlungsbedarf.</p>
<p>Doch was genau soll geschehen? Soll <em>Immigration New Zealand</em> einfach die Tür für ausländische Fachkräfte öffnen?</p>
<p>Neuseeland-Experte Peter Hahn beobachtet die Situation in Canterbury seit langem genau: „Durch die stetigen Nachbeben zog sich der Beginn des Wiederaufbaus nun doch länger hin als zunächst angenommen. Aber ich merke langsam schon, dass meine Kunden oft bessere Chancen haben, in Christchurch einen Job zu finden als in anderen Teilen Neuseelands. Und auch die Immigration Officer scheinen bei den Anträgen im Rahmen ihres Beurteilungsspielraumes solchen Bewerbern eher ein Visa zu genehmigen.“ Peter Hahn ist langjähriger Immigrations-Berater und sieht durchaus gute Chancen für seine einwanderungswilligen deutschen Kunden, in den kommenden Monaten in Christchurch einen Job zu finden, der bis dahin dann auf die Liste der gesuchten Berufe aufgenommen wurde. Dies würden dann den Einwanderungsprozess vereinfachen. „Bauarbeiter werden mit Sicherheit benötigt, doch in den Medien spricht man auch immer wieder von Schreinern, IT-lern, Malern, Ingenieuren und so weiter. Es könnte also sein, dass es dann nach langer Zeit beispielsweise auch mal wieder handwerkliche Berufe auf die <em>skill shortage</em>-Listen schaffen.“</p>
<p>Bereits jetzt ist laut der Aussage der Personalagenturen in Christchurch verstärkter Bedarf zu spüren. Die Nachfrage nach Arbeitskräften führte sogar schon zur Erhöhung der Jahreslöhne um 3,6 Prozent „Besonders in Sektoren wo Fachleute mit höherer Ausbildung gesucht werden, wie Steuerfachkräfte, Anwälte, Managerposten, Architekten oder Designer merken wir bereits eine deutliche Steigerung des Bedarfes“, erklärt Debbie Grenfell von der Agentur <em>Kelly Services</em>. Doch selbst bei stärkerer Personalnachfrage ist noch nicht gesichert, dass auch ausländische Bewerber akzeptiert werden. „Immigration muss immer zunächst versuchen, den Bedarf auf dem eigenen Arbeitsmarkt zu decken. Ein neuseeländischer Bewerber wird folglich bei gleicher Qualifikation dem ausländischen Bewerber vorgezogen. Doch bei einer derart starken Nachfrage nach Fachkräften platzt die Seifenblase natürlich irgendwann. In Neuseeland leben nur 4,4 Millionen Menschen. Es können also unmöglich alle Arbeitsstellen von Kiwis besetzt werden und dann könnte es für meine Kunden interessant werden. Man munkelt auch, dass die eigenes für Canterbury ins Leben gerufene <em>skill shortage-</em>Liste nun endlich tatsächlich der dortigen lokalen Arbeitsmarktsituation angepasst und auch in flexibleren Zeitabständen überholt werden soll. So könne man sich der Lage vor Ort besser anpassen.“</p>
<p>Seit einigen Tagen ist ein so genannter „Recruitment Bus“ auf der Südinsel unterwegs, dessen Team gezielt versucht, Personal für die derzeit über 900 benötigten Arbeitsplätze anzuheuern und nach Christchurch zu locken.</p>
<p>Die geschätzten Zahlen des benötigten Mehrpersonals für den Wiederaufbau der Hauptstadt Canterburys variieren je nach Organisation zwischen 13.000 und 48.000 Angestellten. Doch laut Statistik ist die Summe aller Beschäftigten in Christchurch bereits von Dezember 2011 bis März 2012 von 309.700 Arbeitnehmern auf 325.600 Arbeitskräfte angestiegen, ein deutlicher Trend.</p>
<p>Alle immigrationsinteressierten Deutschen sollten deshalb in den nächsten Monaten die Augen offen halten. Allerdings stiegen mit der Mehrzahl der Angestellten in Christchurch auch die durchschnittliche Miete und die Preise beim Hauskauf. Viele Neubürger weichen deshalb auf die äußeren Stadtteile und das Umland aus.</p>
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		<title>Erfolgreich auswandern &#8211; Strategien für den Glanzstart in Neuseeland</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Oct 2012 22:12:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hahn</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Auswandern & Einwandern]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Viele Deutsche träumen davon, ihr Leben in Neuseeland zu verbringen, einen freizeitorientieren Outdoor-Alltag in atemberaubender Landschaft zu genießen. „Früher war es tatsächlich so, dass viele Kunden mit diesem Traum an ihre Auswanderung heran gingen, um jeden Preis. Vor allem Handwerker kamen so in Massen nach Neuseeland – einfacher Lebensstil, Ausstieg aus der deutschen Maschinerie. Heute [...]</p><p>The post <a href="http://www.neuseeland-blog.com/erfolgreich-auswandern/">Erfolgreich auswandern &#8211; Strategien für den Glanzstart in Neuseeland</a> appeared first on <a href="http://www.neuseeland-blog.com">Neuseeland</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Deutsche träumen davon, ihr Leben in Neuseeland zu verbringen, einen freizeitorientieren Outdoor-Alltag in atemberaubender Landschaft zu genießen. „Früher war es tatsächlich so, dass viele Kunden mit diesem Traum an ihre Auswanderung heran gingen, um jeden Preis. Vor allem Handwerker kamen so in Massen nach Neuseeland – einfacher Lebensstil, Ausstieg aus der deutschen Maschinerie. Heute geht der Trend eher hin zu Business-Leuten, Investoren und Studenten. Sie wandern gezielt aus, um in Neuseeland Erfolg zu haben oder noch einmal neu anzufangen. Eine gute Taktik, Hintergrundwissen und die richtige Strategie, sind dabei ganz entscheidend“, erklärt Auswanderberater Peter Hahn. <span id="more-5425"></span> </p>
<p>Ob vom Versicherungsberater zum Hähnchenverkäufer oder vom Dreiradmechaniker zum Investmentberater &#8211; Neuseeland lässt noch viel Spielraum für Selbstverwirklichung und Neuanfänge. „Ganz viele meiner Kunden haben ein gut gehendes Geschäft in Deutschland, welches sie gewinnbringend verkaufen und dann mit ihrem Vermögen gezielt nach Neuseeland kommen. Ein kommerzieller Tauchbetrieb, eine Apotheke, eine Elektronik-Isolations-Firma oder ein Lavalampen-Business“, erzählt Peter Hahn aus seiner Erfahrung „Über die Investor Kategorien kann man unter bestimmten Voraussetzungen schon mit einem Vermögen von zwei Millionen NZD (knapp 1,3 Mio. Euro) einwandern. Für rund 500.000 NZD kauft man ein Eigenheim und wer den Rest in gute Investments steckt, kann dann hier im Gegensatz zu Europa tatsächlich von seinem Vermögen leben. Die meisten fangen trotzdem aus Spaß irgendwann wieder ein neues Business an, sei es eine ökologische Blaubeerfarm oder eine T-Shirt-Druckerei.“ Peter lacht. </p>
<p>Jedoch auch die klassische Einwanderung über die so genannte <em>Skill Shortage</em> Liste ist übliche Praxis. Immigration Neuseeland listet alle gesuchten Berufe, für die innerhalb Neuseelands kein qualifiziertes Personal gefunden werden kann. „Zu diesen Sparten gehören momentan beispielsweise IT-ler, der Sozialarbeiter oder Farm-Manager“, erklärt der Neuseeland-Experte. „Mit einem Stellenangebot ist es dann für uns relativ einfach, unseren Kunden nicht nur ein Work-Visa, sondern auch die <em>Residency</em>, die Aufenthaltsgenehmigung für Neuseeland zu bekommen.“</p>
<p>Neuseelands Einwanderungspolitik basiert auf einem Punktesystem, in dem man unter anderem für Alter, Berufserfahrung und Berufssparte Punkte bekommt. Je nach Gesamtpunktzahl kann man sich dann für die neuseeländische <em>Residency</em> bewerben. </p>
<p>„Ein weiterer Weg, den neuerdings viele meiner Kunden gehen, ist über die Schiene der gezielten Aus- oder Weiterbildung in Neuseeland. Wer hier an einer Universität studiert, darf während der Ausbildung bereits 20 Wochenstunden arbeiten und kann in den hiesigen Arbeitsmarkt schnuppern. Nach abgeschlossenem Studium bekommt man dann für bestimmte Studiengänge das so genannte <em>Graduate Work Visa</em>. Dies ist eine Arbeitserlaubnis für ein Jahr, welche die Jobsuche einfacher machen soll. Und mit einer neuseeländischen Ausbildung und Uniabschluss ist die Erfolgsaussicht für einen Job bestens. Allerdings gibt es auch einen Haken &#8211; die Studiengebühren für Ausländer sind wesentlich höher als für Kiwis selbst. Diese Art, ein Work Visa und später die <em>Residency</em> zu bekommen, somit extrem teuer. Deshalb sollte man sich nur für diesen Weg entscheiden, wenn man ohnehin in seine Aus- oder Weiterbildung investieren möchte. Auslandsaufenthalt und Englisch verbessern gibt es dann gratis dazu.“ </p>
<p>Und für junge Leute bis 30 Jahre biete Immigration Neuseeland eine Art Joker. Sie können mit dem <em>Work and Holiday</em> Visum ein Jahr in Neuseeland arbeiten und austesten, wie sich das Leben downunder anfühlt. Wer in dieser Zeit einen festen Job in qualifizierter Anstellung findet, ist meist von der <em>Residency</em> nicht mehr weit entfernt!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Unwissenheit, Beschwerden, Interessenskonflikt &#8211; Wie gut funktioniert das neuseeländische Einwanderungs-System?</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Oct 2012 21:34:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hahn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Immer wieder gehen abstruse Fälle durch die neuseeländischen Medien – von ungerechtfertigten Abschiebungen, der hoffnungslosen Personalsuche und fehlenden Unterstützung von Immigration oder von Kiwis, die sich beschweren, dass ihnen ein Einwanderer die Arbeitsstelle weggenommen habe. Doch was ist an diesen Vorwürfen tatsächlich dran und in wieweit funktioniert das lange ausgetüftelte System, mit dem die neuseeländische [...]</p><p>The post <a href="http://www.neuseeland-blog.com/unwissenheit-beschwerden-interessenskonflikt-wie-gut-funktioniert-das-neuseelndische-einwanderungssystem/">Unwissenheit, Beschwerden, Interessenskonflikt &#8211; Wie gut funktioniert das neuseeländische Einwanderungs-System?</a> appeared first on <a href="http://www.neuseeland-blog.com">Neuseeland</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder gehen abstruse Fälle durch die neuseeländischen Medien – von ungerechtfertigten Abschiebungen, der hoffnungslosen Personalsuche und fehlenden Unterstützung von Immigration oder von Kiwis, die sich beschweren, dass ihnen ein Einwanderer die Arbeitsstelle weggenommen habe. Doch was ist an diesen Vorwürfen tatsächlich dran und in wieweit funktioniert das lange ausgetüftelte System, mit dem die neuseeländische Einwanderungsbehörde gezielt passende Immigranten aussucht?<span id="more-5422"></span></p>
<p>Die weitere Bergung des auf Grund gelaufenen Öltankers Rena ist in vollem Gange. Ein Spezialschiff mit Kran wurde aus Singapur angefordert und arbeitet nun an der Bergung des gesunkenen Schiffes vor der Küste von Tauranga. Für neuseeländische Fachkräfte bedeutet dies „landunter“. „Immigration New Zealand hat zahlreiche Work Visa an das ausländische Bergungsteam vergeben, obwohl wir hier in Neuseeland selbst qualifiziertes Fachpersonal haben, das den Job machen kann“, so der Repräsentant der Gewerkschaft Captain Lew Henderson empört.</p>
<p>Genau gegensätzlich das Beispiel eines Wellingtoner Restaurants. Hier wird händeringend nach einem neuen Restaurantmanager gesucht, doch es findet sich kein qualifiziertes Personal für diese Stelle. Der Beruf des Restaurantmanagers steht jedoch auf der Skill Shortage Liste von Immigration. Dennoch wurde der Work Visa Antrag einer ausländischen Fachkraft abgelehnt. Bloße Schikane, ein Fehler im System oder gerechtfertigte Entscheidung? „Nehmen wir mal ganz konkret das Beispiel des Restaurantmanagers. Die Presse kennt selbst oft die Feinheiten bei diesen Fällen nicht genau. Der Bewerber muss hier gewisse Voraussetzungen erfüllen, wie beispielsweise mindestens vier Jahre Erfahrung im Gastgewerbe mitbringen, davon mindestens zwei Jahre als Supervisor. Eine andere Anforderung an den Antragsteller ist beispielsweise eine Ausbildung in diesem Bereich die mindestens Level 4 entspricht, usw. Ich verteidige Immigration nicht gerne aber in diesem Fall ist vermutlich nur die Hälfte der Wahrheit tatsächlich publiziert worden. Und Immigration selbst kann natürlich aufgrund des Datenschutzes öffentlich nicht konkret zu einzelnen Fällen Stellung nehmen“, erklärt der erfahrene Einwanderungsberater Peter Hahn.</p>
<p>Grundsätzlich muss die Einwanderungsbehörde Neuseelands zwei wichtige Aufgaben erfüllen. Zum einen soll sie hochqualifizierte Immigranten nach Neuseeland holen, um mit ihnen gezielt die Lüken auf dem eigenen Arbeitsmarkt zu füllen. Zum anderen jedoch muss sie den heimischen Arbeitsmarkt schützen. „Das ist natürlich immer eine Gradwanderung“, weiß Peter Hahn aus seiner fast 20jährigen Erfahrung. „Doch die Einwanderungspolitik ist ganz klar geregelt: Wenn die Position von gleichqualifizierten einheimischen Bewerbern gefüllt werden kann, haben diese Vorrang.“</p>
<p>Um dem heimischen Arbeitsmarkt bei der Personalsuche zu helfen, wurde das Work Visa geschaffen, welches den neuseeländischen Arbeitgebern erleichtern soll, qualifiziertes Personal, unter bestimmten Voraussetzungen eben auch aus dem Ausland, einzustellen. „Natürlich passieren überall Fehler, deshalb sehe ich mir die Akten der Kunden, sofern sie schon bestehen, immer sehr genau an. Jeder Fall ist individuell. Und wo es klassische Verfahrensfehler von Seiten der Antragsteller gibt, unterlaufen natürlich auch den Immigrationsbeamten mal Fehler. Wenn man beispielsweise als Antragsteller im Callcenter anruft, um an mehr Details oder Informationen zu gelangen, kann es schon passieren, das hin und wieder Fehlinformationen herausgegeben werden. Oder eben dass die ausländischen Bewerber Fehlinterpretieren oder nicht die richtigen Fragen stellen. Diese Callcenter geben meist sehr eindimensionale Aussagen. Sie können sich nicht jeden Fall allumfassend ansehen, von allen Seiten beleuchten und mit allen Eventualitäten spekulieren“, erklärt der Neuseeland-Experte die Schwierigkeiten in der Handhabung einzelner Fälle.</p>
<p>„Normalerweise gilt die Regel für meine Kunden: je höher die Qualifikation, desto größere Chancen hat man. Doch wie erst kürzlich ein Beispiel gezeigt hat, muss man schon strategisch vorgehen, um sein Pulver nicht zum eigenen Nachteil zu verschießen. Eine deutsche Psychologin hatte ein Stellenangebot als Schulpsychologin. Die Schwierigkeit war jedoch, dass praktizierende Psychologen in Neuseeland eine gesonderte Zulassung brauchen. Diese ist jedoch aufwendig und viele schaffen sie nicht. Für ihr Work Visa haben wir dann einfach aus der Stellenbeschreibung „school counselor“ gemacht, was soviel bedeutet wie Beratungslehrer, also im Grunde genau dasselbe. So hat sie ohne Komplikationen ihre Arbeitserlaubnis bekommen. Doch dies ist natürlich nur ein Beispiel für die kleinen Feinheiten, um die es eben manchmal geht. Taktisch an die Sache heranzugehen ist ganz wichtig. Hätten wir den Antrag als Schulpsychologin erst einmal gestellt, hätten wir verloren und keine zweite Chance mehr gehabt“, erläutert Peter Hahn die Sachlage.</p>
<p>„Natürlich gibt es auch immer wieder irrwitzige Entscheidungen, wie Antragsteller, die sich mit einer Ausbildung Level 8 bewerben, wenn laut Immigration Policy nur Level 7 erforderlich ist. Und dann kommt von Immigration eine Ablehnung, weil die Bürokraten am Schreibtisch eben strikt nach Vorgabe arbeiten, ohne ihren Ermessensspielraum zu nutzen oder logisch an die Sache heran zu gehen. Aber grundsätzlich muss man sagen, funktioniert das System so wie es von Immigration eingerichtet wurde, eigentlich ganz gut – Ausnahmen bestätigen die Regel!“</p>
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		<title>Wer kommt, wer geht? &#8211; Aktuelle neuseeländische Einwanderung-Statistik veröffentlicht</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Oct 2012 21:31:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hahn</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Auswandern & Einwandern]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Neuseeland hat auch im vergangenen Jahr wieder ein Minus in der Migrations-Tabelle zu verzeichnen. Alleine 53.900 Kiwis wanderten in den vergangenen zwölf Monaten ins Nachbarland Australien ab. Dieser hohe Verlust an neuseeländischen Staatsbürgern konnte auch durch die positiven Zahlen der neuen Zuwanderer nach Aotearoa nicht ausgeglichen werden. Die so genannte brain drain, die Abwanderung von qualifizierten [...]</p><p>The post <a href="http://www.neuseeland-blog.com/wer-kommt-wer-geht-aktuelle-neuseelndische-einwanderungstatistik-verffentlicht/">Wer kommt, wer geht? &#8211; Aktuelle neuseeländische Einwanderung-Statistik veröffentlicht</a> appeared first on <a href="http://www.neuseeland-blog.com">Neuseeland</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Neuseeland hat auch im vergangenen Jahr wieder ein Minus in der Migrations-Tabelle zu verzeichnen. Alleine 53.900 Kiwis wanderten in den vergangenen zwölf Monaten ins Nachbarland Australien ab. Dieser hohe Verlust an neuseeländischen Staatsbürgern konnte auch durch die positiven Zahlen der neuen Zuwanderer nach Aotearoa nicht ausgeglichen werden.</p>
<p><span id="more-5419"></span>Die so genannte <em>brain drain</em>, die Abwanderung von qualifizierten Spitzenleuten aus Neuseeland für bessere Jobs, mehr Einkommen und einen höheren Lebensstandard machte auch im vergangenen Jahr in Neuseeland keinen deutlichen Halt. Zudem wanderten besonders viele Neuseeländer nach Australien ab, kurz bevor eine Gesetzesänderung in Kraft trat, die neuseeländischen Staatsbürgern gewisse soziale Leistungen in Australien abringe, so ein Sprecher von <em>Statistics New Zealand</em>. ASB Wirtschaftswissenschaftler Daniel Smith erklärte, diese Zahl mache einen durchschnittlichen Netto-Verlust von 200 Bürgern über die jeweils letzten sieben Monate aus. Im Gegenzug kamen nur 13.900 überwiegend neuseeländische Staatsbürger von Australien nach Neuseeland zurück. „Eine so starke Netto-Abwanderung von 40.000 Kiwis nach Australien konnten wir seit Beginn der Aufzeichnungen noch nie vermelden!“ Jedoch sei der Trend in den vergangenen Monaten tendenziell eher rückläufig.</p>
<p>Hingegen war die Zuwanderung von Immigranten aus anderen Ländern höher als die Abwanderung der jeweiligen Bevölkerungsgruppen. An der Spitze der Nationen, die einen Netto-Zuwachs in Neuseeland verzeichnen konnten steht mit 5.500 Einwanderern nach wie vor England, dicht gefolgt von 5.100 Immigranten aus China und der gleichen Anzahl aus Indien. An dritter bis fünfter Position gerechnet auf den Zeitraum der vergangenen zwölf Monate stehen die Philippinen, Deutschland und Irland. „Die meisten Zuwanderer befinden sich in der Altersgruppe von 15 bis 34 Jahre“, so der Sprecher der neuseeländischen Statistik-Behörde.</p>
<p>Die Besucherzahlen konnten jedoch durch den Rugby Worldcup und mehr Familienbesucher aus Australien ein leichtes Plus von 1% verzeichnen. So reisten insgesamt von August 2011 bis August 2012 über 2,6 Millionen Urlauber nach Neuseeland.</p>
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		<title>Die Schafmafia in Europa</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Oct 2012 23:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Boevers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundgrube & Seltsames]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
		<category><![CDATA[schafdiebstahl]]></category>
		<category><![CDATA[Schafe]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das Strafblog.de berichtet, dass in den letzten Monaten hunderte von Schafen in den Niederlanden geklaut worden sind. Allein im Bereich Nijmwegen sollen es letzte Woche 41 Stück gewesen sein. Die niederländische Polizei spricht von einer richtigen Schaf-Mafia, die da ihr Unwesen treibe. Seit April seien schon mehr als 500 Schafe verschwunden. Es sei nicht leicht, hunderte [...]</p><p>The post <a href="http://www.neuseeland-blog.com/die-schafmafia-europa/">Die Schafmafia in Europa</a> appeared first on <a href="http://www.neuseeland-blog.com">Neuseeland</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a target="_blank" href="http://www.Strafblog.de" target="_blank">Strafblog.de</a> berichtet, dass in den letzten Monaten hunderte von Schafen in den Niederlanden geklaut worden sind. Allein im Bereich Nijmwegen sollen es letzte Woche 41 Stück gewesen sein. Die niederländische Polizei spricht von einer richtigen Schaf-Mafia, die da ihr Unwesen treibe. Seit April seien schon mehr als 500 Schafe verschwunden.</p>
<p>Es sei nicht leicht, hunderte Schafe abzutransportieren, wird eine Polizeisprecherin zitiert, und deshalb müsse man von organisierter Kriminalität ausgehen. Die Preise für Hammel- und Lammfleisch seien binnen eines Jahres um 15 Prozent gestiegen. Ein einzelnes Schaf bringe im Schnitt 140 Euro ein, was auch daran liege, dass Länder mit traditioneller Schafhaltung wie Australien und Neuseeland immer weniger Fleisch produzierten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Soweit richtig. Neuseeland steigt von Schafen auf Rinder um.</p>
<p>Aber es werden auch in Neuseeland ständig Schafe gestohlen. Pro Schaf gibt es in Neuseeland rund 100 neuseeländische Dollar.</p>
<p>Legendär wurde der Diebstahl von 14 Schafen in einem Mazda 626.  Der Polizei von Hastings fiel damals das mit Schafen vollgestopfte, überladene Auto auf. Nach einer wilden Verfolgungsjagd konnten zwei der vier Viehdiebe, die neben den 14 Schafen im Auto waren, zu Fuß entkommen.</p>
<p>Die Täter wurden dann wegen unerlaubtem Betreten von Weiden und Misshandlung von Schafen angeklagt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Immigration wirbt für Neuseeland: Einladung oder Abweisung – was zeigt die Realität?</title>
		<link>http://www.neuseeland-blog.com/immigration-wirbt-fr-neuseeland-einladung-oder-abweisung-zeigt-die-realitt/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Sep 2012 23:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[360° Neuseeland News]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiten & Geld verdienen]]></category>
		<category><![CDATA[Auswandern & Einwandern]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Im August fand in Auckland die alljährliche Immigration Law Conference statt, bei der Immigrationsminister Nathan Guy und sein Team die Immigrationsberater sowie zahlreiche Anwälte des Landes über die neusten Trends und Zukunftsaussichten informiert hat. Auch der langjährige deutsche Immigrationsberater Peter Hahn, ehemaliger Rechtsanwalt aus Berlin, war im Zuschauerraum. „Es wird zwei Tage lang gesprochen, aber [...]</p><p>The post <a href="http://www.neuseeland-blog.com/immigration-wirbt-fr-neuseeland-einladung-oder-abweisung-zeigt-die-realitt/">Immigration wirbt für Neuseeland: Einladung oder Abweisung – was zeigt die Realität?</a> appeared first on <a href="http://www.neuseeland-blog.com">Neuseeland</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im August fand in Auckland die alljährliche Immigration Law Conference statt, bei der Immigrationsminister Nathan Guy und sein Team die Immigrationsberater sowie zahlreiche Anwälte des Landes über die neusten Trends und Zukunftsaussichten informiert hat. Auch der langjährige deutsche Immigrationsberater Peter Hahn, ehemaliger Rechtsanwalt aus Berlin, war im Zuschauerraum. „Es wird zwei Tage lang gesprochen, aber ich kann alle beruhigen, bahnbrechende Änderungen bei der Einwanderung für meine deutschen Kunden gibt es nicht!“<span id="more-5411"></span></p>
<p>„Wir wissen, dass neue Einwanderer etwa 1,9 Mrd. NZD (etwa 1,2 Mrd. EUR) des Bruttoinlandproduktes von Neuseeland ausmachen – jedes Jahr! Sie spielen eine große Rolle in unseren zwei Hauptwirtschaftszweigen. Allein der Tourismus hat einen Wert von 9 Mrd. NZD (etwa 5,9 Mrd. EUR pro Jahr), und der Exportfaktor unserer Bildungsindustrie durch ausländische Studenten im Land bringt Neuseeland jedes Jahr etwa 2,3 Mrd. NZD (1,5 Mrd. EUR)“, erklärt der Immigrations-Minister in seiner Ansprache. „Diese Zahlen sprechen natürlich für sich und zeigen, wie wichtig unsere Immigrationspolitik für die wirtschaftliche Entwicklung Neuseelands ist!“</p>
<p>Der Hauptaspekt der Konferenz galt Neuseeland als Einwanderungland im Allgmeinen und wie man geeignete qualifizierten Fachkräfte anziehen könne. In diesem Zuge wurden vom Ministerium zwei neue kostenintensive Initiativen ergriffen – die Neugestaltung der Webseite „New Zealand now“, sowie des sogenannten „Skill finders“ auf der Seite. „Das Ganze ist wie eine große Marketingkampagne zu sehen. Die stecken sehr viel Geld in die Webseite und nutzen sie gezielt als Werbeplattform“, erklärt Peter Hahn seine Sichtweise als Immigrationsberater. „Ich sehe allerdings, dass dort viel zu große Erwartungshaltungen aufgebaut werden. Diese Seifenblase kann dann bei dem tatsächlichen Einwanderungsversuch ganz schnell platzen!“</p>
<p>Nathan Guy, Immigrations-Minister erklärt: „Die völlig neu gestaltete Seite, die nun offiziell online ist, ist ein wichtiger Schritt vorwärts, eine neue Plattform mit einer neuen Struktur. Mit extensivem Einsatz von Videomaterial und neuer Technologie berichten Immigranten von ihren Einwanderungserfahrungen und zeigen der Welt Neuseeland.“</p>
<p>Und genau diese Details bemängelt der Experte Peter Hahn. „Die Praxis zeigt leider ganz andere Schwierigkeiten, sodass potenzielle Einwanderer schnell geblendet werden können. Dass Neuseeland ein tolles Land ist, viel Natur zu bieten hat, erklärt sich von selbst. Im Video spricht beispielsweise eine Einwanderin davon, dass sie sozusagen schon fast vor der Einreise eine Arbeitsstelle hatte und einen Tag nach der Ankunft im Land ihren Arbeitsvertrag. Sieht man sich jedoch mal die Realität an, so gäbe es in ihrem Fall schon Probleme bei der Einreise. Sie kommt als Tourist, reist mit einem Besuchervisum ein. In diesem Fall ist sie jedoch schon nicht mehr bona fide, sprich, sie täuscht vor, sie möchte nur Urlaub in Neuseeland machen. Wer also zum Vorstellungsgespräch per Touristenvisum einreist, muss eigentlich den Immigrationsbeamten am Flughafen täuschen, sonst gibt es Schwierigkeiten“, erklärt der Immigrationsberater. „Es ist also fast schon grob fahrlässig, den international interessierten Einwanderern so ein Video zu zeigen und sie dann quasi ins offene Messer rennen zu lassen. Und dann wird natürlich neben dem Lifestyle, dem tollen Wetter und der schönen Landschaft in Neuseeland auch noch vorgegaukelt, dass es hier sehr viele gute Arbeitsmöglichkeiten und Anstellungsverhältnisse in großem Stil gibt. Ganz so stimmt das eben nicht, denn „viel“ ist relativ. Wenn Deutsche oder Amerikaner beispielsweise lesen, in Neuseeland werden dringen Handchirurgen gesucht, erweckt diese Aussage schnell den Glauben, es seien tausende von Handchirurgen-Stellen auf dem neuseeländischen Markt zu füllen. Tatsächlich gibt es jedoch nur drei oder vier Stellen im ganzen Land und wenn die alle dann von etwa 40 bis 50 Jahre alten Chirurgen-Spezialisten besetzt sind, wird für die nächsten 10 bis 20 Jahre erstmal keine Position mehr frei!“, gibt Peter Hahn zu bedenken.</p>
<p>Auch sähe dann die Realität bei der Einwanderung oft nicht mehr so rosig aus, wie in den ausgesuchten Musterbeispielen in den Immigrationsvideos vorgeführt. „Immer wieder stellen wir fest, dass die Bürokratie Einwanderungsaspiranten Hindernisse in den Weg legt. In manchen Fällen ist es wichtig, ein Bachelor Level 7 vorweisen zu können, bewirbt sich jemand mit Level 8, also im Grunde besser, wird dies nicht anerkannt, weil er ja nun nicht Level 7 vorweist. Bei solchen Entscheidungen fassen wir uns als Einwanderungsberater dann oft auch mal an den Kopf.“</p>
<p>Auf der Seite wirbt Immigration gezielt für elf Hauptberufszweige, in denen stets Fachpersonal gesucht werde, wie beispielsweise im Gesundheitssektor. Viele Immigrationsanwälte winken bei diesem Gebiet ohnehin gleich ab. „Als Arzt oder Krankenschwester wird man zwar in Neuseeland gesucht, benötigt jedoch eine Berufzulassung. Und an dieser scheitert es in 80 Prozent aller Fälle, denn dafür werden nicht nur extra Prüfungen verlangt, sondern auch ein kaum zu schaffender Englisch-Test, an dem erfahrungsgemäß die meisten Bewerber schlichtweg scheitern.“</p>
<p>Weitere Wirtschaftzweige seien Land- und Forstwirtschaft oder das Bauwesen. Doch auch hier ist es nicht immer so rosig wie es scheint. „Erst kürzlich haben wir einen Schreiner im Erdbebenaufbaugebiet Christchurch untergebracht, was uns aber nur mit sehr langem Atem gelang. Auch als Farm-Arbeiter gibt es nur wenige Schlupflöcher. Nur wer wirklich eine Position als Farm-Manager bekommt, kann darauf seine Einwanderung aufbauen, als Farm-Arbeiter und selbst als Assistent des Farm-Managers bekommt man nur eine temporäre Arbeitserlaubnis. Sobald also der Besitzer noch als Manager und Inhaber mit auf dem Hof arbeitet, gibt es Schwierigkeiten.“</p>
<p>Offiziell genannt werden unter anderem noch Berufe im Bildungssektor, Ingenieurwesen, in der Wissenschaft, Tourismusbranche, im Finanzwesen und in der Öl- und Gasindustrie. Der sogenannte „Skill Finder“ ist hier ein großer Datenpool, welcher die Informationen von etwa 175.000 Menschen aus aller Welt hält, die sich als Fachkräfte auf dem Markt anbieten. 1000 potenzielle neue Einwanderer tragen sich hier laut Immigration New Zealand pro Woche ein. Für neuseeländische Arbeitgeber ist diese Datei dann eine Möglichkeit, gezielt nach geeigneten ausländischen Fachkräften zu suchen.</p>
<p>„Natürlich bestätigen Ausnahmen immer die Regel. Die Webseite „New Zealand Now“ ist in meinen Augen nur etwas zu unrealistisch und weckt falsche Hoffnungen. Ein guter Berater sieht sich jeden Fall ganz individuell an. Immer häufiger bekommen wir heutzutage beispielsweise für unsere Kunden über den Umweg eines Studiums auch im höheren Alter dann die entsprechende Zulassung oder einen Job und somit die Aufenthaltsgenehmigung. Es gibt viele Wege, ob über die Investor-Kategorie oder mit anderen kleinen Kniffen. Auf der Webseite von Immigration New Zealand wird jedoch überhaupt nicht differenziert. Ich würde mich persönlich nicht trauen, solche Aussagen auf meiner eigenen Seite zu publizieren. Deshalb rate ich allen Einwanderungsinteressierten, die Informationen dort erst einmal mit Vorsicht zu genießen!“</p>
<p>Neue Webseite von Immigration NZ : http://www.newzealandnow.govt.nz/</p>
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		<title>Auswanderung nach Neuseeland – nur wohin?: Tipps und Aktuelles zum Start im neuen Land</title>
		<link>http://www.neuseeland-blog.com/auswanderung-nach-neuseeland-nur-wohin-tipps-und-aktuelles-zum-start-im-neuen-land/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Aug 2012 23:36:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeiten & Geld verdienen]]></category>
		<category><![CDATA[Auswandern & Einwandern]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Jede Region in Neuseeland wirbt um neue Einwanderer und Einheimische, die einen Standortwechsel anstreben. Ob das Northland als sonnigste Region, Tauranga und Nelson mit dem besten Lifestyle oder Auckland als Zentrum für Business und Erfolg – alle Gegenden in Neuseeland haben die unterschiedlichsten Vor- und Nachteile. Obwohl das Land im Gegensatz zu klassischen Auswanderländern wie [...]</p><p>The post <a href="http://www.neuseeland-blog.com/auswanderung-nach-neuseeland-nur-wohin-tipps-und-aktuelles-zum-start-im-neuen-land/">Auswanderung nach Neuseeland – nur wohin?: Tipps und Aktuelles zum Start im neuen Land</a> appeared first on <a href="http://www.neuseeland-blog.com">Neuseeland</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Jede Region in Neuseeland wirbt um neue Einwanderer und Einheimische, die einen Standortwechsel anstreben. Ob das Northland als sonnigste Region, Tauranga und Nelson mit dem besten Lifestyle oder Auckland als Zentrum für Business und Erfolg – alle Gegenden in Neuseeland haben die unterschiedlichsten Vor- und Nachteile. Obwohl das Land im Gegensatz zu klassischen Auswanderländern wie den USA oder Kanada relativ klein ist, bleibt die Qual der Wahl, jede Gegend hat seinen ganz eigenen Reiz. Wo soll man sich nun als deutscher Einwanderer niederlassen?<span id="more-5404"></span></p>
<p>„Neben den persönlichen Vorlieben gibt es schon auch äußere Faktoren, die man als Deutscher bei der Einwanderung nach Neuseeland im Hinterkopf behalten sollte“, rät der langjährige Auswanderberater Peter Hahn. „Ein häufiges Pauschalurteil ist, in jedem Fall in Auckland anzufangen, weil es dort die meisten Jobs gibt. Das ist natürlich auf den ersten Blick richtig. Allerdings gibt es hier auch die meiste Konkurrenz. Und nicht zu vergessen, man ist in einer Stadt eher eine Nummer, kann nicht so leicht auf sich aufmerksam machen, wie beispielsweise als deutscher Neuankömmling in einer kleinen Gemeinde!“<br />
Dass es für ein Jobangebot außerhalb der Millionenmetropole bei der Einwanderung noch einmal zehn Punkte mehr gibt, hätte in den meisten Fällen keinerlei Relevanz, so der Experte, denn mit einem Jobangebot wäre die in diesem Fall nötige Punkteanzahl von 100, dann ohnehin kein Problem.</p>
<p>Zunächst entscheidend bei der Suche nach dem richtigen neuen Wohnort, ist natürlich ein geeigneter Arbeitsplatz. Wo es für Krankenschwestern, Sozialarbeiter oder Handwerker eigentlich überall im Land Jobs gibt, sind Landwirte oder ITler schon eher auf bestimmte Gegenden festgelegt. „Meine Kunden verteilen sich wirklich auf ganz Neuseeland, sie sitzen von Invercargill ganz im Süden bis ins hohe Northland der Nordinsel. Es gibt viele schöne Ecken in Neuseeland und wenn man beruflich ungebunden ist, empfiehlt es sich für viele Neuankömmlinge erst einmal, das Land anzusehen. Persönliche Vorlieben, gibt es natürlich immer, aber die sind einfach sehr individuell!“, weiß der Neuseeland-Experte. Und Manager-Positionen in internationalen Corporations werden im ganzen Land nur selten an Deutsche, Schweizer oder Österreicher vergeben. Hier bevorzugt der neuseeländische Markt eher Amerikaner, Australier und Briten.</p>
<p>Ein weiterer Faktor bei der Standortsuche ist für viele Deutsche tatsächlich das Wetter. Während der Norden des Landes eher subtropisch geprägt ist, herrscht im Süden ein mitteleuropäisches Klima mit vier ausgeprägten Jahreszeiten. Je weiter westlich desto regnerischer besagt eine Grundregel, doch durch die Gebirgsmassive gibt es zudem zahlreiche Mikroklimata. Was nur mancher realisiert, die Sonnenscheindauer, beispielsweise in Auckland und Wellington, ist nahezu identisch. Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, findet auf der Klimaübersichts-Seite des Meeresforschungsinstitutes Niwa eine detaillierte Aufschlüsselung.</p>
<p>„Woran viele Einwanderer zunächst nicht unbedingt denken, sind die Grundstückspreise. Was nützt einem die schönste Gegend mit Sonnenschein, wenn dort die Immobilienpreise derart hoch sind, dass beispielsweise ein Handwerker-Gehalt nie ausreicht, um sich den Traum vom eigenen Haus zu erfüllen? Fast alle Einwanderer haben Ambitionen, wie auch die Kiwis selbst, irgendwann ein Haus zu kaufen. Mietshäuser sind anders als in Deutschland durch hohe Fluktuation und die gewünschte Flexibilität seitens der Vermieter oft keine Dauerlösung. Allerdings kann man für ein ähnliches Objekt in Auckland im Gegensatz zu einem kleinen Örtchen wie Levin nördlich von Wellington die bis zu fünffache Summe hinlegen“, gibt Peter Hahn zu bedenken. „Ob ich also 90.000 Dollar aufbringen muss oder an die 500.000 Dollar, spielt dann eine ganz entscheidende Rolle. Zudem sind in Neuseeland im Vergleich die Hypothekenzinsen von über 5% und zu manchen Zeiten mit bis zu 10% und mehr, recht hoch.“</p>
<p>Während Auckland derzeit ein eigenes Programm für die Suche nach geeigneten hochqualifizierten Arbeitskräften entwickeln will, setzt man auf der Südinsel eher auf private Investitionskunden für den Wiederaufbau Christchurchs. „Invest Christchurch“ sucht ganz gezielt für städtische Anlagen, wie Parks, das Multifunktionsstadium, Wohnhäuser, kommerzielle Gewerbeflächen und das Innovationszentrum nach privatem Investment und in der Folge auch nach entsprechenden Arbeitskräften. „Wie ein erst kürzlich veröffentlichter Business-Report zeigt, sind die Einstellungschancen auf der Südinsel in Canterbury momentan wesentlich besser als auf der Nordinsel“, erklärt Peter Hahn die momentane Arbeitsmarktsituation in Neuseeland. Durch die Weltwirtschaftskrise und den starken Neuseeland Dollar kämpfen zudem viele große Firmen noch immer mit den Auswirkungen, sind durch die oft starre Firmenbürokratie wesentlich unflexibler im Handeln und werden im nächsten Quartal keine neuen Mitarbeiter einstellen, so die Studie. „Im Gegensatz dazu sind kleinere Unternehmen schon aus den direkten Negativauswirkungen der Krise heraus und planen bereits die nächsten Schritte. Das spricht momentan eher für kleinere Städte mit kleinen bis mittelständischen Unternehmen, besonders auf der Südinsel“, resümiert Peter Hahn die aktuelle Lage.</p>
<p>„Jeder Neuseeland-Interessierte sollte somit in jedem Fall die Südinsel bei der Standortwahl berücksichtigen und bei der Arbeitsplatzsuche auch eher auf mittelgroße Unternehmen abzielen. Viele meiner Kunden haben schon im kleinsten Örtchen die größten Geschäfte aufgebaut. Denn dort, wo man als Neuankömmling auffällt und interessant ist, entwickeln sich dann auch leichter Geschäftsbeziehungen, als in einer Großstadt wie Auckland! Hier macht man sich wortwörtlich schneller einen guten Namen.“</p>
<p>Ob Jobangebot, Lifestyle, finanzielle Ausgangslage, Wetter oder Arbeitsmarktsituation – wer sich gut informiert, wird bestimmt schnell den für sich geeigneten neuen Wohnort finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Arbeitsklima in Neuseeland: Was schätzen die Kiwis an ihrem Arbeitsplatz?</title>
		<link>http://www.neuseeland-blog.com/arbeitsklima-neuseeland-schtzen-die-kiwis-ihrem-arbeitsplatz/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jul 2012 22:38:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag & Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiten & Geld verdienen]]></category>
		<category><![CDATA[Auswandern & Einwandern]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Fröhlich summende Angestellte, Gelächter, eine entspannte Atmosphäre – so sieht der ideale Arbeitsplatz in Neuseeland aus. Anders als in Deutschland zählen nicht nur Pünktlichkeit und Ausbildung. Was können also deutsche Arbeitskräfte, die in Neuseeland einen Job anfangen, erwarten? Erst kürzlich wurde in der neuseeländischen Presse die neuste Studie des weltweit größten HR-Unternehmens Aon Hewitt veröffentlicht, [...]</p><p>The post <a href="http://www.neuseeland-blog.com/arbeitsklima-neuseeland-schtzen-die-kiwis-ihrem-arbeitsplatz/">Arbeitsklima in Neuseeland: Was schätzen die Kiwis an ihrem Arbeitsplatz?</a> appeared first on <a href="http://www.neuseeland-blog.com">Neuseeland</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Fröhlich summende Angestellte, Gelächter, eine entspannte Atmosphäre – so sieht der ideale Arbeitsplatz in Neuseeland aus. Anders als in Deutschland zählen nicht nur Pünktlichkeit und Ausbildung. Was können also deutsche Arbeitskräfte, die in Neuseeland einen Job anfangen, erwarten?<span id="more-5401"></span></p>
<p>Erst kürzlich wurde in der neuseeländischen Presse die neuste Studie des weltweit größten HR-Unternehmens Aon Hewitt veröffentlicht, die deutlich zeigt, welche australischen und neuseeländischen Arbeitgeber von den Arbeitnehmern am meisten geschätzt werden. In der Untersuchung wurden die besten Arbeitgeber beider Länder für das Jahr 2012 gewählt. Einer der Spitzenreiter war die Telekom-Tochter Chorus, welche Neuseeland mit Telekommunikations-Technikern versorgt. Die Firma hat kaum Personalfluktuation, 85 Prozent der Mitarbeiter sind überengagiert und das Unternehmen kann sich vor Bewerbungen kaum retten. „Warum sollten wir nicht alles daran setzen, ein positives Arbeitsklima zu schaffen?“, erklärt die Personalchefin Sara Broadhurst die Unternehmensstrategie der Firma. „Jeder Arbeitgeber wäre extrem ungeschickt, wenn er es nicht versuchen würde!“</p>
<p>Auch Neuseeland-Experte Peter Hahn hat die Erfahrung gemacht, dass viele neuseeländische Firmen auf weniger Bürokratie und dafür auf mehr Menschlichkeit setzen: „Die Telekom hat eigentlich einen sehr schlechten Ruf, aber scheinbar hat das Tochterunternehmen da einige Philosophien besser umgesetzt. Ein Kunde von mir sagte einmal &#8216;Wir arbeiten wirklich hart in Neuseeland und verdienen viel weniger Geld als in Deutschland, dafür lachen wir aber auch viel mehr!&#8217; Ein Drittel Verdiensteinbuße beim neuseeländischen Gehalt im Vergleich zum deutschen ist hier gang und gäbe“, erläutert der erfolgreiche Immigrationsberater. Der Lohn treibt folglich die wenigsten Deutschen nach Neuseeland.</p>
<p>Die Aon Hewitt Studie zeigt mit der Untersuchung von über 74.000 Angestellten aus 165 australischen und neuseeländischen Firmen deutlich: Die besten Arbeitgeber der Liste erzielen mit einem positiven Arbeitsklima auch positive wirtschaftliche Resultate. Jeder einzelne Angestellte erzielt hier durchschnittlich bis zu acht Prozent mehr Gewinn und so kann das Umsatzwachstum der Firma im Gegensatz zu anderen Konzernen verdoppelt werden.</p>
<p>„Die Methoden sind eigentlich simpel – wir schaffen einfach eine Arbeitskultur, bei der die Angestellten jeden Tag gerne ins Büro kommen, der Rest regelt sich dann von selbst“, erläutert der Firmenvorstand Craig Morrison der Southern Cross Travel Insurance Ltd., einem weiteren Gewinner der Studie. Chorus Angestellte halten jeden morgen den „daily heartbeat“ ab, eine nationale Internetkonferenz, in der jeder Angestellte zu Wort kommen kann. Gemeinsame Konferenzen mit allen Mitarbeitern des Landes informieren jeden über die neuesten Entwicklungen und Firmenziele. Es gibt viele Strategien, damit jeder Einzelne im Unternehmen letztendlich am gleichen Strang zieht. Firmenwerte und Unternehmensphilosophien spielen eine wichtige Rolle, zeigt die Studie. Und beispielsweise bei Chorus werden diese von Teams erarbeitet und nicht von oben vorgegeben. Klare Erwartungshaltungen, eine gute interne Kommunikation und Verdienste und Auszeichnungen für besonders gute Arbeit seien weitere gute Möglichkeiten, die Angestellten zu vereinen und dauerhaft zu motivieren.</p>
<p>Auch die Reisebürokette „Flight Centre“ baut auf eine ganz eigene Taktik. Hier steht die Gleichberechtigung im Mittelpunkt. Die Personalchefin Sue Matson hat diese Woche Geschirrspüldienst in Neuseeland, während der weltweite Firmengründer, Vorstandschef und Mulitmillionär Graham Turner zur gleichen Zeit in Brisbane, Australien, das Geschirr in den Spüler räumen muss. „Wir sind eine Einheit. Jeder trägt die gleiche Uniform, keiner hat eine Sekretärin oder persönliche Assistenten, ein eigenes Büro oder einen Firmenwagen. Es kam auf Dienstreisen schon öfter vor, dass Air New Zealand meinen Sitzplatz in die Business Class upgraden wollte. Da habe ich dankend abgelehnt. Bei uns ist jeder gleich“, erklärt Sue Matson. Zudem setzt das Unternehmen auf besondere Anerkennung und Vergütung von guten Leistungen in Form von Sonderzahlungen. „Ein Großteil unseres Gehaltes basiert auf Motivationsanreizen und Kommissionen.“ Auch das international operierende Logistikunternehmen FedEx moviviert mit Cash-Bonus-Zahlungen. Ein weiterer Gewinner der Studie war Seek, die Online-Job-Börse in Neuseeland.</p>
<p>„Hier fehlt in vielen Unternehmen ein bisschen diese klischeehafte deutsche Arbeitsmoral, die besonders auf Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Konkurrenzkampf basiert. Das heißt nicht, dass in Neuseeland nicht ordentlich gearbeitet wird, nur eben mit einer anderen Einstellung“, erklärt Peter Hahn das lockere Arbeitsklima in vielen Unternehmen. „Für die meisten Kiwis ist es eben wichtig, genügend Zeit für die Familie zu haben, zu reisen und Urlaub zu machen, zum Sport zu gehen oder sich einfach mal ein Jahr Auszeit zu gönnen oder etwas ganz anderes zu machen. Die Ambition zu arbeiten kommt zwangsläufig, um ein Einkommen zu generieren. Doch der Spaß bei der Arbeit darf dabei nicht fehlen, sonst wechselt man eben den Job.“ Eine typisch deutsche Ambition zu arbeiten, sei beispielsweise ein teures Auto fahren zu können. „Natürlich gibt es auch Berufe in Neuseeland, wie beispielsweise den des Rechtsanwaltes, bei dem in der Kanzlei genauso hart und mit vielen Überstunden geschuftet wird wie in allen Ländern der Welt“, gibt Peter Hahn zu bedenken. Doch für viele Auswanderer sei der Kiwi-Lifestyle, der sich häufig auch in der Arbeitswelt widerspiegelt, einer der Anreize für eine Immigration nach Neuseeland.</p>
<p>Interessant ist jedoch, selbst wenn Neuseeländer ihr sogenanntes „großes OE“, die „overseas experience“, beispielsweise in England absolvieren, sind sie in Europa gern gesehene Arbeitskräfte – gerade wegen ihrer relaxten Mentalität. „&#8217;Work hard, party hard&#8217;, so könnte man das neuseeländische Klischee von einer guten Arbeitskraft bezeichnen“, erläutert der Neuseeland-Experte lachend.</p>
<p>Schon bei dem Blick in viele Bewerbungspapiere kann man die landestypischen Unterschiede bei der Arbeitsmoral erkennen: „Ein ganz klassischer Bestandteil in einem deutschen Arbeitszeugnis ist immer irgendein Absatz über die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit des Arbeitnehmers. So etwas würde man in einem neuseeländischen Zeugnis niemals finden, auch wenn der Angestellte immer pünktlich war!“, so Peter Hahn schmunzelnd. Kiwis arbeiten eben, um leben zu können, während viele Deutsche leben, um zu arbeiten!</p>
<p>Welche neuseeländischen Firmen besonders gut bei der Aon Hewitt Studie abgeschnitten haben, kann man <a target="_blank" href="http://www.scoop.co.nz/stories/BU1206/S00097/aon-hewitt-announces-2012-best-employers.htm" target="_blank"><strong>hier</strong></a> nachlesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kapitalanlage down under? Neuseeland als sicherer Investitionsort eingestuft</title>
		<link>http://www.neuseeland-blog.com/kapitalanlage/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jul 2012 00:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>
		<category><![CDATA[Auswandern & Einwandern]]></category>
		<category><![CDATA[Geld und Investment]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dun &#38; Bradstreet veröffentlichte kürzlich wieder den „Global Risk Indicator“, kurz GRI, welcher beleuchtet, wie hoch das politische, kommerzielle, wirtschaftliche und das von extern beeinflusste Risiko liegt, in einem Land Geschäfte zu machen. Dieser Index gibt vor allem Investitionskunden eine weltweite Übersicht, wo es sinnvoll und in welchen Ländern es eher riskant ist, Kapital einzubringen. [...]</p><p>The post <a href="http://www.neuseeland-blog.com/kapitalanlage/">Kapitalanlage down under? Neuseeland als sicherer Investitionsort eingestuft</a> appeared first on <a href="http://www.neuseeland-blog.com">Neuseeland</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dun &amp; Bradstreet veröffentlichte kürzlich wieder den „Global Risk Indicator“, kurz GRI, welcher beleuchtet, wie hoch das politische, kommerzielle, wirtschaftliche und das von extern beeinflusste Risiko liegt, in einem Land Geschäfte zu machen. Dieser Index gibt vor allem Investitionskunden eine weltweite Übersicht, wo es sinnvoll und in welchen Ländern es eher riskant ist, Kapital einzubringen.</p>
<p>Neuseeland schnitt bei der Bewertung von 131 Ländern erstaunlich positiv ab. Im Weltvergleich befindet sich das kleine Land unter den ersten zwanzig Ländern, die als sichere Investitionsorte gelten; im asiatisch-pazifischen Raum lag Neuseeland sogar noch vor den Wirtschaftsstandorten China und Japan auf Platz vier. „Die aktuellen Zahlen zeigen deutlich, dass Neuseeland ein minimales Risiko für Investitionen bietet“, erklärt der Firmenvorstand von Dun &amp; Bradstreet Neuseeland, John Scott. Die Bedingungen für ausländisches Investment würden sich stets verbessern, nur sei die Erholung der landeseigenen Wirtschaftslage etwas zögerlich.</p>
<p>Dieser neue Spitzenplatz auf dem Welt- und asiatisch-pazifischen Index bedeutet gute Nachrichten für Kiwi-Unternehmen. Denn ihre Abhängigkeit von der ins Wanken geratenen Europäischen Union ist mit nur 14 Prozent der Landesexporte relativ gering.</p>
<p>Doch auch für ausländische Investoren wird Neuseeland immer attraktiver. Immigrationsberater und Neuseeland-Experte Peter Hahn kann diesen Trend nur bestätigen: „Mein Kundenstamm hat sich in den letzten Jahren von Handwerkern weg, hin zu einem investitions-interessierten Klientel entwickelt. Gerade in Zeiten der Weltwirtschafts- und der Eurokrise suchen viele Deutsche einen Weg von der US-Währung und dem Euro weg“, erklärt er die Situation.<span id="more-5396"></span></p>
<p>Deutschland liegt zwar im globalen Vergleich bereits an dritter Stelle der Länder, in denen ein Investment sicher ist, hat jedoch durch die Instabilität des Euro für viele internationale Investoren deutlich an Attraktivität verloren. „Auf dem asiatisch-pazifischen Finanzmarkt liegen Hongkong und Singapur noch vor Neuseeland“, so John Scott von D &amp; B, „doch Hongkongs Bankensektor erholt sich nur schwer von deutlichen Fehlpraxen und politischen Skandalen, und Singapur erlebt gerade einen hohen Inflationsdruck und zögerliches Wirtschaftswachstum.“</p>
<p>Im Gegensatz dazu führt Australien alle Tabellen an und ist absoluter Spitzenreiter im Weltvergleich sowie im asiatisch-pazifischen Investitionsraum.</p>
<p>„Diese Bewertung zeigt deutlich, dass unsere deutschen Investitionskunden mit down under als Standort nicht schlecht beraten sind“, gibt Peter Hahn zu bedenken. Gemeinsam mit seinem Kollegen aus dem Investmentbereich verhilft er vielen kapitalkräftigen Kunden auf diese Weise hier nicht nur zu einem guten Investment, sondern auch zu einer einfachen Einwanderung nach Neuseeland. „Aus Kundensicht ist es sinnvoll, wenn man nach Neuseeland auswandern möchte, das Kapital mitzubringen und im Land zu investieren. Neuseeland ist und war schon immer ein absolutes Hochzinsland. Hier bekommt man derzeit im Schnitt rund drei Prozent auf ein normales Gehaltskonto, vergleichbar mit dem EC-Konto in Deutschland. Bei Anlage von mehr als 10.000 NZD über einen Zeitraum von fünf Jahren sind es sogar fünf Prozent. Und das sind die noch nicht verhandelten Zahlen bei der Hausbank!“, erklärt er die Sachlage. „Zudem sind auch Government und Corporate Bonds (Staats- und Industrieanleihen) attraktiv und auch die Aktienmärkte funktionieren in Australien und Neuseeland ein bisschen anders. Aktien sind zwar hier ebenso den globalen Schwankungen und Krisen unterlegen, jedoch schütten viele neuseeländische und australische Aktiengesellschaften hohe Dividenden aus. Diese liegen oft bei sechs bis sieben Prozent. Die hohe Ausschüttung bietet hier somit eine zusätzliche Möglichkeit für Anleger Erträge zu erwirtschaften, die unabhängig vom Wertzuwachs oder Wertverlust der Aktien sind.“</p>
<p>Investieren in Neuseeland wird jedoch für viele Deutsche immer interessanter, nicht nur für Auswanderwillige. „Wenn man nach Neuseeland immigrieren möchte, steht es somit nicht wirklich in Frage, das Kapital mitzubringen. Selbst wenn man nur etwa eine Million Euro mitbringt und sie zur Bank trägt, kann man hier von den Erträgen leben. Im Vergleich zu Europa ist das nur schwer möglich und wesentlich risikoreicher. Und mit entsprechendem Kapital kann man sogar problemlos über eine der Investor-Kategorien einwandern.“</p>
<p>Doch auch reine Investitionskunden, die kein Interesse haben, in Neuseeland zu leben, sehen down under immer größere Chancen, ihr Vermögen anzulegen. „Hier muss man natürlich immer bedenken, dass die Währungsunsicherheit dazu kommt, also der Neuseeland-Dollar wie auch die Aktienkurse stark schwanken. Wer also gegebenenfalls schnell und flexibel wieder an sein Geld kommen muss, sollte diesen Schritt genau überlegen. Dennoch zeigt unsere Erfahrung, dass sich deutsche Investoren zunehmend dafür interessieren, ihr Kapital down under anzulegen, schlichtweg um es aus der Euro-Zone zu schleusen. Wir empfehlen unseren Kunden stets kombinierte Geldanlagen in Neuseeland und Australien. Das ist ein sicheres und starkes Investitionspaket.“</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Auswandern &#8211; Peter Tetzlaff</title>
		<link>http://www.neuseeland-blog.com/auswandern-peter-tetzlaff/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jul 2012 06:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Boevers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auswandern & Einwandern]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In einer Phoenix Doku berichtet Peter Tetzlaff, wie er in Neuseeland angefangen hat. Im Film ab 2:18 Peter ist heute der Ansprechpartner für deutsche Auswanderer in Versicherungsfragen aller Art. Hier kann man ihn schon mal kennenlernen.</p><p>The post <a href="http://www.neuseeland-blog.com/auswandern-peter-tetzlaff/">Auswandern &#8211; Peter Tetzlaff</a> appeared first on <a href="http://www.neuseeland-blog.com">Neuseeland</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Phoenix Doku berichtet Peter Tetzlaff, wie er in Neuseeland angefangen hat. Im Film ab 2:18</p>
<p>Peter ist heute der Ansprechpartner für deutsche Auswanderer in Versicherungsfragen aller Art. Hier kann man ihn schon mal kennenlernen.</p>
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