Posts Tagged ‘Neuseeland’
Die Schafmafia in Europa
Das Strafblog.de berichtet, dass in den letzten Monaten hunderte von Schafen in den Niederlanden geklaut worden sind. Allein im Bereich Nijmwegen sollen es letzte Woche 41 Stück gewesen sein. Die niederländische Polizei spricht von einer richtigen Schaf-Mafia, die da ihr Unwesen treibe. Seit April seien schon mehr als 500 Schafe verschwunden.
Es sei nicht leicht, hunderte Schafe abzutransportieren, wird eine Polizeisprecherin zitiert, und deshalb müsse man von organisierter Kriminalität ausgehen. Die Preise für Hammel- und Lammfleisch seien binnen eines Jahres um 15 Prozent gestiegen. Ein einzelnes Schaf bringe im Schnitt 140 Euro ein, was auch daran liege, dass Länder mit traditioneller Schafhaltung wie Australien und Neuseeland immer weniger Fleisch produzierten.
Soweit richtig. Neuseeland steigt von Schafen auf Rinder um.
Aber es werden auch in Neuseeland ständig Schafe gestohlen. Pro Schaf gibt es in Neuseeland rund 100 neuseeländische Dollar.
Legendär wurde der Diebstahl von 14 Schafen in einem Mazda 626. Der Polizei von Hastings fiel damals das mit Schafen vollgestopfte, überladene Auto auf. Nach einer wilden Verfolgungsjagd konnten zwei der vier Viehdiebe, die neben den 14 Schafen im Auto waren, zu Fuß entkommen.
Die Täter wurden dann wegen unerlaubtem Betreten von Weiden und Misshandlung von Schafen angeklagt.
Neuseeländische Immigration-Statistik zeigt: das Punktesystem funktioniert – Eigenlob oder Tatsachenreport?
Immigration New Zealand hat kürzlich die neusten Forschungsergebnisse über die Effizienz und den Erfolg ihres Punktesystems in der Skilled Migrant Category veröffentlicht. Die Einwanderungsbehörde zeigt sich mit der Auswertung durchweg zufrieden: „94 Prozent unserer so genannten Skilled Migrants haben nach drei Jahren feste Jobs und verdienen durchschnittlich 30 Dollar pro Stunde. Einwanderer mit höheren Qualifikationen haben es sogar geschafft, deutlich höhere Einkünfte zu erzielen“, resümiert Vasantha Krishnan, Vorsitzende des Research-Teams im Departement of Labour.
Auswanderwillige aufgepasst: Daimler sucht ITler in Auckland
Die Pläne verdichten sich, dass Daimler demnächst vier bis fünf Mitarbeiter für die Daimler FleetBoard in Auckland einstellen wird. Das hundertprozentige Tochterunternehmen von Daimler in Stuttgart arbeitet an GPS-Systemen für Fahrzeugflotten, um Logistik und Ökonomie besser kontrollieren und steuern zu können. „Es gibt immer wieder deutsche Unternehmen, die Teile ihrer lokalen Arbeitsbereiche ins Ausland verlegen, wenn es sich um ortsunabhängige Tätigkeiten handelt. Gerade im Bereich Programmierung ist das nicht ungewöhnlich“, erklärt Neuseeland-Experte Peter Hahn. read more
Unbedachte Fehler bei der Einwanderung
Wer mit dem Gedanken spielt, nach Neuseeland auszuwandern, sollte sich vorher genau informieren. Denn viele kleine Regeln und Richtlinien, Paragraphen und Sonderfälle können bei Unwissen den Einwanderungstraum schnell zerplatzen lassen. „Viele Deutsche meinen immer, ach die Neuseeländer sind ja alles so nett, entspannt und freundlich. Leider zeigt meine Erfahrung oft, daß die entsprechenden Sachbearbeiter aber trotzdem vieles haarklein prüfen und oft der Entscheidungsspielraum extrem klein oder überhaupt nicht vorhanden ist!“, berichtet der langjährige Einwanderungsberater aus Erfahrung. „Die Regeln, die den Beamten vorgeschrieben sind, werden richtig ernst genommen, deshalb sollte man so ein Antragsverfahren nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern stets bedacht handeln.“
Der Kakapo ein seltsamer Papagei
GEO.de bietet einen MP3 Download zum Kakapo.
Der Kakapo ist einer der seltensten Papageien der Welt, der seltsamste überdies: Er spricht nicht, fliegt nicht, und Sex hat er nur durch Zufall.
Den MP3 Download findet ihr unter:
Hättet ihr gerne einen Hund?
Neuseeländer haben eine Hundesuchmaschine erfunden. Über ein Foto (oder einen Gesichtsscan per Webcam) einer Person, wird der ideal passende Hund berechnet und angezeigt. Probiert es aus.
Kein Scherz: http://www.doggelganger.co.nz/
Traumhaus
Ein Traumhaus – natürlich in Neuseeland. Gebaut von einem Österreicher.
A Dome In Peka Peka from livlin productions on Vimeo.
Das Wohnhaus besteht aus drei Kuppeln und verblüfft mit einem natürlichen Klimakonzept. Bepflanzung, Architektur und eine ausgetüftelte Luftzirkulation sorgen für ein angenehmes Raumklima.
Den Herrn Eisenhofer würde ich fragen, wenn ich vor hätte ein Haus in Neuseeland zu bauen
Einwandererbeispiel Neuseeland – Sozialarbeiter
Wir möchten eine kleine Reihe von Einwandererbeispielen im Neuseeland Blog starten. Reiseberichte und Informationen bleiben natürlich auch dabei.
Einwandererbeispiel Sozialarbeiter vom Einwanderungsberater Peter Hahn
Sozialarbeiter
Ein staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger, Ende 20, mit Berufserfahrung als Sozialarbeiter ist gemeinsam mit seiner Partnerin zunächst mit einem Working Holdiday Visa auf Jobsuche gegangen. Nach einer Weile ist er in Dunedin fündig geworden. Inzwischen ist auch das Residence Visa genehmigt worden und er hat sich auch schon in der Organisation, die sich um geistig Behinderte kümmert, in eine Management Position hochgearbeitet.
Sozialarbeiter werden grundsätzlich auch bevorzugt behandelt, wie die IT-Spezialisten (siehe oben), allerdings nur, wenn auch eine akademische Ausbildung im Bereich Sozialarbeit nachzuweisen ist. Daher brauchte der Heilerziehungspfleger einen Job als Sozialarbeiter, um sein Residence Visa genehmigt zu bekommen. Jobchancen für Sozialarbeiter gibt es aber gute!
Fehlende Vogelarten und die Pflanzenwelt in Neuseeland
Neuseeland besteht aus den zwei großen und vielen kleinen Inseln. Auf den großen Inseln leben neben der einheimischen Vogelwelt auch diverse mit den Menschen eingewanderte Tielarten. Auf den kleinen Vogelinseln sind die Vögel unter sich. Auf den Hauptinseln wurden durch die eingewanderten Tiere einige Vogelarten ausgerottet. Zum Teil schon vor einigen Jahrhunderten. Die Auswirkungen der fehlenden Vogelarten auf die Pflanzenwelt im Vergleich zu den intakten Inseln haben die Wissenschaftler in Wellington jetzt untersucht:
Insbesondere ein rund zwei Meter hoher formschöner Strauch namens Rhabdothamnus solandri (eine Art aus der Gattung der Gesneriengewächse namens Rhabdothamnus solandri) leidet seither beträchtlich darunter, dass der Tui(eine nur auf Neuseeland heimische Art der Honigfresser) und der Maori-Glockenhonigfresser als Bestäuber verschwunden sind. Das zeigten Vergleiche der Strauchvorkommen auf der Nordinsel mit jenen auf kleinen Inseln vor der Küste, wo alle drei Vogelarten noch vorhanden sind.
Zum vollständigen Artikel geht es hier: http://derstandard.at/1296696422319/Oeko-Desaster-in-Zeitlupe
Mit Robben schwimmen im Abel Tasman National Park
Bei strahlendem Sonnenschein und diesmal ruhigem Meer fahren wir in einem kleinen Boot zum Tonga Island Marine Reserve – eine Insel vor dem Abel Tasman National Park, die eine Robbenkolonie beherbergt und für die das Department of Conversation das Schwimmen mit den geschützten Tieren erlaubt hat.
Wir, das sind 7 Gäste, die mit den Robben schwimmen wollen: eine 5-köpfige neuseeländische Familie, eine Koreanerin und ich. Mit an Bord ist noch unser Kapitän, unser Führer Adam von Abel Tasman Seal Swim, der mit uns im Wasser schwimmt und uns an die Tiere heranführt und die Robbenexpertin Anne Ülau, die den schönen Tag nutzt, das Verhalten der Tiere bei Kontakt mit Menschen zu untersuchen.
Nach dem Aussuchen von Schorchel und Tauchbrille und dem Anziehen der Neoprenanzüge in der Basisstation von Seal Swim in Marahau halten wir kurz vor der Insel in einer geschützten Bucht, um im Wasser ein wenig Schnorcheln zu üben. „Ein wenig überflüssig“, denke ich erst, dann erklärt uns Adam allerdings, dass die Robben es sehr mögen, wenn man sie imitiert: also z.B. beim Schwimmen Rollen dreht oder kopfüber steht und mit den Flossen wackelt. Es lohnt sich dies vorab zu üben, die Robben reagieren nämlich in der Tat darauf. Auch erinnert Adam nochmal an einige Regeln: „Dies ist kein Streichelzoo, Robben mögen es nicht angefasst zu werden.“

