Archive for the ‘Politik & Wirtschaft’ Category
Kiwis
Diesmal rund um die Frucht. In Neuseeland gibt es wieder Streit zwischen dem Marktführer “Zespri” und seinem Herausforderer “Turners & Growers”. Thema ist die rote Kiwi, die ein exotisches Aroma und eine cremige Konsistenz hat. Der Artikel gibt ein wenig Enblick in das, was da gerade abläuft:
T&G, der größte gesellschaftliche Gartenbauinvestor des Landes, gab am Montag, dem 14. Juni, seine Anbau- und Vermarktungspläne für seine EnzaRed-Frucht bekannt, von der sie behauptet, es ist die erste kommerzialisierte rote Kiwifrucht der Welt.
Zespri feuerte zurück und nannte T&G einen “strampelnden Apfelerzeuger”, wobei sie darauf hinwiesen, dass er an der neuseeländischen Kiwifruchtindustrie nur einen Anteil von 1% hat und gegenwärtig mehrheitlich im Eigentum der “Heuschrecke” “Guinness Peat Group” steht.
T&G sagte, sie hätten die globalen geistigen Eigentumsrechte für die neue rote Sorte, die ihnen erlauben, Anbauknotenpunkte für die Frucht in der nördlichen und südlichen Hemisphäre aufzubauen, um das ganze Jahr hindurch die Lieferung an internationale Supermärkte sicherzustellen
Hier der ganze Artikel mit mehr Hintergründen: http://www.fruchtportal.de/newsarchiv/2010-06-17/lesen/26701/Neuseeland-Rote-Kiwifrucht-T-G-entzuendet-neuen-Streit-zwischen-Industrierivalen
Ein Auto gebaut in Neuseeland
Neuseeland hatte bisher keine Autoindustrie und auch kaum Automobilzulieferer. Das ist jetzt anders, nunja nicht wirklich aber schon irgendwie. In Neuseeland wird jetzt ein Auto gebaut, der Hulme CanAm. Benannt nach dem neuseeländischen Formel 1-Weltmeister von 1967.
Es sieht nicht aus wie ein normales Auto sondern wie ein Sportwagen und die Stückzahl ist stark limitiert. Vom Hulme CanAm sollen lediglich 20 Exemplare zum Preis von umgerechnet 346 000 Euro pro Stück entstehen.
Also schon irgendiwe Autoindustrie aber auch nicht.
Hier gehts zu einem Artikel mit mehr Bildern und technischen Daten: http://de.autoblog.com/2010/05/28/hulme-canam-600-ps-supersportler-aus-neuseeland/
Die neuseeländische Wirtschaft profitiert von der Aschewolke
Am anderen Ende der Welt zu sein hat manchmal seine Vorteile.
«Diese Zahl kann nicht stimmen, das muss ein Tippfehler sein», sagte Grant Rosewarne, Chef der neuseeländischen Firma «King Salmon». Der Auftrag, der gerade hineinkam, war nicht wie üblich über fünf Schachteln Lachs, sondern über 500. Weil die Aschewolke zurzeit verhindert, dass das Produkt aus Norwegen exportiert wird, schaut sich der Markt nun bei alternativen Anbietern um. Und finden sie auch: «Wir schieben derzeit Überstunden, erstmals sogar am Wochenende, um die zusätzlichen Aufträge bewältigen zu können», erzählt Rosewarne dem Nachrichtensender CNN
Den ganzen Artikel mit weiteren Beispielen findet ihr hier: http://www.20min.ch/finance/news/story/Und-der-Gewinner-ist—–Neuseeland-29051053
Langfristig werden einige der Aufträge bestehen bleiben, wenn sich die Neuseeländer als gut und zuverlässig erweisen könnte die Aschewolke für ein paar Unternehmen hier ein Glücksfall sein.
Pfiffige Werbekampagne von Air New Zealand
Für Aufsehen sorgt derzeit Air New Zealands mit einer neuen Werbekampagne. „Nothing to hide“ ist das Motto einer Aufsehen erregenden TV-Kampagne in Neuseeland. Mit dieser will die Airline unterstreichen, dass auch bei ihren in Neuseeland verkauften Tickets für Inlandsflüge sowie nach Australien und in den Südpazifik keine versteckten Kosten lauern. Um zu zeigen, dass sie wirklich nichts zu verbergen haben, legten Rob Fye, CEO von Air New Zealand, und neun Mitarbeiter ihre Kleider ab. Ihren Dienst verrichteten sie in Body-Paint-Uniformen – der Airline-Chef sogar beim Entladen eines Flugzeugs.
Das Video ist abrufbar unter: http://erequest.airnz.co.nz/nz/nothing-to-hide/video-airnz.htm
50 Millionen NZ$ für nationales Radwegenetz
Die neuseeländische Regierung will 50 Millionen NZ$ für ein nationales Radwegeprojekt ausgeben. Damit soll der Fokus verstärkt auf den gehobenen Tourismus gerichtet werden. Ministerpräsident und Tourismusminister John Key hat am Freitag verlautbart, dass die 50 Millionen NZ$ im Laufe der nächsten drei Jahre ausgegeben werden sollen. Das Projekt wird als Serie von “Great Rides” aufgesetzt, mit dem bereits existierende Radwege (z.B. in Central Otago oder in Tai Tapu [bei Christchurch]) mit neuen Radwegen in landschaftlich reizvollen Regionen Neuseelands verbunden werden. Key verlautbarte, dass eine Expertengruppe eingerichtet werde, um in den kommenden Monaten Streckenvorschläge zu erarbeiten.
China und Neuseeland wollen stärker gegen die Finanzkrise zusammenarbeiten.
Die Lösung der Finanzkrise soll Hauptbestandteil der stärkeren Zusammenarbeit zwischen China und Neuseeland werden. Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao hat, bei einem Treffen mit dem neuseeländischen Ministerpräsidenten John Key in Beijjing, vorgeschlagen das Handelsvolumen zu vergrößern. Damit soll das Niveau der Zusammenarbeit zwischen China und Neuseeland erhöht werden.
Zentrum für Verringerung des ökologischen Fußabdrucks in Neuseeland gegründet
An der Massey University werden Untersuchungen zur Messung des ökologischen Fußabdrucks neuseeländischer Produkte unternommen. Die Regierung unterstützt den Life Cycle Assessment Centre mit einem Betrag von 1,3 Millionen NZ$. Der Fokus der Forschungen liegt darauf, den neuseeländischen Produzenten Wege aufzuzeigen, wie sie die Treibhausgasemissionen und den Wasserverbrauch verringern können.
Helen Clark soll Chefin von UN-Entwicklungsprogramms werden
Helen Clark hat es als Premierministerin verstanden, Neuseeland modern und zukunftsfähig erscheinen zu lassen. Nun soll sie Chefin des UN-Entwicklungsprogramms werden.
“Die Welt muss schließlich ernährt werden”
Im Februar hat sich Helen Clark bei den Vereinten Nationen in New York vorgestellt. Sie ist eine von drei Anwärterinnen auf den dritthöchsten UN-Job. Australische und neuseeländische Medien berichten nun, die ehemalige Premierministerin Neuseelands haben den Posten bekommen und werde im Sommer Chefin des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP). Allerdings muss UN-Generalsekretär Ban Ki Moon die Berufung noch vornehmen. read more
Wellington zieht WTO-Agrarchef aus Genf ab
Erneuter Rückschlag für die Doha-Runde: Die neuseeländische Regierung hat den bisherigen Leiter der Agrarverhandlungen in der Welthandelsorganisation (WTO), Crawford Falconer, zurück in die Heimat berufen. read more
Ein Gesetzesvorschlag sollte dafür sorgen, dass Provider ihren Kunden das Internet abdrehen müssen, wenn diese illegale Musik oder Filme laden – selbst ohne einen Beweis für das Vergehen. read more