• test

  • Buchvorstellung

    Für immer Neuseeland - DER Informationspool für Auswanderer vom Auswanderungsexperten und Neuseeland Blog Autor Peter Hahn

          
    Für immer Neuseeland: Erfolgreich auswandern. Fakten, Tipps & Auswanderer-Porträts

    Mit Robben schwimmen im Abel Tasman National Park

    IMG 2723 150x150 Mit Robben schwimmen im Abel Tasman National Park

    seal swim

    Bei strahlendem Sonnenschein und diesmal ruhigem Meer fahren wir in einem kleinen Boot zum Tonga Island Marine Reserve  – eine Insel vor dem Abel Tasman National Park, die eine Robbenkolonie beherbergt und für die das Department of Conversation das Schwimmen mit den geschützten Tieren erlaubt hat.

    Wir, das sind 7 Gäste, die mit den Robben schwimmen wollen: eine 5-köpfige neuseeländische Familie, eine Koreanerin und ich. Mit an Bord ist noch unser Kapitän, unser Führer Adam von Abel Tasman Seal Swim, der mit uns im Wasser schwimmt und uns an die Tiere heranführt und die Robbenexpertin Anne Ülau, die den schönen Tag nutzt, das Verhalten der Tiere bei Kontakt mit Menschen zu untersuchen.

    Nach dem Aussuchen von Schorchel und Tauchbrille und dem Anziehen der Neoprenanzüge in der Basisstation von Seal Swim in Marahau halten wir kurz vor der Insel in einer geschützten Bucht, um im Wasser ein wenig Schnorcheln zu üben. „Ein wenig überflüssig“, denke ich erst, dann erklärt uns Adam allerdings, dass die Robben es sehr mögen, wenn man sie imitiert: also z.B. beim Schwimmen Rollen dreht oder kopfüber steht und mit den Flossen wackelt. Es lohnt sich dies vorab zu üben, die Robben reagieren nämlich in der Tat darauf. Auch erinnert Adam nochmal an einige Regeln: „Dies ist kein Streichelzoo, Robben mögen es nicht angefasst zu werden.“

    IMG 2688 150x150 Mit Robben schwimmen im Abel Tasman National Park

    Abel Tasman

    Nach 15 Minuten Üben im Wasser gehen wir wieder an Bord und fahren nochmals 10 Minuten hinaus aufs Meer zu der Insel. Wir suchen das Ufer ab und finden schnell einige Robben, die sich sonnen. „Neuseeländische Seebären werden sie im Deutschen genannt“, ergänzt Anne, „sie gehören nicht zur Gruppe der Seehunde“.

    Schnell springen wir ins Wasser und schwimmen bis auf 10 Meter ans Ufer heran. Und da findet sich schon eine Robbe, die ins Wasser gleitet und uns neugierig betrachtet. Sie ist noch etwas zurückhaltend, so dass wir nach einigen Minuten noch ein wenig weiter am Inselufer entlang schwimmen, bis Adam einen alten Freund entdeckt und uns Hector vorstellt. Hector ist eine männliche Robbe, die wohl zu den verspieltesten Robben der Kolonie gehört.

    IMG 2704 150x150 Mit Robben schwimmen im Abel Tasman National Park

    Robben in Neuseeland

    Ich probiere die gelernten Bewegungen aus und in der Tat: Hector interessiert sich für meine in der Luft wackelnden Flossen, taucht 10 Meter vor mir ab und schwimmt unter Wasser mit nur wenigen Zentimetern Abstand an mir vorbei, um mich interessiert zu betrachten. Wir verbringen etwa 50 Minuten im Wasser mit Hector und einer weiteren Robbe, bevor Adam mit uns zum Boot zurück schwimmt.

    Wir nehmen Abschied von Hector und seinen Artgenossen, fahren 10 Minuten in eine weitere Bucht im Abel Tasman National Park und gehen dort an Land. Adam bietet heiße Schokolode, Tee und Kekse an, die wir – ein wenig ausgekühlt von der langen Zeit im Wasser – dankbar annehmen. In der Sonne und mit den heißen Getränken wärmen wir uns auf, tauschen uns über unsere Erlebnisse aus, bevor wir dann wieder mit den Boot nach Motueka aufbrechen.

    8. Februar 2011 05:58 posted by Elke Boevers

    Leave a Reply